Sonderveröffentlichung

Busreisen Wie neu geboren

Eine Wellnessreise ist eine schöne Auszeit vom Alltag. Hier darf man sich mal richtig verwöhnen lassen.

Wohin die Reise auch geht - im Bus kann man sich zurücklehnen und die schöne Aussicht genießen. © IRINA FISCHER/SHUTTERSTOCK.COM

7.09.2021
Bottenschein Reisen

Gegen jedes Leiden ist ein Kraut gewachsen – sogar im eigenen Garten. Und so haben Frauen sich viele Jahrtausende lang bei Beschwerden zur Menstruation, bei Schwangerschaft und in den Wechseljahren daran bedient. Die Heilpraktikerin und Buchautorin Helga Ell-Beiser erklärt das im Interview.

Inwiefern waren Heilkräuter schon immer Frauensache?

Ell-Beiser: Heilkräuter – und im Übrigen auch die Heilkunde – sind tatsächlich schon seit Tausenden von Jahren mit Frauen verbunden. Schon seit der Altsteinzeit, als die Männer zum Jagen ausgingen und die Frauen pflanzliche Nahrungsmittel sammelten. Dabei haben die Frauen auch die medizinische Wirkung von Pflanzen entdeckt und sich hauptsächlich um die Kranken gekümmert. Diese Tradition hat sich in der Naturheilkunde größtenteils bis heute fortgesetzt.

Welche Heilpflanzen lassen sich im Garten kultivieren?

Ell-Beiser: Im Garten wachsen unter anderem die mediterranen Kräuter, die wir wegen ihrer ätherischen Öle schätzen. Lavendel wirkt beruhigend, Thymian antibakteriell. Rosmarin hilft bei niedrigem Blutdruck, der oft bei jungen Frauen auftritt. Salbei lindert Hitzewallungen, wenn Sie ihn als kalten Tee trinken. Der Hopfen hat sich bei Schlafstörungen bewährt. Außerdem hilft er bei Verdauungsproblemen. Und die Echte Kamille ist ein Allroundtalent und gehört zu den bekanntesten Heilpflanzen: Sie hat eine krampflösende Wirkung, hilft somit bei Bauchschmerzen und Menstruationsbeschwerden. Auch auf dem Balkon können wir alle Pflanzen kultivieren, die mit unserem Klima zurechtkommen. Heilpflanzen mit viel Wurzelmasse, wie zum Beispiel die Engelwurz, benötigen große Pflanzkübel.

Welche Frauenheilkräuter wachsen in der freien Natur?

Ell-Beiser: Viele Frauenkräuter wachsen wild, zum Beispiel Beifuß, Gänsefingerkraut, Hirtentäschel und Brennnessel. Gänsefingerkraut hilft bei krampfartigen Menstruationsschmerzen und Hirtentäschel bei starken Menstruationsblutungen. Die Brennnessel ist ein wichtiger Eisenlieferant. Als Gemüse oder als Smoothie hilft sie bei Anämie. Auch Johanniskraut, Rotklee und Schafgarbe wachsen wild. dpa Constanze Lobringer
   

Beliebte Wellness-Anwendungen

1 Hamam:
Ein Hamam ist ein traditionelles türkisches Dampfbad, der Bademeister seift den Besucher auf einem heißen Stein ein, massiert ihn fest mit den Händen und schrubbt ihn dann kräftig mit Bürsten oder groben Tüchern ab. Dieses „Peeling“ löst Verschmutzungen und abgestorbene Hautteilchen – die Haut wird weich, glatt und rein.

2 Rasulbad:
Es besteht aus einer Schlammpackung auf dem ganzen Körper und einem Kräuterdampfbad. Die Heilerde hilft bei der Entschlackung – also dem Abtransport der Abfallstoffe aus der Haut. Zudem wird die Haut durch die feinen Körnchen in der Heilerde massiert, die Durchblutung gesteigert und der Stoffwechsel angekurbelt.

3 Thalasso:
Die Thalassotherapie setzt Meerwasser und Substanzen ein, die aus dem Meer stammen. Solche Stoffe sind beispielsweise Algen, Schlamm, Meersalz oder Meerkreide. Thalasso soll das Wohlbefinden steigern, entspannen, mehr Energie verleihen, den Stoffwechsel ankurbeln, beim Entschlacken helfen und das Immunsystem stärken.


Mallorca – Insel der Kontraste

Daniela Sichler, Seniorenreisebegleiterin bei Bottenschein Reisen
Daniela Sichler, Seniorenreisebegleiterin bei Bottenschein Reisen

Lassen Sie uns gemeinsam das ursprüngliche Gesicht der beliebtesten Urlaubsinsel der Deutschen entdecken: La Luminosa, die Leuchtende, wie sie von ihren Einwohnern genannt wird, ist auch die Insel der Fincas und Windmühlen, der Pinien- und Steineichenwälder, der traumhaften Sandstrände und pittoresken Hafenstädte.

8 Tage: 26.9. – 3.10.2021 ab 999,- Euro pro Person.