Sonderveröffentlichung

Deutsche Pflegehilfe 24 Moderne Methoden zum Wohl der Patienten

Mirela Petre und ihr Team vom Crailsheimer Pflegedienst haben auf ihren zwei Fachgebieten ein eigenes Konzept entwickelt, um ihre Patienten optimal versorgen zu können. Die Einbindung des Arztes erfolgt dabei schnell, digital und unkompliziert.

Geschäftsführerin Mirela Petre (links), Pflegedienstleiterin Katharina Wilhelm und das gesamte Team von der Deutschen Pflegehilfe 24 legen größten Wert darauf, dass die Patienten in allen Situationen bestmöglich versorgt werden und sich wohlfühlen. Foto: Deutsche Pflegehilfe 24

15.02.2021

Ein Jahr ist es jetzt her, dass Mirela Petre die ambulante Pflege bei ihrem Crailsheimer Pflegedienst, der „Deutschen Pflegehilfe 24“, gestartet hat. In diesem Jahr ist viel passiert, und damit ist nicht Corona gemeint: Die Herausforderungen durch die Pandemie meistern Petre und ihr neunköpfiges Team dank Schutzausrüstung und einem genauen Hygienekonzept für alle Pflegerinnen sehr gut. So gab es im gesamten Team bisher keinen einzigen Corona-Fall. Die anfängliche Unsicherheit bei einigen Patienten konnten sie durch Aufklärung überwinden und bieten alle Dienstleistungen wie gewohnt an.

Zwei Spezialgebiete

Die großen Veränderungen betreffen vor allem die Themenfelder, auf die sich Petre und ihr Team inzwischen spezialisiert haben: Sie bieten ein umfassendes Know-how zu Diabetesbehandlung und Wundheilung an. Dafür haben Petre und ihr Team gemeinsam ein Konzept entwickelt: Am Anfang steht eine genaue Analyse, bei der die jeweilige Pflegerin versucht, den Patienten möglichst gut kennenzulernen. Bei der Diabetes-Behandlung spielt dabei auch eine Rolle, was der Patient gerne isst und welche Art von Bewegung ihm Spaß macht. Nur so kann ihm optimal geholfen werden, meint Petre. Denn: „Diabetes ist eine Volkskrankheit geworden. Eine ungesunde Ernährung, Übergewicht und Bewegungsmangel spielen hier eine wichtige Rolle.“

Deutsche Pflegehilfe

Im zweiten Schritt wird Rücksprache mit dem Arzt gehalten. Das Besondere bei der Deutschen Pflegehilfe 24: Die Rücksprache erfolgt digital über „Medifox“. Mithilfe dieses Programms können die Pflegerinnen mit dem I-Pad gemachte Fotos von der Wunde direkt an den Arzt übermitteln sowie die Wunde ausmessen und die Maße ebenfalls direkt an den Arzt weitergeben. Ebenso können bei Diabetes-Patienten die Blutwerte dem Arzt übermittelt werden. Dieser kann sich dann mit einem Passwort in das Programm einloggen und hat dann Zugriff etwa auf die Wunddokumentation oder die Medikamentengabe. Er kann sich also auch zwischen zwei Terminen kurz einloggen und sein Feedback geben – ein persönliches Treffen ist dafür nicht erforderlich. Allerdings kann der Arzt nur auf die Daten des Patienten zugreifen, die ihn auch betreffen – der Datenschutz bleibt also gewahrt. Petre ist begeistert über die Möglichkeiten, die „Medifox“ bietet: „Das Programm erleichtert die Kommunikation mit dem Arzt ungemein. Es ist so einfach, digital mit ihm zu kommunizieren.“

In einem dritten Schritt werden die Angehörigen des Patienten informiert und sie bekommen Tipps – etwa mit welcher Salbe sie die Wundheilung unterstützen können. Am Ende steht als letzter Schritt ein individueller Behandlungsplan für jeden Patienten, den die Pflegerin mit dem Arzt zusammen erstellt und der dem Patienten ausführlich erläutert wird. Auf letzteres legt Petre großen Wert: „Viele Leute stehen sonst da, wenn sie eine Verordnung vom Arzt bekommen und fragen sich: was jetzt? Daher ist es so wichtig, die Patienten aufzuklären, was mit den Ärzten beschlossen wurde – das beruhigt die Patienten.“

Während der Behandlung schickt die Pflegerin dem Arzt regelmäßig einen Bericht über den Verlauf der Krankheit und der Heilung. Bei der Wundversorgung geschieht das jede Woche, bei der Diabetesbehandlung etwa alle sechs Monate, da die relevanten Veränderungen im Körper hier viel langsamer passieren. Petre und ihr Team bieten auch Bücher mit allgemeinen Tipps, Ernährungsratschlägen und speziellen Kochrezepten an, mit denen die Patienten ihre Ernährungsgewohnheiten umstellen können. Petre ist überzeugt: „Wenn man den Menschen nicht hilft und ihnen den Weg zeigt, wissen sie oft nicht, was sie tun können.“

Auf das Gefühl hören

Petre und ihr Team investieren viel Zeit, um den Patienten Rechercheaufwand abzunehmen. Nicht zuletzt deshalb möchte Petre eines besonders betonen: „Alle ambulanten Dienste haben einen privaten Träger und bei allen sind die Höhe der Festzuschüsse und die Kosten für eine bestimmte Leistung gleich. Es ist traurig, dass die Leute sich aus vermeintlichen Kostengründen oft nicht für den Pflegedienst entscheiden, bei dem sie sich am wohlsten fühlen.“

Völlig zu Unrecht also gelte die Deutsche Pflegehilfe 24 mit ihrem modernen Image als teuer. Immer wieder höre sie von ihren Patienten die gleiche Aussage: „Ich wollte eigentlich zu einem großen Pflegedienst, aber es gab keine Kapazitäten. Doch jetzt bin ich dankbar, bei Ihnen zu sein.“ Von Frank Lutz