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Gesund leben Wenn Entspannung allein nicht reicht

Ständige Überforderung kann krank machen. Foto: NotionPic/ Shutterstock. com

Burnout : ein Begriff, hinter dem sich viel mehr verbirgt als einfach nur Stress.

Von Anne Meßmer  

Den Jüngsten vom Kindergarten abholen, schnell die Wäsche waschen – aber vorher muss noch dieses eine wichtige Projekt im Büro durchgeprügelt werden. Wir alle kennen Zeiten, in denen ein 24-Stunden-Tag nicht genug erscheint. Und eine Zeit lang kommt man mit dem Stress ja auch gut zurecht. Doch ganz langsam und schleichend entsteht krankhafter Stress. Manchmal dauert es Jahre, bis der Zusammenbruch kommt – Burnout, nichts geht mehr. Damit es genau dazu nicht kommt, muss man zunächst verstehen, welche Symptome auf einen Burnout hindeuten können. Diese stellen sich meist schleichend ein und können auf fünf unterschiedlichen Symptom-Ebenen auftreten.

1. Motivationale Symptome (Erschöpfung, Motivationsverlust, Antriebsblockade)

2. Leistungsbezogene Symptome (Konzentrations- und Gedächtnisprobleme, verminderte Produktivität und Kreativität, vermehrte Fehlerquote und Ungenauigkeit)

3. Emotionale Symptome (Niedergeschlagenheit, Stimmungsschwankungen, Nervosität, Ängstlichkeit, Reizbarkeit, Aggressivität, Selbstzweifel)

4. Verhaltensbezogene Symptome (verminderte oder erhöhte Aktivität, sozialer Rückzug, Vernachlässigung von Regeneration und Freizeit, erhöhter Konsum von Suchtstoffen)

5. Körperliche Symptome (Müdigkeit, Schlafstörungen, Kopf- und/oder Rückenschmerzen, muskuläre Verspannungen, Magen-Darm-Beschwerden, Schwindel, Tinnitus, Herz-Kreislauf-Erkrankungen etc.)

Doch was tun, damit es so weit erst gar nicht kommt? Prävention ist das Stichwort. Wer im Job das Gefühl der permanenten Überforderung hat, sollte nach Entlastungsmöglichkeiten suchen. Helfen kann es auch, sich an einen Arzt oder Psychotherapeuten zu wenden.

Behandelt wird ein Burnout mit psychosomatischen Behandlungsansätzen wie beispielsweise einer kognitiven Verhaltenstherapie, modernen Techniken des Biofeedbacks oder bei Bedarf mit einer psychiatrischen Medikation.


Was passt zu mir?

Joggen oder lieber Walking? Sportliche Laufarten im Fokus.

Ausdauersportarten wie Joggen oder Walken sind gut für die Gesundheit. FOTOS: SHUTTERSTOCK.COM
Ausdauersportarten wie Joggen oder Walken sind gut für die Gesundheit. FOTOS: SHUTTERSTOCK.COM

Von Marie-Louise Abele  

Einfach loslaufen – nur wie? Der Wille zur regelmäßigen Bewegung ist da, allerdings sind sich viele Menschen unsicher, welche Laufvariante zu ihnen passt. Kalorienverbrauch, Verbesserung der Durchblutung zur Stärkung des Herz-Kreislauf-Systems sowie Fettverbrennung stehen ganz oben auf der Wunschliste von Laufeinsteigern. Dazu gesellt sich die Sehnsucht nach einer sportlichen Auszeit mit aktiver Erholung vom Alltag, bestenfalls in der Natur.

Ärztliche Untersuchung ist wichtig

Zunächst einmal sollte sich jeder Einsteiger das Okay vom Arzt geben lassen. Spielen Gelenke, Herz und Lunge bei höherer Belastung mit? Gibt es Probleme durch Vorerkrankungen? Wenn es dann losgehen kann, geben oft persönliche Vorlieben den Ausschlag, denn nicht jeder mag sich beim Joggen verausgaben. Gut zu wissen: Kalorienverbrauch für eine Gewichtsreduzierung ist bei allen Laufvarianten gegeben, jedoch steigt der Verbrauch mit der Belastung. Eine amerikanische Studie besagt, dass mit höherer Beanspruchung das kardiovaskuläre Risiko niedriger wird. Allein die Intensität ist also der entscheidende Punkt, um etwas für seine Herz-Kreislauf-Gesundheit zu tun, denn bei beiden Laufformen werden etwa die gleichen Muskelpartien gefordert.

Für Einsteiger empfiehlt es sich, mit Nordic Walking zu starten. So kann sich der Körper langsam an die neue Belastung gewöhnen. Durch den Stockeinsatz werden gleich mehrere Muskelgruppen angesprochen, sodass der ganze Körper geformt wird, optimal für Figurbewusste. Eine Überlastung des Herz-Kreislaufsystems ist beim dynamischen Gehen kaum möglich und auch die Gelenke werden geschont. Dennoch sollte das Pensum nach und nach gesteigert werden, denn dann erst greift der Körper auf seine Fettreserven zurück. Nach einer Weile Training tritt auch ein Gewöhnungseffekt ein und der Körper verlangt mehr.  
            

Orthopädie-Schuhtechnik Kraus

Auf das eigene Tempo achten

Um die Bewegungsabfolgen beim Nordic Walking zu erlernen und gegebenenfalls die nötige Motivation durch ein Laufteam zu bekommen, lohnt es sich, eine Gruppe am Wohnort zu finden. Zunächst ist es wichtig, eine Laufzeit von 30 Minuten zu erreichen.

Gut trainiert ist der Schritt zum Joggen nicht mehr weit. Und auch hier gilt: jeder trainiert nach seinem eigenen Tempo.

Ein Kompromiss für fortgeschrittene Walker und sichere Läufer ist das Crosswalking. Das schnelle und flexible Querfeldein-Gehen erfordert höchste Aufmerksamkeit aufgrund der erhöhten Sturzgefahr.
  

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