Sonderveröffentlichung

Start ins Berufsleben - Die besten Tipps! Ein gutes Trio als Basis

Was ist empfehlenswert und was überflüssig? Diese Versicherungen sind für Azubis sinnvoll.

Wer in der Ausbildung auswärts wohnt, braucht für die Wohnung häufig keine eigene Hausratsversicherung. Oft ist man noch über die Eltern abgesichert. Foto: Christin Klose/dpa-mag

27.09.2021

Wer in eine Ausbildung startet, sollte am besten schon zuvor gemeinsam mit den Eltern prüfen, welche Versicherungen bereits bestehen. Fällt dabei auf, dass der Schutz nicht ausreicht, ist es an der Zeit ihn anzupassen. Darauf weist unter anderem auch die Verbraucherzentrale Bremen hin.

Deren Informationen zufolge sollten Azubis auf jeden Fall eine Krankenversicherung, eine Privathaftpflichtversicherung sowie bestenfalls eine Berufsunfähigkeitsversicherung haben.
  

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Zusatz geht ins Budget

Auszubildende sind in der Regel in der gesetzlichen Krankenversicherung pflichtversichert, erklärt Roland Stecher, Versicherungsexperte der VZ Bremen. Krankenzusatzversicherungen sollten nicht unüberlegt abgeschlossen werden, da sie das monatliche Budget belasten können. Eine Haftpflichtversicherung ist den Verbraucherschützern zufolge hingegen ein Muss. Sie deckt Schäden ab, die man bei anderen verursacht. Unverheiratete Kinder gelten während der Schulzeit und der sich unmittelbar anschließenden Berufsausbildung oder dem Studium bei den meisten Tarifen der Eltern als mitversicherte Personen.

An Altersvorsorge denken

Zu Beginn einer Ausbildung ist es ratsam, den eigenen Versicherungsschutz zu checken und wo nötig, noch zusätzliche Verträge abzuschließen. Foto: Kinga/Shutterstock.com
Zu Beginn einer Ausbildung ist es ratsam, den eigenen Versicherungsschutz zu checken und wo nötig, noch zusätzliche Verträge abzuschließen. Foto: Kinga/Shutterstock.com

Zudem ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung empfehlenswert. Sie sichert bei Verlust der Arbeitskraft den Lebensunterhalt. Je früher ein Vertrag abgeschlossen werde, desto geringer seien die Beiträge, so der Versicherungsexperte. Verzichtbar ist laut Stecher dagegen häufig eine Hausratsversicherung für die erste eigene Wohnung. Auswärts wohnende Studierende etwa können je nach Vertrag über die elterliche Versicherung abgesichert sein. Nicht zuletzt sei der Start ins Berufsleben ein guter Zeitpunkt, sich zum Thema Altersvorsorge Gedanken zu machen, wie die VZ Bremen schreibt. Dabei gehe es nicht um Versicherungen, sondern um Geldanlage. Finanzexperte Stecher rät zu Fondssparpläne oder ETFs. dpa/tmn