Sonderveröffentlichung

Auto im Frühling - Gaildorf Jetzt ist die beste Zeit für eine Schönheitskur

Frisch ins Frühjahr: Im März und April widmen sich viele Fachbetriebe speziell der gründlichen Fahrzeugaufbereitung.

Wer sein Auto regelmäßig fachmännisch aufbereiten lässt, hat wesentlich länger Spaß am Fahren. Foto: Soloviova Liudmyla/Shutterstock.com

18.03.2021

Ein Blick in das Regal mit den Illustrierten im Supermarkt reicht aus, um zu wissen: Das Frühjahr ist die große Zeit der Schlankheitskuren. Man will sich nach den kalorienreichen Monaten wieder in Form bringen. Der Winter hat aber nicht nur bei den Menschen Spuren hinterlassen, sondern ebenso an ihren Autos. Auch hier ist die beste Zeit für eine Schönheitskur das Frühjahr. Der Halter eines Fahrzeugs kann mit einer professionellen Pflege nicht nur für eine optische Verjüngung sorgen, der Wert des Kfz bleibt ebenso erhalten und der Wiederverkaufswert steigt.

Fahrzeugaufbereitung wirkt präventiv

Wer sein Auto nach ein paar Jahren verkaufen möchte, wird bei mangelhafter Optik sonst einen kräftigen Abschlag hinnehmen müssen, selbst wenn die Technik noch gut funktioniert. Vor allem beim boomenden Fahrzeugleasing können kleine optische Mängel teuer werden. Bei der Übergabe schaut der Leasinggeber ganz genau hin, denn er will das Auto danach weiterverwenden. Das Pflegeprogramm beim professionellen Fahrzeugaufbereiter beinhaltet eine gründliche Außenwäsche, der Lack erhält neuen Glanz durch eine auffrischende Politur.

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Viele Fachfirmen bieten zudem kleinere Lack- und Dellenreparaturen an. Ebenso wird der Fahrzeuginnenraum gründlich gereinigt, Risse und Löcher an Polstern und Armaturen können dabei ausgebessert werden. „Eine Fahrzeugaufbereitung erfüllt nicht nur rein optische Ansprüche, sondern sie wirkt auch präventiv“, erklärt BFA-Präsident Markus Herrmann (BFA = Bundesverband Fahrzeugaufbereitung) und selbst Inhaber eines Meisterbetriebes in München.

Nicht zu oft in die Waschanlage

So werde beispielsweise durch den Auftrag von Wachs und anderen Pflegeprodukten die Oberfläche geglättet, dies erschwere das Anhaften von Flugrost, Insekten oder Vogelkot. Zudem werde der Lack vor Umwelteinflüssen wie Sonneneinstrahlungen geschützt.

Was viele Autofahrer gar nicht wissen: Durch die häufige Behandlung in der Waschanlage kann der Fahrzeuglack an der Oberfläche unter Umständen etwas empfindlicher werden, da dort mit einer Waschlauge gewaschen wird, die entfettend wirkt. „Die jährliche Fahrzeugaufbereitung ist deshalb sinnvoller als eine zu oft durchgeführte Fahrzeugwäsche“, erklärt Markus Herrmann. Wer sein Auto zu oft wasche, entferne den ursprünglichen Lackschutz, ohne es zu merken. djd

Jetzt schon an die Reifen denken

Bald steht auch wieder der Wechsel von Winter- auf Sommerreifen an. Man kann sich jetzt schon mal einen Termin in der Werkstatt sichern und gleichzeitig überprüfen, ob die alten Reifen noch in Ordnung sind.

Der ADAC rät, Sommerreifen auch im tadellosen optischen Zustand und unabhängig vom Verschleiß nach spätestens acht bis zehn Jahren auszuwechseln. Denn auch wenn noch genügend Restprofil vorhanden ist, büßen gealterte Reifen an Fähigkeiten ein, härten etwa aus. dpa