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Kurz mal weg Sieh, das Gute liegt so nah ... drei etwas andere Ferienideen

FOTO: © VILIUS PASKEVICIUS/FOTOLIA.COM

Manche Ausflugstipps sind so naheliegend, dass man gar nicht drauf kommt. Hier sind drei Dinge, die man in den Ferien mal so eben machen kann - und die fast nichts kosten.

Von Kerstin Auernhammer 

Das Ulmer Münster besteigen


Den Ulmer aufs Dach ducken ... 5 Euro FOTO: LARS SCHWERDTFEGER
Den Ulmer aufs Dach ducken ... 5 Euro 
FOTO: LARS SCHWERDTFEGER

Auch die Einheimischen tun es viel zu selten: Die 768 Stufen des Münsterturms hochsteigen und den herrlichen Ausblick genießen. Zwar ist man nicht ganz oben auf dem 161 Meter hohen Turm, aber immerhin auf 143 Metern. Je nach Wetterlage kann man bis zu den Alpen schauen – wobei doch eigentlich viel interessanter ist, den Ulmern und Neu-Ulmern mal aufs Dach zu schauen. Wie sich die Donau durch die Doppelstadt schlängelt, welch wuseliges Treiben auf dem Münsterplatz herrscht und alle sieben Hügel Ulms aufzuzählen … würde der Wind nicht ordentlich um die Ecke pfeifen, könnte man sich hier glatt den ganzen Tag aufhalten.

Das muss man ausgeben:
Ein Erwachsener zahlt 5 Euro, Jugendliche bis 17 Jahre 3,50, die Familienkarte kostet 14 Euro.

Was man unbedingt mitnehmen sollte:
• Was Warmes zum Drüberziehen
• ein Fernglas


Erwin-Hymer-Museum
Kletterwald Laichingen GmbH

Enter füttern - von der richtigen Donauseite aus ... kosten los  FOTO: PRIVAT
Enter füttern - von der richtigen Donauseite aus ... kosten los  FOTO: PRIVAT

Enten füttern auf dem Schwal

Es gibt gute Gründe, sich die Donau auf Neu-Ulmer Seite anzuschauen. Der beste Grund ist – natürlich – der Blick auf Ulm. Wie viele Fotos hier wohl schon entstanden sind, Münster hinter Bibliothek neben Metzgerturm … ? Ein weiterer guter Grund – gerade wenn man mit Kindern unterwegs ist, ist das Enten-Fütterverbot auf Ulmer Seite. Klingt wie ein Schildbürgerstreich, ist aber wirklich so. Wer in Ulm beim Entenfüttern erwischt wird, dem droht ein Bußgeld – in Neu-Ulm ist das erlaubt. Grund sind die unterschiedlichen Polizeiverordnungen. Einer der schönsten Plätze zum Entenfüttern ist der Schwal. Hier muss man nicht auf Radfahrer und Inlineskater Rücksicht nehmen – und Enten, Schwäne und sonstiges Getier tummeln sich gerne hier.

Das muss man ausgeben:
Keinen Cent

Was man unbedingt mitnehmen sollte:
• Altes Brot, alte Semmeln


Ein Blick die Vergangenheit in der Vogelherdhöhle ... 7 Euro FOTO: MARIA MUESSIG
Ein Blick die Vergangenheit in der Vogelherdhöhle ... 7 Euro FOTO: MARIA MUESSIG

Weltkulturerbe bestaunen

Wer hat’s erfunden? Die Schwaben! Zumindest wenn es um Kunst und Musik geht, waren unsere Vorfahren ganz vorne mit dabei. Während andernorts die Urzeitmenschen in ihren Höhlen saßen und sich anschwiegen, gab es bei uns das volle Kulturprogramm: Elfenbein und Holz wurden zu Figuren geschnitzt, aus Vogelknochen entstanden Musikinstrumente. Der Fund dieser Urzeitkunst begeistert bis heute – man kann die Kunstwerke und viele begleitende Infos, teilweise auch kindgerecht zum Mitmachen aufbereitet an drei verschiedenen Orten in der Region sehen: im Urgeschichtlichen Museum Blaubeuren, im Archäopark bei Niederstotzingen und im Museum Ulm. Auch die Höhlen, in denen die Venus, der Löwenmensch und ihre „Artgenossen“ gefunden wurden, sind einen Besuch wert.

Das muss man ausgeben:
Erwachsene: Archäopark/Urmu 7 Euro, Museum Ulm 8 Euro.

Was man unbedingt mitnehmen sollte:
• Informationen: Das Angebot rund um das Weltkulturerbe ist so vielfältig – es gibt auch zahlreiche Mitmach-Aktionen für Kinder, dass man sich unbedingt vorher schlau machen sollte auf welt-kultursprung.de

Erwin-Hymer-Museum
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