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Was Experten raten Roboter-assistierte Knieprothesen – bessere Ergebnisse und weniger Schmerzen bei Kniegelenksersatzoperationen

  

Alb-Donau Klinikum und Gesundheitszentrum EhingenProf. Dr. med. Michael Kramer

27.03.2020

Die Arthrose des Kniegelenkes ist eine Volkskrankheit, die mit zunehmendem Alter immer häufiger auftritt. Die Schmerzen bei Belastung führen zu massiven Einschränkungen im Alltag und bei der Freizeitgestaltung. 

Im Anfangsstadium helfen konservative Maßnahmen. Reichen diese nicht aus, können eine Reihe gelenkerhaltender Operationen Linderung verschaffen. Die letzte Maßnahme ist eine Kniegelenksersatzoperation. Viele Menschen sind heute bis ins hohe Alter aktiv und haben eine hohe Erwartungshaltung. So spüren ca. 20% der Patienten mit ihrer Knieprothese zwar Verbesserungen, sind aber nicht vollständig zufrieden.
       

In der Vergangenheit gab es immer wieder neue Methoden, doch keines dieser Verfahren konnte bessere OP-Ergebnisse bewirken. Anders die Roboter-assistierte OP-Technik „Mako,“ die seit mehr als zehn Jahren in den USA eingesetzt wird und nun Deutschland erobert. Die Patienten haben weniger Schmerzen, eine bessere Beweglichkeit und eine höhere Zufriedenheit mit ihrer Prothese.

Das Besondere des Mako-Systems im Vergleich zu anderen Techniken ist die hohe Präzision sowohl in der dreidimensionalen Planung als auch in der exakten Ausführung der Operation. Der Roboterarm unterstützt den Operateur beim Sägeschnitt durch eine optische und haptische Kontrolle und erreicht damit eine Genauigkeit von 0,5 mm. Dabei wird der Roboterarm vom Operateur gesteuert und bedient.

Die Vorteile für die Patienten sind spürbar:

• weitere Verbesserung der Patientensicherheit
• bessere Beweglichkeit des Gelenks
• weniger Schmerzen
• kürzere Aufenthaltszeit im Krankenhaus
• internationalen Studien zufolge weniger Physiotherapie in den Wochen nach der Operation
• schnellere Wiederaufnahme der Alltagstätigkeiten

Die Patienten des Alb-Donau Klinikums Ehingen können bei der anstehenden Kniegelenksersatzoperation auf die neueste Technik vertrauen. Denn die Klinik setzt seit Dezember 2019 als erste in Baden-Württemberg das Roboterarmsystem Mako bei Kniegelenksersatzoperationen ein.

Die Ergebnisse der ersten rund 50 Operationen bestätigen die Studien. „Der Schmerzmittelverbrauch ist deutlich geringer und auch die 90-Grad-Beweglichkeit wird schneller erreicht“, so Prof. Dr. Kramer, Chefarzt der Chirurgischen Klinik in Ehingen.

Der erfahrene Kniechirurg und das Roboterarm-assistierte Mako-System – diese Kombination sorgt für noch mehr Patientensicherheit. Vier Chirurgen bieten die OP in Ehingen an. Patienten mit Interesse an einer Mako-OP können sich über die speziell dafür eingerichtete Nummer 0731/586-5550 informieren.
     

Zur Person

- Prof. Dr. med. Michael Kramer ist Chefarzt der Chirurgischen Klinik am Alb-Donau Klinikum Ehingen und Facharzt für Chirurgie, Orthopädie, Unfallchirurgie sowie spezielle Unfallchirurgie.

Kontakt

Alb-Donau Klinikum Ehingen
Spitalstraße 29
89584 Ehingen
www.adk-gmbh.de
Info zum Mako-System: 0731/586-5550


Ganzheitliche Orthopädiekonzepte – „Unser Körper ist viel intelligenter, als wir glauben!“

Praxis für Orthopädie und UnfallchirurgieDr. Christoph Buck; Facharzt f. Orthopädie, Unfallchirurgie, Sportmedizin, Chirotherapie, Akupunktur, D-Arzt der Berufsgenossenschaften
Praxis für Orthopädie und Unfallchirurgie
Dr. Christoph Buck; Facharzt f. Orthopädie, Unfallchirurgie, Sportmedizin, Chirotherapie, Akupunktur, D-Arzt der Berufsgenossenschaften


Er hat sich frühzeitig auf die Fachgebiete Orthopädie, Traumatologie und Sportmedizin spezialisiert. Dabei fiel seine Wahl auf ein konservatives Aufgabenspektrum. Seine Kernkompetenz: ein ganzheitliches Orthopädieschema. Dr. Christoph Buck erklärt, warum es sich lohnt, über den eigenen Tellerrand zu schauen. Wie kann ich als Arthrose-Patient meinen Heilungsprozess aktiv mitgestalten, um häufig unnötige operative Therapiemaßnahmen zu vermeiden? Wie gelingt es, dem Patienten mehr Verantwortung für seine Genesung zu übertragen?

Warum entwickelt sich eine Arthrose? Häufig hat das unter anderem mit der Übersäuerung des Stoffwechsels zu tun. „Stress macht sauer“, so der Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie. „Man bedenke den Spruch: ‚Ich bin heute richtig sauer‘. Auch zu viel, zu wenig oder falsche Bewegung können den Körper übersäuern. Diese Säure lagern wir im Bindegewebe ab – in Knorpel, Bandscheiben, Sehnen und Muskulatur. In vielen Fällen spielt falsche Ernährung eine tragende Rolle. Fehlen Aminosäuren, die essentiell zum Erhalt der Knochen und Muskeln beitragen, geht der Knorpel eines Tages kaputt. In meinem ganzheitlichen Orthopädiekonzept betrachte ich die drei Säulen Stoffwechsel, Psyche und den Bewegungsapparat.“ Sein therapeutischer Ansatz soll Schmerzen an den Gelenken verringern, die Funktionalität verbessern und operative Therapiemaßnahmen verhindern. „Viele Krankenkassen unterstützen vor operativen Therapiemaßnahmen bei Arthrose-Patienten inzwischen präventive und rehabilitative Maßnahmen. Sie bieten Sport- und Ernährungskonzepte an, um Operationen zu vermeiden und Kosten im Gesundheitssystem zu senken“, ist Dr. Buck wichtig zu vermitteln.

Den Patienten mit ins Boot holen

„Zuerst brauche ich die Motivation des Patienten – er muss mitspielen wollen“, so die tiefe Überzeugung des Fachmediziners. „Ich rate dem Patienten, mit Maßnahmen zu arbeiten, die keine großen Nebenwirkungen haben, längerfristige Resultate erzielen und voreilige komplikationsbeladene Lösungen minimieren. Wenn jemand den Wunsch mitbringt, kann er bei mir einen ganzheitlichen Therapieansatz aufgezeigt bekommen, der sich vielleicht nicht überall finden lässt.

Wenn ich es erreiche, den Patienten zu motivieren, gehen wir auf die Ernährung und den Stoffwechsel ein und wenden uns dann dem Thema Sport zu. Ich versuche, den Patienten für diese drei Säulen zu sensibilisieren. Gelingt das, kommen viele Patienten später zu mir und berichten von ihrer Beschwerdefreiheit.“

Das Energielevel entscheidet

Die Psyche spielt eine signifikante Rolle, da sich Stress auf den Stoffwechsel auswirken kann. Bei Burn-out, Depressionen oder Übertraining wird die Herzfrequenz in ihrer Variabilität zwischen den Herzschlägen gemessen. Die sogenannte Herzfrequenzvariabilitätsmessung zeigt an, wie gut der Patient in der Lage ist, Stress selbst abzubauen. Verschiedene Möglichkeiten helfen dabei, das vegetative Nervensystem wieder anzukurbeln. Atemtechniken und ein regeneratives Trainingsprogramm können bewirken, dass der Stress und die dadurch resultierende Säure regelrecht abgeatmet werden. Ein individuell auf den Patienten zugeschnittenes Ernährungskonzept hilft, das die Arthrose fördernde Metabolische Syndrom in den Griff zu bekommen, gelenkschädigende Prozesse zu reduzieren und entzündungshemmende Prozesse anzuregen sowie eine deutliche Schmerzreduktion in von Arthrose befallenen Gelenken zu erreichen. Begleiterkrankungen, wie Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen und vieles mehr können ebenfalls positiv beeinflusst werden und die häufig damit verbundene Gewichtsreduktion darf durchaus als motivierender Faktor gesehen werden.

Spezielle Therapieverfahren, wie die ACP-Therapie, bei der über Zentrifugation im Eigenblut angereicherte Wachstumsfaktoren an betroffene Gelenke gespritzt werden, helfen bei Gelenkentzündungen, die körpereigene Heilung und damit den Wiederaufbau des verletzten Gewebes zu unterstützen.

Knorpelaufbauende Hyaluronsäure-Präparate, die nach Injektion in den Knorpel eingelagert werden, machen ihn wieder belastbarer und haben zudem eine entzündungshemmende Komponente. Ist eine Knorpelzelle allerdings einmal zerstört, ist daran nichts mehr zu ändern. Der Arthrose-Patient hat jedoch noch Millionen bis Milliarden Zellen, die vielleicht ihre Funktion eingestellt haben, aber nicht defekt sind. Hier empfiehlt sich die Kernspinresonanz-Therapie (MBST), bei der ein Magnetfeld aktiviert wird. Über diesen Magnetfeldimpuls werden Wasserstoffprotonen in die Zellen transportiert und damit der Zellstoffwechsel aktiver. Jede Zelle kann auf diese Weise stimuliert werden. Eingesetzt wird die Therapie bei Sportverletzungen, Bandscheibenproblemen und Osteoporose. Ziel ist es, durch biophysikalische Zellstimulation geschädigtes oder aufgebrauchtes Gewebe zu körpereigenen Regenerationsprozessen anzuregen. Damit ist die Kernspinresonanz-Therapie die einzige Möglichkeit, Knorpelmasse aufzubauen. „Der Rolls-Royce unter den Knorpeltherapien!“ Die Ergebnisse: „Signifikant! Viele Patienten, denen bereits ein künstlicher Gelenkersatz empfohlen wurde, können ohne operativen Eingriff bis zur Schmerzfreiheit geführt werden.“

Intelligenzform Körper

Patient und Arzt sollten gemeinsam ein Konzept für dauerhafte Lösungen, häufig dann ohne Operation, erarbeiten. Aus ärztlicher Perspektive ist es sinnvoll, den Patienten ganzheitlich zu betrachten. „Ob Ernährung, Knorpelaufbautherapie, Akupunktur oder die Arbeit mit Magnetfeldern in der Kernspinresonanz-Therapie: Mein Ziel sind gesunde Patienten, die auch mit Arthrose beschwerdefrei leben können.“ Für den Fachorthopäden steht fest: „Unser Körper ist viel intelligenter, als wir glauben!“

Kontakt

Praxis Dr. Christoph Buck
Frauenstraße 47
89073 Ulm

E-Mail: info@orthopaedie-ulm.de
Tel.: 0731 696 40
www.orthopaedie-ulm.de

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