Sonderveröffentlichung

Gesund leben Heilpflanzen für Frauen

Sanfte Hilfe bei Beschwerden durch Menstruation oder Wechseljahre.

Viele Kräuter aus dem eigenen Garten und aus der Natur lassen sich als Tee trinken. Foto: Christin Klose/dpa

7.09.2021
Sanitätshaus Häussler

Gegen jedes Leiden ist ein Kraut gewachsen – sogar im eigenen Garten. Und so haben Frauen sich viele Jahrtausende lang bei Beschwerden zur Menstruation, bei Schwangerschaft und in den Wechseljahren daran bedient. Die Heilpraktikerin und Buchautorin Helga Ell-Beiser erklärt das im Interview.

Inwiefern waren Heilkräuter schon immer Frauensache?

Ell-Beiser: Heilkräuter – und im Übrigen auch die Heilkunde – sind tatsächlich schon seit Tausenden von Jahren mit Frauen verbunden. Schon seit der Altsteinzeit, als die Männer zum Jagen ausgingen und die Frauen pflanzliche Nahrungsmittel sammelten. Dabei haben die Frauen auch die medizinische Wirkung von Pflanzen entdeckt und sich hauptsächlich um die Kranken gekümmert. Diese Tradition hat sich in der Naturheilkunde größtenteils bis heute fortgesetzt.

Welche Heilpflanzen lassen sich im Garten kultivieren?

Ell-Beiser: Im Garten wachsen unter anderem die mediterranen Kräuter, die wir wegen ihrer ätherischen Öle schätzen. Lavendel wirkt beruhigend, Thymian antibakteriell. Rosmarin hilft bei niedrigem Blutdruck, der oft bei jungen Frauen auftritt. Salbei lindert Hitzewallungen, wenn Sie ihn als kalten Tee trinken. Der Hopfen hat sich bei Schlafstörungen bewährt. Außerdem hilft er bei Verdauungsproblemen. Und die Echte Kamille ist ein Allroundtalent und gehört zu den bekanntesten Heilpflanzen: Sie hat eine krampflösende Wirkung, hilft somit bei Bauchschmerzen und Menstruationsbeschwerden. Auch auf dem Balkon können wir alle Pflanzen kultivieren, die mit unserem Klima zurechtkommen. Heilpflanzen mit viel Wurzelmasse, wie zum Beispiel die Engelwurz, benötigen große Pflanzkübel.


Heilpflanzen für Frauen Image 2

58,5% Sechs von zehn Deutschen (58,5 Prozent) sind von der Heilkraft alternativer Therapieverfahren überzeugt.

Quelle: Ipsos-Umfrage, November 2019


Welche Frauenheilkräuter wachsen in der freien Natur?

Ell-Beiser: Viele Frauenkräuter wachsen wild, zum Beispiel Beifuß, Gänsefingerkraut, Hirtentäschel und Brennnessel. Gänsefingerkraut hilft bei krampfartigen Menstruationsschmerzen und Hirtentäschel bei starken Menstruationsblutungen. Die Brennnessel ist ein wichtiger Eisenlieferant. Als Gemüse oder als Smoothie hilft sie bei Anämie. Auch Johanniskraut, Rotklee und Schafgarbe wachsen wild. dpa
   

Bunter Salat mit scharfen Putenstreifen

JACEK CHABRASZEWSKI/SHUTTERSTOCK.COM
JACEK CHABRASZEWSKI/SHUTTERSTOCK.COM

REZEPT

Zutaten für 4 Portionen
1 Eisbergsalat
3 Paprikaschoten
1 Bund Radieschen
500 g Kirschtomaten
½ Salatgurke
2 Pck. fettarmer Feta-Käse
4 Putenschnitzel
1 Bund Kräuter
1 große Zwiebel
Salz, Pfeffer und Chilipulver
Dressing

Zubereitung:

1 Das Gemüse putzen und waschen. Den Eisbergsalat in Streifen schneiden. Paprikaschoten in Rauten schneiden. Radieschen, Salatgurke in Scheiben hobeln, Kirschtomaten halbieren.

2 Feta in Würfel schneiden, Zwiebel in kleine Würfel schneiden und Kräuter hacken.

3 Die Putenschnitzel waschen, trocken tupfen und in Streifen schneiden. Streifen kräftig mit Chili, Salz und Pfeffer würzen und scharf anbraten. Dann aus der Pfanne nehmen und 5 Minuten ruhen lassen.

4 Inzwischen ein Joghurt-, Kräuter- oder Knoblauchdressing herstellen. Ganz nach eigenem Geschmack.

5 Salatzutaten gut vermischen, Putenstreifen hinzugeben und mit Dressing übergießen, einige Minuten durchziehen lassen.

6 Zu dem bunten Salat mit Putenstreifen schmeckt zum Beispiel frisches Baguette.

Guten Appetit!