Sonderveröffentlichung

Start ins Berufsleben Frauen-Power in der Technikbranche

Technische Berufe bieten zahlreiche gute Einstiegsoptionen für Schulabsolventinnen. Das Vorurteil, dass die Branche nur etwas für Männer ist, gilt heutzutage längst als total überholt.

Sarah Rienaß fühlt sich in ihrem technischen dualen Studium mehr als wohl, denn es stellt sie vor viele spannende Herausforderungen. Foto: djd/Siemens Professional Education

26.09.2020

Die technische Entwicklung schreitet immer weiter voran. Deshalb liegen in technischen Berufen beste Karrieremöglichkeiten für Schulabsolventen. Traditionell werden diese Stellen oft von Männern gewählt, jedoch können Frauen hier genauso ihre Möglichkeit zum Berufseinstieg nutzen.

„Die Ansicht, dass technische Berufe nur etwas für Männer sind, ist doch heutzutage total überholt“, findet Sarah Rienaß aus Leipzig. Die 21-Jährige ist mitten im dualen Studium bei Siemens Deutschland. Sie studiert Elektro- und Informationstechnik und macht gleichzeitig eine Ausbildung als Elektronikerin für Betriebstechnik. Gleich bei der ersten Bewerbung bekam sie den Platz für das duale Studium und arbeitet jetzt im Projektmanagement für Mittelspannungsschaltanlagen. „Das ist total spannend und abwechslungsreich. Ich bin viel auf Baustellen unterwegs, habe aber auch Tage im Büro“.
 

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Naturwissenschaftliche Neigung

In einem dualen Studium können junge Menschen bereits umfangreiche praktische Berufserfahrung in einem Betrieb sammeln und sich gleichzeitig das theoretische Fachwissen an einer Hochschule aneignen. Mitbringen sollten die Abiturienten allerdings eine naturwissenschaftliche Neigung. „Hier sind ordentliche Leistungen in den Fächern Mathematik, Physik und Informatik ausschlaggebend“, erklärt dazu Britt Liebelt, zentrale Ausbildungskoordinatorin für Digital Industries bei Siemens Deutschland.

Viele technisch spezialisierte Unternehmen haben verschiedene Zweige, in denen Karriereeinsteiger gesucht werden. Überall können junge Frauen hier ihre persönlichen Stärken einbringen. „Interesse und Spaß an der Aufgabe sind die Basis für alle Arbeitsgebiete. Ob Engineering, Service oder Vertrieb – überall sind Kompetenzen wie technisches Verständnis, Kommunikation und Empathie gefordert“, sagt Liebelt. Die Gewichtung der einzelnen Kompetenzen variiere je nach Aufgabe. djd


Nicht erst seit Corona online

Bewerbungsgespräche finden vermehrt per Telefon oder Videotelefonie statt. Hier einige Tipps, was es zu beachten gibt.

Vor dem Telefoninterview sollte man sich ausführlich über die Wunschfirma im Internet informieren. Foto: evgeny atamanenko
Vor dem Telefoninterview sollte man sich ausführlich über die Wunschfirma im Internet informieren. Foto: evgeny atamanenko

Schon lange vor der Corona-Pandemie galt: Bewerbungsgespräche finden vermehrt per Telefon oder Videotelefonie statt. Dabei gilt es einiges zu beachten.
 

1. Passendes Gesprächsumfeld

Am besten gehen Bewerber an einen ruhigen, ungestörten Ort. Sicherheitshalber vorab die gesamte Technik prüfen. Empfehlenswert ist es, nicht hektisch ins Gespräch zu gehen. Und nicht vergessen: Vor dem Interview auf die Toilette gehen.
 

2. Gut vorbereitet

Vorher nochmal Lebenslauf und Anschreiben durchlesen und griffbereit haben – ebenso wie Block und Stift für Notizen. Wichtig ist, dass sich die künftigen Azubis über das Unternehmen gut informiert haben und auch auf Standardfragen vorbereitet sind.
 

3. Richtig kleiden

Der erste Eindruck zählt. Dass man als potenzieller Auszubildender nicht in Jogginghose vor dem Bildschirm sitzt, sollte selbstverständlich sein. Am besten kleidet man sich genauso wie für das klassische Bewerbungsgespräch vor Ort.

 

4. Mimik und Gestik

Beim Interview kommt es gut an, wenn Bewerber aufrecht sitzen, ab und zu lächeln und nicht nervös herumspielen – etwa mit dem Stift. Außerdem ist es wichtig, deutlich und nicht zu schnell zu reden. Wer wegen der Nervosität einen trockenen Hals hat, stellt sich am besten ein Glas Wasser bereit.
 

5. Höflich verabschieden

Wer die Namen der Gesprächsteilnehmer im Telefonat einfließen lässt, vermittelt wirkliches Interesse. Am Ende kann man sich mit direkter Ansprache und einem Dank für das Gespräch verabschieden. djd