Sonderveröffentlichung

Weihnachts- und Neujahrsglückwünsche Die nächsten Entwicklungsschritte im Blick

Armin Kiemel, Bürgermeister der Gemeinde Abtsgmünd, zeigt sich zufrieden angesichts der Umsetzung mehrerer großer Bau- und Sanierungsprojekte. Das neue Abtsgmünder Rettungszentrum soll nächsten Sommer eingeweiht werden.

Zimmermeister Robert Kruger hält beim Richtfest im Abtsgmünder Rettungszentrum den traditionellen Richtspruch. Foto: Archiv/fa  

29.12.2020

Liebe Leserinnen und Leser, 2020 war ein ganz außergewöhnliches Jahr, das uns alle vor viele Herausforderungen gestellt hat. Die Corona- Pandemie hat unser aller Leben in einem nicht vorstellbaren Ausmaß geprägt und mitbestimmt. Dennoch oder gerade deshalb blicke ich gerne auf das zurück, was wir gemeinsam in diesem Jahr geschafft haben.

Viele Bauprojekte konnten fortgeführt oder abgeschlossen werden. Da wäre zum einen das lang ersehnte Abtsgmünder Rettungszentrum mit Feuerwehr, Polizei und DRK. Es war ein sehr erfreuliches Ereignis nach dem coronabedingt ausgefallenen ersten Spatenstich, das Richtfest im Oktober unter Anwesenheit der drei Blaulichtorganisationen feiern zu können. Die Bauarbeiten gehen zügig voran, sodass ich mit Zuversicht einem hoffentlich großen Einweihungsfest im Juli 2021 entgegenblicke.

Zudem konnten wir in diesem Jahr gleich zwei Gewässer von Grund auf sanieren und somit ökologisch aufwerten. Sowohl der Stahlweiher als auch der Kotholzweiher erstrahlen nach umfassenden Sanierungsarbeiten in neuem Glanz. Und für unsere Wildblumen, die mittlerweile auf rund 70 000 Quadratmetern erblühen, erhielt die Gemeinde die deutschlandweite Auszeichnung „StadtGrün naturnah“ in Gold. Im Bereich Infrastruktur kamen wir dem lückenlosen Breitbandausbau ein ganzes Stück näher. Durch die Zuschüsse von Bund und Land sollen in den kommenden Jahren alle „weiße Flecken“ für insgesamt 15 Millionen Euro beseitigt werden. Danach sollen die grauen Flecken in Angriff genommen werden. Zur Bewältigung dieser Herkulesaufgabe hat die Gemeinde sogar einen Breitbandkoordinator eingestellt.

Auf sehr hohem Niveau

Armin Kiemel, Bürgermeister der Gemeinde Abtsgmünd.

Armin Kiemel, Bürgermeister der Gemeinde Abtsgmünd.

Eines hat 2020 bewiesen: Abtsgmünd ist und bleibt ein attraktiver Wohnort für junge Familien. Die Nachfrage nach Bauplätzen war erneut auf einem sehr hohen Niveau. Umso mehr freut es mich, große Fortschritte bei der Erschließung von weiteren Baugebieten gemacht zu haben. So konnten bereits im Sommer die Erschließungsarbeiten des Baugebietes „Brunnenhalde III, 2. Bauabschnitt“ in Untergröningen mit 30 Bauplätzen fertiggestellt werden. Neun weitere Bauplätze wurden im Baugebiet „Berg II, 3. Bauabschnitt“ in Neubronn erschlossen und im November haben im Hauptort die Arbeiten am 4. Bauabschnitt des Baugebietes „Wasserstube“ begonnen. Dabei werden bis Ende 2021 weitere 47 Bauplätze geschaffen.

Auch in den Bereichen Betreuung und Bildung sieht sich die Gemeinde in der Verantwortung. So konnte zusammen mit der katholischen Kirchengemeinde die Einweihung des Anbaus am Kindergarten St. Josef gefeiert werden. Dieser hat nun fast 100 Kindergartenplätze und bietet auch die Betreuung von unter Dreijährigen an.

An der Friedrich-von-Keller-Schule konnte der Sanierungsabschnitt 4A abgeschlossen werden. Die Erweiterung und die tiefgreifende Sanierung der Schule findet seit 2016 in mehreren Bauabschnitten statt und wird noch bis 2022 andauern. Insgesamt elf Millionen Euro wird die Gemeinde hierfür investieren. In diesem Jahr konnten sich Schüler und Lehrer über renovierte Klassenzimmer, einen hochmodernen Chemiesaal, neue Toiletten und eine neues, helles Foyer und Flure freuen. Und die Grundschule Untergröningen wurde zur Ganztagesgrundschule mit Mensa erweitert.

Doch auch für unsere Senioren hat sich in diesem Jahr vieles getan. Das Projekt „Barrierefreies Abtsgmünd 2030“ hat mit der abgeschlossenen Sanierung der Gehwege entlang der östlichen Hauptstraße einen weiteren Schritt in die richtige Richtung getan. Im September fiel der Startschuss für den Neubau der Sozialstation Abtsgmünd. In Kürze soll mit den Bauarbeiten für 26 zusätzliche betreute Wohnungen von „best age care“ begonnen werden. Und die Stiftung Haus Lindenhof plant gerade intensiv in diesem Bereich „Hallgarten“ ein zweites Pflegeheim.

Kulturell hatten sowohl die Gemeinde als auch die ortsansässigen Vereine wieder unzählige Veranstaltungen und Events geplant. Jedoch hat das Virus uns allen einen großen Strich durch die Rechnung gemacht. Trotz alledem gab es auch Außnahmen, wie beispielsweise der Kunstverein KISS, der mit seiner 20. Sommerausstellung „SweetNothingSweet“ jegliche Besucherrekorde knacken konnte.

Natürlich lässt sich das Jahr 2020 nicht Revue passieren, ohne dabei das Coronavirus zu erwähnen. Nachdem im März der erste Lockdown verhängt wurde, hat sich vieles verändert. Maskenpflicht, Homeoffice, Kurzarbeit, Hygieneregeln: Das alles sind Dinge, die nun schon seit Monaten unseren Alltag bestimmen.

Ich möchte mich daher an dieser Stelle bei Ihnen bedanken, liebe Leserinnen und Leser. Jeder Einzelne von Ihnen trägt durch seine Rücksichtnahme dazu bei, die Auswirkungen der Pandemie zu minimieren.

Bedanken möchte ich mich außerdem bei allen Institutionen, Vereinen und Verbänden, die dieses Jahr teilweise sehr zu kämpfen hatten, sowie bei den zahlreichen ehrenamtlichen Helfern, ohne die unsere aktive Vereinslandschaft nicht am Leben zu halten wäre. Des Weiteren danke ich den örtlichen Gewerbetreibenden, die die Gemeinde durch ihre Arbeit zu einem attraktiven Wirtschaftsstandort machen. Mein Dank gilt außerdem allen Mitarbeitern der Gemeinde für ihr unermüdliches Engagement sowie den Ortschafts- und Gemeinderäten für die stets vertrauensvolle Zusammenarbeit und ihre Anregungen, die die Entwicklung von Abtsgmünd immer weiter vorantreiben.

Auch 2021 soll die Entwicklung der Gemeinde weitergehen. In Hohenstadt, Pommertsweiler und Wöllstein sollen Erschließungsarbeiten zur Wohnbebauung realisiert werden. Die Kochertal-Metropole wird saniert und das Rathaus Abtsgmünd soll mit dem Umzug der Feuerwehr ins Rettungszentrum umgebaut werden. Wie Sie sehen, steht eine Vielzahl von Projekten auf unserer „To-Do-List“ und ich freue mich darauf, diese Dinge gemeinsam mit Ihnen anzugehen. Vor allem aber wünsche ich Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, für das Jahr 2021 mehr denn je Gesundheit und Zufriedenheit. Ihr Armin Kiemel Bürgermeister