Gesund leben Gesundheit schenken macht doppelt Freude

04.12.2018
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Anregungen für individuelle Weihnachtsgeschenke bieten Reformhäuser und Apotheken aus der Region. Denn Gutes für die Gesundheit kann wirklich jeder brauchen. 

Von Diane Berger    

Es ist mal wieder so weit. Der Duft auf den Weihnachtsmärkten und die stimmungsvollen Lichter lassen die Vorfreude auf Weihnachten steigen. Doch eines verursacht dann doch Stress: Was soll man zu Weihnachten schenken? Dabei ist es eigentlich ganz einfach. Denn, wen man auch fragt, was er sich wünscht, so lautet die Antwort meist: Gesundheit.

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Geschenke für Damen und Herren

Reformhäuser und Apotheken bieten eine große Auswahl an Geschenken für das Wohlbefinden. Bei Eltern und Großeltern sind Präsente zur Herzstärkung besonders geschätzt. Ob im Geschenkkorb oder einzeln verschenkt, sind zum Beispiel eine Flasche Weißdornsaft oder Knoblauchkapseln sehr beliebt. Beide unterstützen den Herzmuskel und verbessern die Fließeigenschaften des Blutes. Für den gepflegten Mann von heute bieten sich verschiedene Naturprodukte zur Haar- und Bartpflege als Geschenk an. Auch Deos, Hand- oder Fußcremes sind auf die Bedürfnisse der Männerhaut abgestimmt. Für den Sportler gibt es Nahrungsergänzungsmittel und Eiweißprodukte. Wer ein Geschenk für die Dame sucht, findet im Bereich Naturkosmetik eine reichhaltige Auswahl. Von Tagescremes, dekorativer Kosmetik über Badezusätze bis hin zu Duftseifen: da bleibt kein Wunsch offen. Besonders gefragt ist Wäsche aus reiner Schafwolle und Angora. Gerade in der Winterzeit freuen sich kalte Füße über wärmende Socken. Gefüllt einer reichhaltigen Fußcreme ist das perfekte Geschenk gefunden. Gesundheit von innen schenkt man mit einem Tee-Präsent. Im Trend liegen sogenannte „Ethno-Tees“ wie zum Beispiel Ingwer- oder Lapacho-Tee und Ayurveda- und Mandala-Mischungen. Aber auch die süßen Sorten Rooibos- und Kakaoschalen-Tee kommen immer gut an. Dazu passt neuseeländischer Manuka-Honig, der nicht nur sehr gut schmeckt, sondern sich als wahres Wundermittel entpuppt. Dieser Honig soll das Immunsystem stärken, gegen Entzündungen innerlich und äußerlich antibakteriell wirken, aber auch das Verdauungssystem positiv beeinflussen. Wem noch keine passende Idee für ein Geschenk gekommen ist, der kann sich im Reformhaus oder in der Apotheke persönlich beraten lassen und es gleich testen.

Reformhaus und Apotheke

Das erste Reformhaus wurde 1900 von Karl August Heynen in Wuppertal-Barmen eröffnet. Das Wort „Apotheke“ leitet sich von dem lateinischen Wort „apotheca“ ab, was „Ablage für Vorräte“ bedeutet.

Das Herz – der Motor des Lebens

Stress, genetische Vorbelastungen und das Alter setzen unserem Herz ordentlich zu.

Eine gesunde Lebensführung ist gut für das Herz.
Eine gesunde Lebensführung ist gut für das Herz.
Es symbolisiert das pure Leben, denn ohne unser Herz könnte unser Körper nicht überleben. Tag und Nacht arbeitet der Herzmuskel, um das Blut an jede Körperstelle zu transportieren und so alle Vitalfunktionen zu erhalten. Er schlägt rund 70-Mal in der Minute und damit in 70 Jahren mehr als 2,5 Milliarden Mal. Damit pumpt das Herz etwa fünf bis sechs Liter Blut pro Minute durch den Organismus. Ins Bewusstsein rückt unser Herz erst, wenn es schlappmacht. Meist zum ersten Mal in der Mitte des Lebens, zwischen beruflichem Termin- und Alltagsstress und – laut Deutscher Herzstiftung – bei zu wenig Bewegung und zu fettreichem und ungesundem Essen mit wenig erholsamem Schlaf. Der Blutdruck schießt in die Höhe, weit über die Normalwerte von etwa 140 zu 90 mmHg hinaus. Das schädigt die Elastizität der Gefäßinnenwände und verschlechtert den Cholesterinwert, sodass der Blutfluss in den Gefäßen eingeschränkt wird. Übergewicht, chronische Krankheiten wie Diabetes mellitus und auch das Rauchen erhöhen zusätzlich das Risiko für eine Herzerkrankung. Daneben können Viren oder Bakterien Herzmuskelentzündungen auslösen, z.B. wenn eine starke Erkältung nicht auskuriert wird.

Auf die Zeichen des Körpers hören

Trotz hoher Erkrankungszahlen eine gute Nachricht: Laut Herzbericht 2017 der Deutschen Herzstiftung ist in den vergangenen 25 Jahren (1990 bis 2015) die Sterberate durch Herzkrankheiten deutlich gesunken. So liegt die Verringerung der herzbedingten Sterbefälle bei gut 46 Prozent. Die Gründe sehen die Experten vor allem darin, dass weniger Menschen rauchen, genauere Diagnoseverfahren, verbesserte Therapien, optimierte Krankenhausabläufe und verbesserte Notarztsysteme unterstützen positiv. Dabei sterben mehr Frauen als Männer an einer koronaren Herzkrankheit, Herzinfarkt, an Klappenkrankheiten, Rhythmusstörungen, Herzschwäche und angeborenen Herzfehlern. Jeder sollte auf die Zeichen seines Körpers hören. Probleme mit dem Herzen kommen meist schleichend und lassen sich nicht so leicht erkennen. Wer allerdings vermehrt Herzrasen, Herzstolpern oder auch ein regelmäßiges Stechen verspürt, sollte zum Arzt gehen. Engegefühl, Atemnot oder auch Kurzatmigkeit sind Anzeichen dafür, dass etwas nicht stimmt.

Das hält das Herz gesund

Aufklärung über potenzielle Gefahren sowie Prävention sollte es bereits in Kitas, Kindergärten und Schulen geben, so der Tenor der Deutschen Herzstiftung. Dazu zählt vor allem eine gesunde Lebensführung mit Sport, Bewegung, einer vitaminreichen Ernährung und wenig Stress. Da helfen gute Freunde und möglichst harmonische Beziehungen, ein Job und Hobbys, die Freude bereiten. Marie-Louise Abele

Bewegung in den Alltag bringen

Bewegung ist gesund Immer mehr Kollegen treffen sich statt zum üppigen Mittagstisch kurz zum gemeinsamen Walken oder Joggen. Das sorgt für geistige und körperliche Frische statt eines Nachmittagstiefs mit vollem Bauch und verringert durch moderate Bewegung ganz nebenbei das Herzinfarktrisiko. Kurz mal zu Fuß zum Supermarkt oder Bäcker, eine Bushaltestelle früher aussteigen oder statt des Fahrstuhls die Treppe nehmen, es gibt reichlich Möglichkeiten, mehr Bewegung in den Alltag zu bringen.
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