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Sicher durch Herbst und Winter Check für mehr Sicherheit

Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann den Wagen vor den Wintermonaten in einer Werkstatt durchchecken lassen. So werden alle Maßnahmen durchgeführt. © Iakov Filimo/Shutterstock.com

Der Winter kann dem Wagen kräftig zusetzen: Wenn der Wagen fit für die kalte Jahreszeit ist, sinkt das Risiko für Unfälle oder Pannen erheblich.

Betriebsflüssigkeiten und Funktionsteile am Auto brauchen den Winter-Check. Mit Reifenwechseln alleine ist es nicht getan. Matsch auf der Straße, beschlagene Scheiben und Wischer sind verhärtet: Diese Tipps helfen, das eigene Gefährt durch den Winter zu bringen.

Das Wichtigste vorneweg: der Reifenwechsel. Wer im Oktober zum Kreuzschlüssel greift – oder greifen lässt – und darauf achtet, dass die gesetzlich vorgeschriebene Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimetern stimmt, ist auf der sicheren Seite. Der nächste Blick sollte unter die Motorhaube gehen. Im Winter sind Scheibenwischer sehr oft im Einsatz. Ohne Frostschutzmittel versagen jedoch die Dienste der Waschanlage. Also auf jeden Fall einfüllen und sofort danach probeweise betätigen. So fließt der Frostschutz aus dem Speicherbehälter in die Zuleitungen und verhindert später, dass sie zufrieren und den Einsatz des Mittels blockieren. Auch die Dichtungen an den Türen sollten gut gewappnet in die kalte Jahreszeit starten. Spezielle Pflegemittel verhindern, dass sie an den Türen anfrieren. Oder aber man schmiert sie mit Talkum oder Glyzerin ein.

Die Türschlösser werden am besten mit einem Grafitspray gegen den Frost geschützt. Und nicht vergessen: Das Enteiser- Spray für den Notfall gehört auf keinen Fall ins Handschuhfach. Während der Fahrt durch die schneebedeckten Straßen sollte man regelmäßig die Scheinwerfer prüfen. Durch getrockneten Matsch auf der Oberfläche verlieren sie bis zu 60 Prozent ihrer ursprünglichen Leuchtkraft. Ebenso schützt eine regelmäßige Unterbodenwäsche vor Angriffen von Salz. Und wer das Blechkleid des Gefährts dann auch noch mit einer Wachsschicht überzieht, am besten schon vor Anbruch des Winters, erhöht den Schutz und steigert die Chance, mit einem rundum unversehrten Auto wieder in den Frühling zu starten. Außerdem sollte auch das Motoröl auf Laufleistung und Füllstand kontrolliert werden.

Zu guter Letzt ist das Zubehör an der Reihe: Taugt das Ersatzrad noch? Wie sieht es mit dem Ablaufdatum auf dem Verbandskasten aus, das die Polizei auch gerne kontrolliert? Sind Warndreieck und Warnweste an Bord und zudem gut erreichbar? Wenn alles passt, steht dem Fahrvergnügen auch in der kalten Jahreszeit nichts mehr im Wege. djd


Sauber durch den Schnee

Streusalz auf der Straße ist schlecht für das Auto: Auch in der kalten Jahreszeit nicht an der Wäsche sparen.

Eine gründliche Wäsche tut dem Wagen vor allem in der Winterzeit gut: Korrosive Salzablagerungen werden so entfernt. © Nadezda Murmakova/Shutterstock.com
Eine gründliche Wäsche tut dem Wagen vor allem in der Winterzeit gut: Korrosive Salzablagerungen werden so entfernt. © Nadezda Murmakova/Shutterstock.com

Winterliches Schmuddelwetter steht keinem Auto gut: Salz klebt auf dem Lack, eine Schmutzschicht macht die Fenster blind.

In der kalten Jahreszeit gilt es dabei aber einige Punkte zu beachten. Der ADAC rät dazu, Tage, an denen es deutlich unter null Grad Celsius hat, nicht die Autowäsche zu nutzen. Denn bei Minusgraden frieren nasse Schlösser, Fenster, Türen und Scheibenwischer ein, Gummidichtungen können festkleben und reißen, auf dem nassen Auto kann sich Eis bilden. In der kalten Jahreszeit sollten Waschstraßen offenen Waschportalen für die Auto-Säuberung vorgezogen werden, denn Waschstraßen sind normalerweise gut beheizt, sodass das Fahrzeug trocken wieder herauskommt – so kann nichts einfrieren.

Vor allem aber ist im Winter eine Vorwäsche des Autos unerlässlich. Denn auf dem Fahrzeug hat sich durch das Fahren auf winterlichen Fahrbahnen eine Staub- und Salzkruste gebildet, die dem Lack in der Regel nicht schadet, ihn aber zerkratzt, wenn sie vor der Fahrt in die Waschanlage nicht gründlich eingeweicht oder vorsichtig mit dem Dampfstrahler entfernt wurde. Dieser kann auch bei festgefrorenen Eisbrocken in den Radkästen helfen.

Auch der Unterboden kann in der Waschanlage gleich mit dem Dampfstrahler oder einer speziellen Unterbodenwäsche von Salzablagerungen befreit werden.

Nach der Wäsche unbedingt eine Bremsprobe machen: einfach auf gerader Strecke, ohne den nachfolgenden Verkehr zu gefährden, die Bremse betätigen, damit sich daran kein Eis ablagert. Zudem muss der Frostschutz des Wagens überprüft werden. pm



Gute Haftung in allen Fällen

Von Oktober bis Ostern, so die Faustregel, sollten dem Wagen die „Winterschuhe“ angezogen werden.

Die „Ausrüstung ist den Witterungsverhältnissen anzupassen“, heißt es in der Straßenverkehrsordnung. Foto: NPG-Archiv/HUK-COBURG
Die „Ausrüstung ist den Witterungsverhältnissen anzupassen“, heißt es in der Straßenverkehrsordnung. Foto: NPG-Archiv/HUK-COBURG

Autofahrer können der kalten Jahreszeit eher wenig abgewinnen. So müssen sie tagtäglich mit schlechten Wetterverhältnissen, eingeschränkter Sicht und glatten Straßen rechnen, was nicht nur das Vorankommen erschwert, sondern auch gefährlich werden kann. Umso wichtiger ist es, optimal für den Winter gerüstet zu sein. An vorderster Stelle steht eine adäquate Bereifung, vorzugsweise Winterreifen. Eine Profiltiefe von mindestens vier Millimetern gewährleistet eine ausreichende Bodenhaftung. Schneeketten gehören zur Sicherheit in den Kofferraum jedes Fahrzeugs, vor allem in schneereichen Gebieten und bei einer Fahrt in den Winterurlaub.

Auch wenn noch kein Schnee die Fahrbahn bedeckt, sind Winterreifen ein nicht zu unterschätzendes Sicherheitsplus: Fallen die Temperaturen unter sieben Grad Celsius, baut der Winterreifen aufgrund seiner speziellen Gummimischung deutlich mehr Grip auf, als ein Sommerreifen. Moderne Winterreifen sorgen übrigens nicht für einen höheren Kraftstoffverbrauch und wer es sportlich mag, kann auch die Pneus für die kalte Jahreszeit mit einem hohen Geschwindigkeitsindex ordern. gp

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