Sonderveröffentlichung

Alles rund ums Auto Es hat gekracht – und nun?

Ärger und Kosten sparen: So verhält man sich nach einem Verkehrsunfall richtig.

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13.10.2020

Keine Frage: Ein Unfall kostet Zeit, Nerven und oft Geld. Mit dem richtigen Verhalten lassen sich Schaden und Ärger aber zumindest minimieren. Als erstes gilt es immer die Warnblinkanlage einzuschalten. Dann sollte man sich die Warnweste anziehen und das Warndreieck im Abstand von bis zu 150 Schritten zum Unfallort aufstellen, erinnert der ADAC.
   

Oberste Priorität haben immer Menschenleben

Gibt es Verletzte, müssen Autofahrer umgehend Erste Hilfe leisten und den Rettungsdienst alarmieren.

Wenn es Verletzte gab oder ein hoher Sachschaden entstanden ist, sollten Unfallbeteiligte zudem immer die Polizei alarmieren.
  

Das gleiche gilt, wenn der Unfallgegner sich unerlaubt von der Unfallstelle entfernt hat oder keine Versicherungsdaten des Unfallgegners vorliegen. Ist der Unfallhergang ungeklärt, sollten der Polizei gegenüber nur Angaben zur Person und zum Fahrzeug gemacht werden, empfiehlt der ADAC.
   

Unfallstelle zügig räumen

Bei Bagatellschäden wie einer kleinen Beule oder einem kaputten Scheinwerfer sollte man möglichst zügig die Unfallstelle räumen, um den Verkehrsfluss nicht zu behindern. Dann sollten die Personalien der Unfallbeteiligten, die Anschriften von Zeugen notiert und die Unfallstelle fotografiert werden.

Ist der Unfallgegner nicht anwesend, etwa bei Schäden am geparkten Fahrzeug, muss der Unfallverursacher eine angemessene Zeit warten.

Wenn sie den Geschädigten nicht direkt informieren können, müssen Autofahrer den Schaden der nächsten Polizeidienststelle melden. Wer einen Zettel an der Windschutzscheibe hinterlässt und wegfährt, begeht Fahrerflucht! pm/cw