Sonderveröffentlichung

Gartenlust Aus Grün wird wieder bunt

Der Herbst bringt jede Menge Arbeit mit sich. Doch wer seine Pflanzen jetzt mit Hingabe pflegt, wird im nächsten Jahr belohnt werden.

Während die einen ernten und graben, suchen sich die anderen ein gemütliches Plätzchen für den Winterschlaf. COATESY/SHUTTERSTOCK.COM

20.09.2021

Erfahrene Gärtner wissen: Nur weil sich der Sommer langsam verabschiedet, ist das Jahr im Garten noch lange nicht zu Ende – ganz im Gegenteil. Frühling und Herbst sind die arbeitsreichsten Zeiten im Gartenjahr. Denn der Garten wird jetzt nicht nur auf den Winter vorbereitet, sondern schon auf die nächste Saison.

Die richtige Pflege für sattes Grün

Besonderes Augenmerk liegt jetzt im Herbst auf der Rasenpflege. Schließlich soll dieser gut über den Winter kommen. Wichtig: Laub und Fallobst immer gleich entfernen. Sonst können sich darunter Pilze bilden. Ab einer Bodentemperatur von neun Grad hört der Rasen auf zu wachsen. Bis dahin sollte er aber noch regelmäßig gemäht werden. Nicht zu kurz, eine Länge von fünf Zentimetern ist optimal für die kühlere Jahreszeit. Kraft für die nächsten Monate bekommt der Rasen durch einen speziellen Herbstdünger. Ob Stauden, Sträucher oder Bäume: Jetzt wird geschnitten. Vor allem abgestorbene oder kranke Pflanzenteile sollten entfernt werden. Während Verblühtes geschnitten wird, bleiben Gräser weiterhin stehen. Zum einen sieht der Garten dann nicht so kahl aus und zum anderen bieten Gräser kleinen Tieren einen Unterschlupf. Um zu verhindern, dass sie unter Schneelast brechen, kann man sie zusammenbinden. Außerdem ist der Herbst die ideale Zeit für alle, die ihren Garten ein wenig umgestalten möchten.

Sich pflanzlich ausleben

Denn noch ist es warm genug, damit Neu- und Umpflanzungen gelingen, bevor der Boden zu kalt wird und die Pflanzen nicht mehr richtig wurzeln können. Oktober und November sind die besten Monate für den herbstlichen Baumschnitt. Entfernt werden abgestorbene Zweige, kranke Baumteile oder Wassertriebe, die den Baum nur Energie kosten, aber keinen Ertrag bringen. Doch bitte nicht einfach drauflos schnippeln. Wer zum ersten Mal einen Baum schneidet, egal ob Obst- oder Zierbaum, sollte sich vorher gut einlesen oder am besten gleich den Profi ranlassen.

Im Garten gibt es ein Hochbeet? Wunderbar! Dann muss man auch im Winter nicht auf frisches Grün verzichten. Hochbeete haben den Vorteil, dass die Pflanzen, vor allem deren Wurzeln, dort besser vor Kälte und Nässe geschützt sind. Zum Gemüse, das man jetzt wunderbar im Hochbeet ziehen kann, gehören Kohlrabi, Karotten, Rote Beete, Feldsalat oder auch Fenchel. Bei all dem Graben und Buddeln sollte man natürlich auch ein Auge auf die Kübelpflanzen haben. Diese sollen schließlich auch ohne Erfrierungen über die kalte Jahreszeit kommen. Das ideale Winterquartier ist nicht zu warm – die meisten Pflanzen überwintern bei fünf bis zehn Grad. Geeignete Orte sind ein Gewächshaus, ein kühles Treppenhaus oder der Keller.


87 Prozent der Kleingartenbesitzer empfinden ihr Stück Grün als Zufluchtsort.


Mit dem Gießen sollte man sparsam sein und die Pflanzen sollten nicht dicht an dicht stehen. Zu dunkel sollte der Ort nicht sein. Denn dann kann es sein, dass die Pflanzen lange, dürre Triebe ausbilden, um möglichst viel Licht einzufangen. Wer im Haus keinen Platz hat, kann viele Pflanzen auch draußen überwintern. Mit etwas Schutz ist das kein Problem. Man kann sie mit Tannengrün abdecken, auf Füße stellen, damit das Gießwasser abfließen kann oder mit einem Vlies vor Winden schützen. Anne Meßmer

Apfelkuchen mit Walnüssen

Äpfel, Pflaumen, Birnen: Im Herbst wird geerntet. Und das bedeutet: Es gibt Kuchen!

©NATALIYA ARZAMASOVA/SHUTTERSTOCK.COM
©NATALIYA ARZAMASOVA/SHUTTERSTOCK.COM

Zutaten:

• 160 g Butter
• 175 g Zucker
• 1 Packung Vanillezucker
• 1 Prise Salz
• 3 Eier
• 150 g Walnüsse
• 175 g Mehl
• 1 TL Backpulver
• 2 EL Milch
• 700 g Äpfel

Zubereitung:

1. Zu Beginn den Vanillezucker mit dem Salz und 125 g Butter sowie 100 g Zucker schaumig schlagen. Dann die Eier dazugeben.

2. Nun die Walnüsse grob hacken und die Hälfte der Nüsse unter die Masse heben.

3. Im nächsten Schritt das Mehl mit dem Backpulver gründlich vermischen, darauf die Walnussmasse sieben, vorsichtig unterheben und die Milch dazugeben. Alles schön vermengen.

4. Den Teig in eine gefettete Springform mit 26 Zentimeter Durchmesser geben.

5. Die Äpfel schälen, Kerngehäuse entfernen und in Scheiben schneiden.

6. Die Apfelschnitze leicht auf den Teig drücken.

7. Nun bei 175 Grad für 30-35 Minuten backen.

8. Den restlichen Zucker in einem Topf langsam schmelzen, die verbliebene Butter einrühren und die restlichen Walnüsse dazugeben.

9. Den Kuchen aus dem Ofen nehmen, die Walnussmasse darauf verteilen und nochmal 10 Minuten backen. Quelle: foodtempel.de