Sonderveröffentlichung

Freiraumplanung Sigmund: Neubau Innovative Arbeitswelt

Firmen: Der Neubau der Freiraumplanung Sigmund LandschaftsarchitektenGmbH besticht durch seine Bauweise und ist flexibel und vielseitig nutzbar.

Anspruchsvolles Konzept: Das Gebäude wurde in Split-Level-Bauweise erstellt, die Fassade ist mit Holz verkleidet. Fotos: PR/Freiraumplanung Sigmund

11.05.2020

Vom angestammten Standort in der Grafenberger Mörikestraße in die Albstraße: Seit Mitte Januar hat das traditionsreiche Unternehmen Freiraumplanung Sigmund Landschaftsarchitekten GmbH nicht nur eine neue Adresse. Mit dem Umzug in den Neubau im Grafenberger Industriegebiet hat das Büro zudem die Weichen noch mehr in Richtung Zukunft gestellt.

Jörg Sigmund, Diplom-Ingenieur und Freier Landschaftsarchitekt sowie geschäftsführender Gesellschafter, spricht gar von einem Quantensprung für sein Unternehmen: Denn entstanden ist hier ein modernes Gebäude, das alle Möglichkeiten offen lässt für künftige Herausforderungen. Und schon jetzt so flexibel und vielfältig nutzbar ist wie selten ein Bürobau.

Ingenieurbüro Rath + Fritz

Vielleicht kein Wunder, denn „Lebensräume gestalten“, das ist im Büro Sigmund die Berufung seit zwei Generationen. Und so hat man auch für den eigenen Neubau „Visionen und Träume verwirklicht und viel Herzblut hineingesteckt“, wie Jörg Sigmund berichtet.

Über die Notwendigkeit einer räumlichen Vergrößerung war man sich bei der Freiraumplanung Sigmund schon seit einigen Jahren im Klaren. Denn mit wachsendem Erfolg und wachsender Mitarbeiterzahl war es in der Grafenberger Mörikestraße doch recht eng geworden. Überlegungen und Ideen für ein neues Firmendomizil hatte man auch längst entwickelt. Als sich dann 2018 die Möglichkeit ergab, ein Grundstück in der Albstraße zu nutzen, startete man sofort, die Pläne umzusetzen. Im Februar 2019 lag die Baugenehmigung vor, und schon am 14. März erfolgte der erste Spatenstich.

Einzug im Januar

Die einzelnen Ebenen sind mit offenen Treppen verbunden. Hingucker im Inneren sind die echten Mooswände.
Die einzelnen Ebenen sind mit offenen Treppen verbunden. Hingucker im Inneren sind die echten Mooswände.

Insgesamt dauerten die Bauarbeiten, an denen auch viele Firmen aus der Region und aus dem Ort beteiligt waren, nur rund neun Monate. Richtfest feierte man bereits Mitte Juli, und im Dezember waren der Innenausbau und die Gestaltung der Räume so weit fortgeschritten, dass der Einzug für Mitte Januar geplant und eingehalten werden konnte. „Das ganze Projekt war geradezu eine familiäre Sache“, erinnert sich Jörg Sigmund an die Bauzeit und das gute Miteinander auf der Baustelle. Bauherr, Planer, Architekt sowie die beteiligten Unternehmen arbeiteten Hand in Hand.

Für die Planung der Außenhülle des Gebäudes war das Architekturbüro Riehle + Assoziierte aus Stuttgart zuständig, die Ausführungsplanung und Bauleitung lagen bei wezel.architekten aus Metzingen, für die Innenraumgestaltung verantwortlich zeichnet Daniela Wezel.

Gemeinsam mit der Freiraumplanung Sigmund entwickelte man ein „schönes, aber auch ein recht anspruchsvolles Konzept“, sagt Jörg Sigmund. Das Besondere: Der Neubau entstand in Split-Level- Bauweise, was zum einen den Gegebenheiten des Grundstücks und der Möglichkeit, Erdaushub zu sparen, geschuldet war, zum anderen wollte man eine einzigartige Raumatmosphäre auf zwei Ebenen schaffen.

Im Fall des Neubaus bedeutet dies, Erdgeschoss und Obergeschoss sind nochmals geteilt, das Halbgeschoss ist seitlich versetzt. Das Ergebnis sind offene Räume und eine kommunikative Raumstruktur. Die einzelnen Ebenen gehen fließend ineinander über, man bewegt sich jeweils eine halbe Treppe von Halbstockwerk zu Halbstockwerk.

Das Außergewöhnliche des Neubaus zeigt sich auch in der Wahl der Materialien. Entschieden hat man sich für Sichtbeton, dabei wurden Wände und Decken in den Innenräumen absichtlich „roh“ belassen. Kontrastiert wird der Beton mit der Ausgestaltung und Einrichtung der Räume. Hier findet man Teppichböden und Holzelemente, aber auch viel Stoff in Form von Vorhängen und Stoffsegeln, „was insgesamt für eine schöne Atmosphäre sorgt“, so Jörg Sigmund.

Hingucker aus Moos

Absolute Hingucker aber sind die Mooswände aus echtem Moos, die das Grün von draußen nach drinnen holen. Für viel Licht schließlich sorgen die großen Fensterflächen, sie prägen die Fassade zur Straße. Die Fassade selbst ist mit Holz aus Weißtanne verkleidet.

Rund 700 Quadratmeter Fläche sowie ein kleiner Garten stehen den Mitarbeitern der Freiraumplanung Sigmund Landschaftsarchitekten GmbH mit dem Neubau nun zur Verfügung. Man hat großzügig gedacht und geplant, was nicht nur auf die eigentlichen (Büro-)Arbeitsplätze zutrifft.

Wichtig war es Jörg Sigmund nämlich auch, besondere Ideen Wirklichkeit werden zu lassen. So gibt es im Haus beispielsweise verschiedene Aufenthalts-und Kommunikationsebenen, darunter auch ein kleines Bistro und eine so genannte „Quiet Box“ zum Rückzug und für Besprechungen. Und: Damit man auch für die Zukunft gut gerüstet ist, sind die technischen Voraussetzungen im Gebäude entsprechend so flexibel eingerichtet, dass die Räume unterschiedliche Nutzung erfahren können, falls dies einmal nötig sein sollte.

Der Einzug in und die Fertigstellung des Neubaus sollten eigentlich mit einem Fest gefeiert werden, was durch die Corona-Krise jedoch verhindert wurde. Sobald größere Lockerungen bestehen, sind interessierte Besucher jederzeit herzlich willkommen, um dann einen Blick in die Räume zu werfen, sich über das Konzept des Gebäudes zu informieren und die innovative Grafenberger Arbeitswelt in der Albstraße kennenzulernen. mcj

Das Unternehmen auf einen Blick

Die Freiraumplanung Sigmund ist Partner für Garten- und Landschaftsarchitektur in der Objektplanung und bundesweit tätig. Auftraggeber sind Kommunen, Stiftungen der Diakonie, Kliniken, private Baugesellschaften sowie Gewerbe und Industrie und private Bauherren. Gegründet wurde das Unternehmen 1957 durch Ernst Sigmund, Freier Garten- und Landschaftsarchitekt.

1998 war Start der Freiraumplanung Sigmund zusammen mit Sohn Jörg Sigmund, Diplom-Ingenieur (FH) und Freier Landschaftsarchitekt bdla. Seit 1. Januar 2005 ist Jörg Sigmund Büroinhaber. Nach 20 Jahren Freiraumplanung Sigmund gründet Jörg Sigmund am 1. März 2018 die Freiraumplanung Sigmund Landschaftsarchitekten GmbH, die das Landschaftsarchitekturbüro fortführt. Seit Januar 2020 hat das Unternehmen seinen Sitz im Neubau in der Albstraße 8 in Grafenberg und beschäftigt derzeit 18 Mitarbeiter.

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