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Was Experten raten Gesunde Gelenke und starker Rücken

Ihre Experten

FOTO: © MONKEY BUSINESS IMAGES/SHUTTERSTOCK.COM

27.03.2020

   


Heilungskonzepte für Körper und Geist

Bereits in jungen Jahren kann es durch innere und äußere Faktoren wie Umwelteinflüsse, Stress, Ernährung, Überbelastung oder Verletzungen zu einer Schädigung der Gelenke kommen.

Die Beweglichkeit lässt mit dem Alter nach – das ist erst einmal ganz normal. Muskeln, die zu wenig oder falsch trainiert werden sind der erste Baustein dabei. Als nächstes bemerken viele Menschen schon mit Mitte 40, dass Hüfte oder Knie nicht mehr so wollen wie vorher. Kein Wunder, denn auf unseren Gelenken wirken schon bei moderater Belastung wie dem Gehen das Dreieinhalbfache des Körpergewichts. Erste Bewegungseinschränkungen seien eigentlich noch keine Verschleißerscheinungen, sagt Orthopädin Caroline Werkmeister vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf – und rät zum konsequenten Gegensteuern. Damit rastende Gelenke keinen Rost ansetzen, müssen Betroffene aktiv werden. Vor allem wer viel am Computer sitzt, braucht passende Dehnübungen und eine Extraportion Bewegung.

Den persönlichen Wohlfühl-Sport entdecken

Dabei gilt: Je abwechslungsreicher, desto besser – also ruhig mal mit dem Fahrrad statt mit dem Bus zur Arbeit fahren, mal andere Wege gehen oder neue Sportarten probieren. „Da profitiert nachweislich auch der Geist von“, sagt Werkmeister. Ideal sind – je nach Körpergewicht und Vorerkrankungen Jogging, Zirkeltraining, Walken oder Schwimmen. Kontaktsportarten sind eher ungünstig.

„Der Körper altert ja nicht nur äußerlich, auch innerlich“

Im fortgeschrittenen Alter lassen sich kleine Einbußen an Beweglichkeit kaum noch ganz verhindern. „Der Körper altert ja nicht nur äußerlich, auch innerlich“, sagt Werkmeister. Die Statistik zeigt, dass 16,6, Prozent der Frauen zwischen 40 und 59 Jahren von Arthrose betroffen sind, bei den Männern haben 25 Prozent der 60- bis 69-Jährigen Arthrose. Bei Beschwerden ist es ratsam, mehrere Meinungen einzuholen. Auf den folgenden Seiten gibt es die Möglichkeit, das Augenmerk auf die Ratschläge mehrerer führender Experten der Region zu richten.

Denn Gesundheit und Wohlbefinden sind zu jederzeit das, worauf es ankommt. Gerade in der Orthopädie schöpft der Patient aus einem vielfältigen Behandlungsspektrum nicht-operativer, sogenannter konservativer Methoden. Dabei unterstützen viele Krankenkassen präventive und rehabilitative Maßnahmen bei Arthrosepatienten. rex/dpa/jmh

Daten & Fakten

+ 1,4% Anstieg Hüftgelenkoperationen/jährlich

400.000 Operationen in der Knie- und Hüftgelenksendoprothetik/jährlich

+ 1,6% Anstieg Knieoperationen/jährlich

Quellen: www.daskrankenhaus.de/de/archive/politics/18
www.uhlig-pr.de/zahlen-und-fakten-arthrose-auf-dem-vormarsch

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