Sonderveröffentlichung

Ostergrüße Auf die Eier, fertig, los!

Denn Eier in allen Größen und Farben werden zu Ostern wieder die Hauptrolle in den Nestern übernehmen. Viel Arbeit für die Hühner und Hasen in der Region.

© YUGANOV KONSTANTIN/SHUTTERSTOCK.COM

1.04.2021

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AWO-Seniorenzentrum Weststadt

Der Osterhase ist schwer zu erwischen

Sein Name ist Hase, viele Kinder glauben an ihn und mancher ist sich sicher: Osterhasen gibt es tatsächlich.

Auf die Eier, fertig, los! Image 2

Es ist schwer, den Osterhasen zu Gesicht zu bekommen, geschweige denn, ihn zum Interview zu bewegen. Katharina Ihle, Kaninchenzüchterin aus Neu-Ulm hat eine Erklärung dafür. Sie kennt Hasen in- und auswendig. „Ich bin sicher, dass es sich beim Osterhasen schon rein äußerlich um einen Feldhasen handeln muss – groß und schmal von Statur, seine Ohren an der Oberseite schwarz umrandet.“ Feld-, also auch Osterhasen sind wahre Meister darin, sich unsichtbar zu machen. Zum einen sind sie nachtaktiv und sobald sie einen Menschen wittern, machen sie sich klein. Sie ducken sich fest auf den Boden, um nicht gesehen zu werden. Mit ihren seitlich stehenden Augen haben sie fast einen Rundumblick und merken schnell, wenn ihnen jemand zu nahe kommt. Dann hoppeln sie hakenschlagend mit einer Geschwindigkeit von bis zu 80 Stundenkilometern davon.

Schwupps – weg ist er

Hat der Osterhase Nester zum Beispiel im Hochparterre eines Hauses zu befüllen „setzt er lässig mit seinen starken Hinterläufen zum Sprung an – zwei Meter Höhe kann er schaffen und locker drei Meter weit,“ erklärt Ihle. Sein unauffälliges Fell dient der Tarnung. „Außerhalb der Paarungszeit ist er ein absoluter Einzelgänger.“ In jeder Hinsicht scheint der Osterhase also einer zu sein, „der sich voll auf seinen Job konzentriert und dank seiner athletischen Fähigkeiten sein Ostergeschäft easy wuppen kann.“ Und wie alle seltenen Arten steht der Feldhase unter Naturschutz: „Osterhasen dürfen niemals aussterben“ ... auch nicht in der Fantasie. Heike Viefhaus