Sonderveröffentlichung

Hof und Garten Alles andere als grau und mit tollen Eigenschaften

Ob Wege oder Mauern: Mit Natursteinen lässt sich der Garten abwechslungsreich ganz nach individuellen Wünschen gestalten.              Foto: ©fotoart-wallraf - fotolia.com
Ob Wege oder Mauern: Mit Natursteinen lässt sich der Garten abwechslungsreich ganz nach individuellen Wünschen gestalten.              Foto: ©fotoart-wallraf - fotolia.com

Außenbereich: Mit Natursteinen lassen sich Gärten, Plätze und Wege ganz individuell und durchaus auch farbenfroh gestalten.

Es gibt wohl kaum einen anderen (Bau-) Stoff, der vielseitiger ist: Naturstein eignet sich nicht zur für Bodenbeläge, Fensterbänke, Waschtische oder Arbeitsplatten in der Küche, das Material gilt auch im Außenbereich, in Gärten und an Gebäuden als ein beliebter Alleskönner, der dank seiner vielen positiven Eigenschaften von jeher gerne verwendet wird.

Vor allem bei der Gestaltung von Gärten ist Naturstein immer beliebter. Er fügt sich nicht nur harmonisch in das Gesamtdesign ein, sondern bietet zudem viele Einsatzmöglichkeiten – für Wege, Mauern, Terrassen, Steingärten, die Gestaltung des Pools oder der Sauna. Selbst Sitzgruppen aus Naturstein machen sich gut im Garten und sind ein Blickfang, der alle begeistert.

Farbvielfalt

Steine werden oft unweigerlich mit der Farbe Grau assoziiert, Natursteine sind jedoch alles andere als grau. Im Gegenteil, der Naturstein weist eine große Farbvielfalt auf. Was ein weiteres Plus ist, denn so können beispielsweise Wege oder Einzelplätze farblich abwechslungsreich geplant und gestaltet werden.

Selbst der beliebte Granitstein zeigt sich in unterschiedlichen Tönen, es gibt ihn in einer sehr dunklen Farbe wie auch in Hell. Granit ist ideal für den Außenbereich, da es ein sehr robuster Stein ist, der ganz einfach gereinigt werden kann. Es reicht meist, ihn mit einem Hochdruckreiniger zu säubern – und im Handumdrehen sehen Wege, Plätze und Co. wieder wie neu aus.

Wer das Besondere sucht für seinen Garten oder Hof, dem sei eine Sitzgruppe aus Stein empfohlen, denn sie sorgt für ein ganz besonderes Ambiente. Sandstein in Rottönen oder Gelb vermittelt mediterranes Flair, was man mit der richtigen Bepflanzung wie Thymian oder Lavendel hervorheben kann. Richtig positioniert, erwärmt sich der Stein tagsüber und gibt so am Abend noch eine angenehme Wärme ab, um beispielsweise den Sonnenuntergang genießen zu können.

Eine weitere Möglichkeit, mit Naturstein zu gestalten, ist die Anlegung eines Steingartens. Ein solcher ist nicht zu verwechseln mit den Steinwüsten, die sich mittlerweile in vielen Vorgärten finden. Der klassische Steingarten – das ist eine Mischung aus Steinen und Pflanzen. Der Vorteil hier: Weder bei der Auswahl der Pflanzen noch der Steine sind einem Grenzen gesetzt. Sand, feiner oder grober Kies sowie große Steine können verwendet werden. Und: Ein Steingarten hat den Vorteil, dass er nur wenig Pflege benötigt, wenn er einmal angelegt ist.

Raum für Tiere

Ziel ist es, dass sich die Pflanzen, die in der Regel sonnenliebende Bodendecker sind, großzügig ausbreiten, wodurch Unkraut unterdrückt werden kann. Der Steingarten kann zudem unterschiedlichsten Tierarten Raum geben. Dazu gehören beispielsweise Eidechsen, die sich auf den Steinen sonnen. Und natürlich bieten die Blüten der Pflanzen vielen Insekten ein reichhaltiges Nahrungsangebot.

Wer die Gestaltung seines Gartens mit Natursteinen selbst übernehmen möchte, der sollte bevorzugt Steinarten wählen, die weich sind. Dazu gehören Sandstein oder Kalkgestein, das mit einfachen Mitteln selbst in Form gebracht werden kann. Ein Hammer ist dafür schon ausreichend.

Schwerer zu bearbeiten ist Granit oder Basalt. Dank seiner Robustheit wird er meist auch dort eingesetzt, wo er großen Belastungen standhalten muss – etwa auf Wegen oder Einfahrten. pm


Filigran und doch robust

Garten: Ziergräser schaffen eine besondere Atmosphäre und sind dabei erstaunlich pflegeleicht.

Ziergräser gibt es im Gartenfachhandel in vielen Größen und Wuchsformen. Foto: GMH
Ziergräser gibt es im Gartenfachhandel in vielen Größen und Wuchsformen. Foto: GMH

In wenigen Wochen ist Herbst, und gerade dann sollten sie mit ihren prachtvollen Blütenständen auf keinem Balkon, keiner Terrasse und in keinem Garten fehlen: Ziergräser.

Interessant sind vor allem Staudengräser, die als ausdauernde Pflanzen über viele Jahre einen Standort verschönern. Im Gartenfachhandel gibt es Sorten in vielen Größen und Wuchsformen und mit unterschiedlichen Ansprüchen an den Standort – von schattig bis hin zu vollsonnig und trocken. Damit sind Ziergräser echte Allroundkünstler und für jeden Gestaltungsstil sowie für alle Gartenbereiche geeignet.

Ideale Partner

Der leiseste Windhauch lässt blühende Gräser schwingen. Diese Bewegungen dank ihres filigranen Wuchses machen Gräser so wertvoll und so einzigartig. Hohe Sorten bieten sich als Solitärpflanzen oder für die Hintergrundgestaltung an. Mittelhohe Gräser sind ideale Partner im Stauden- oder Rosenbeet. Sie sorgen für Struktur und Textur, können die Wirkung von Nachbarpflanzen betonen und sorgen in der blütenarmen Zeit für einen weiteren Höhepunkt im Beet. Polsterförmige, niedrige Sorten eignen sich gut als grüne „Lückenfüller“ und dicht gepflanzt als Bodendecker.

Das Sortiment an schönen Gräsern ist in den vergangenen 50 Jahren stetig gewachsen und wird immer weiter ergänzt. Denn die Auswahl an sogenannten Süßgräsern ist groß. Sie wachsen in allen Klimazonen der Erde und sind mit etwa 12 000 Arten eine der größten Familien innerhalb der Blütenpflanzen. Die Bandbreite reicht von vier Meter hohen Riesen bis zu Sorten, die ihre Halme ganz dicht am Boden ausbreiten.

Neben allen Schattierungen von Grün gibt es auch Gräser in Braun und Gelb bis hin zu edlem Grau oder Silber. Das Blutgras weist sogar rote Blattspitzen auf. Ähnlich vielfältig sind die Blütenfarben – von Weiß und Silber über Rosa und Rot bis hin zu allen Schattierungen von Braun. Außerdem punkten Gräser häufig mit einer besonderen Herbstfärbung. Und selbst im Winter sind die Blütenstände ein edler Hingucker im Garten. Überzieht sie nämlich Raureif, Frost und Schnee, entfalten sie noch einmal einen ganz neuen Zauber.

Bei all der Leichtigkeit von Gräsern steht meist eine erstaunlich robuste Pflanze dahinter. Am richtigen Standort gepflanzt, erweisen sich Gräser als beständig und widerstandsfähig. Sie wachsen sogar an Plätzen, die anderen mehrjährigen Pflanzen zu trocken sind. Dabei kommen Gräser mit erstaunlich wenig Pflege aus. Bei frostharten Gräsern reicht ein Rückschnitt im Frühjahr vor dem Neuaustrieb aus. Auf Dünger kann in der Regel verzichtet werden. Und selbst Gießen ist meist nicht nötig, da viele Gräser Trockenheit gut überstehen. Das macht diese Pflanzen zu tollen Allroundtalenten. GMH

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