Ohne Musik, ohne mich
Sonderveröffentlichung

Musik als Hobby Ohne Musik, ohne mich

Musik macht fröhlich, regt zum Träumen an oder tröstet: Eine Welt der Stille ohne Musik oder Gesang wäre eine andere.

© CORA MUELLER/SHUTTERSTOCK.COM

05.10.2021

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Am Morgen wird man vom Lieblingssong auf dem Handy geweckt, auf dem Weg zur Arbeit läuft das Radio und an Neujahr lauscht man dem klassischen Neujahrskonzert: Überall, wo Menschen leben, machen sie Musik. Und das nicht ohne Grund.

1. Musik bringt nicht nur Freude, sondern ist auch ein wichtiger Baustein in Sachen Leistung. Forschungen zeigen immer wieder, dass Menschen, die ein Instrument spielen, sich beim Lernen einer Fremdsprache leichter tun, sich besser konzentrieren können oder ein besseres Sprachgefühl entwickeln. Und auch auf die seelische Gesundheit wirkt sich das Musizieren positiv aus, denn es hilft, Emotionen auszudrücken – positive wie negative.

2. Möchten Kinder ein Instrument lernen, ist der klassische Weg in der Regel die musikalische Früherziehung. Dieses Konzept gibt es an Musikschulen hierzulande schon seit über 40 Jahren. Dabei werden die Kinder, die meist zwischen vier und sechs Jahre alt sind, spielerisch an verschiedene Instrumente, das Notenlesen, Gesang und Taktgefühl herangeführt. Zwar beruht Musikalität bis zu einem gewissen Grad auf einer natürlichen Begabung, aber viele Fähigkeiten lassen sich schlicht durch Üben erlernen und verbessern.

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© MHATZAPA/SHUTTERSTOCK.COM

3. Kinder, die Freude an Musik haben, äußern häufig den Wunsch, ein Instrument lernen zu wollen. Aber welches? Oft hilft da nur: ausprobieren. Zum Beispiel beim Tag der offenen Tür der örtlichen Musikschule oder beim dortigen Probeunterricht. Man kann auch mal im Musikladen um die Ecke nachfragen, ob das Kind mal ein paar Instrumente ausprobieren darf. Anne Meßmer