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Kurz mal weg Der Weg durch das Felslabyrinth

Die küssende Sau ist eine von vielen Steinformationen rund um Blaubeuren. Foto: Constanze Lobringer

Viele wissen gar nicht, dass wir hier ein echtes Wanderparadies vor der Tür haben, für das andere weite Anfahrten in Kauf nehmen. In Blaubeuren gibt es nämlich nicht nur den berühmten Blautopf, sondern auch eine Menge weitere Sachen zu entdecken, zum Beispiel das Felsenlabyrinth „küssende Sau“ mit herrlichen Ausblicken.

Von Constanze Lobringer

Los geht es am Bahnhof Blaubeuren – wer mit dem Auto kommt, kann auf dem Pendlerparkplatz sein Fahrzeug abstellen. Weiter zu Fuß – erst einmal in Richtung Tunnelmund. Hier geht es aufwärts – man hält sich am besten an den mit dem orangefarbenen Kreis gekennzeichneten Weg. Dann kommt man direkt zum Felsenlabyrinth, zu dem auch der sonderbar geformte Felsen gehört, der „Küssende Sau“ heißt, außerdem die Brillenhöhle, die allerdings geschlossen ist. Etwas weiter sieht man ein großes Felsenmassiv, in dem Greifvögel ihr Revier haben und das deshalb geschützt ist. Weiter geht es auf dem Waldweg bis ganz nach oben, wo man aus dem Wald herauskommt. Dort steht eine kleine Sitzbank, die zum Rasten und Verschnaufen einlädt. Wir gehen nun wieder in den Wald hinein und halten uns an die Wegweisung zur Ruine Günzelburg.


Meteorkrater Museum
Alb-Donau-Kreis Tourismus

Eine herrliche Aussicht über das ganze Tal

Der Weg durch das Felslabyrinth Image 1

Die Ruine beziehungsweise den Aussichtspunkt kann man über eine steile Steintreppe erreichen. Ein Aufstieg lohnt sich auf jeden Fall, da man von oben eine herrliche Aussicht über das ganze Tal hat. Auch sieht man von hier aus zum „Geißenklösterle“ (Fundort der Flöte, die aus einem Geierknochen geschnitzt wurde und im urmu in Blaubeuren ausgestellt ist). Nach dem Abstieg geht es wieder bergauf auf den mit „HW2“ gekennzeichneten Wanderweg. Dieser führt nach einem kurzen Stück rechts aus dem Wald heraus und dann links ab in Richtung „Seißen“. Dabei geht es über die offene Flur. Wir laufen durch einen Waldzipfel und biegen kurz danach auf einen Grasweg ab, der einen halben Kilometer am Waldrand entlang führt.

FREISTELLER: © BABIMU/FOTOLIA.COM
FREISTELLER: © BABIMU/FOTOLIA.COM

Dann biegt der HW2 links an der Bettelbuche ab und führt durch ein Bannwaldgebiet hinunter in das Tal in ein Naturschutzgebiet. Im Tal angekommen, geht es links ab auf den gemeinsamen Rad- und Wanderweg in Richtung Weiler. Kurz vor Weiler geht es dann nochmals aufwärts und dann immer geradeaus zum Ortsanfang von Weiler.

Man stößt wieder auf den orangefarbenen Kreis

Rechter Hand ist eine große Industrieanlage. An deren Ende biegen wir dann rechts in die Ludwig-Merckle-Straße ab. Am Ende der Straße gehen wir links, dem roten Dreiblock folgend in Richtung Ortsmitte. Dort kommen wir dann auch an eine Baumgruppe mit Sitzbänken. Dort heißt es rechts abbiegen und über eine Brücke über die Ach laufen. Es geht auf einem Rad-/Wanderweg in Richtung Blaubeuren an der B492 entlang, der Wanderweg ist durch Büsche und Bäume etwas von der Bundesstraße abgetrennt. Wir überqueren die Straße, um dann etwas später links in den Waldbereich abzubiegen. Der Weg führt, nochmals leicht ansteigend, in das Wohngebiet von Blaubeuren. Dabei stößt man auch wieder auf den orangefarbenen Kreis (Rundwanderweg). Diesem folgt man dann bis zum Bahnhof von Blaubeuren, dem Ausgangspunkt der Wanderung.

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