Sonderveröffentlichung

Wintergärten, Markisen & Carports Ob Sonne oder Regen: Für jedes Wetter das passende Dach

Markisen, Wintergärten und Terrassenüberdachungen schützen vor Überraschungen von oben. Sie können mehr als Temperatur und Sonneneinstrahlung regeln.

Eine Markise schützt vor Sonne und Hitze. Foto: djd/Klaiber, djd/www.solarcarporte.de, Ben Schonewille/Shutterstock.com

30.01.2021

An einem heißen Sommertag gemütlich auf der Terrasse oder dem Balkon sitzen, ein kühles Getränk in Reichweite und auch vor der Sonne ist man bestens geschützt – dank einer Markise, einer Terrassenüberdachung oder eines Wintergartens. Herrlich! Wer es in diesem Sommer schön schattig und kühl haben möchte, der sollte möglichst bald mit der Planung beginnen. Das hat zwei Gründe: Zum einen haben viele Fachfirmen jetzt noch mehr Platz im Terminkalender. Und zum anderen gibt es zu Beginn des Jahres von den Herstellern häufig Winterrabatte.

Was möchte ich und was ist machbar?

An erster Stelle steht die Frage: Was möchte ich? Soll es eine klassische Markise sein, ein Wintergarten, der das ganze Jahr über nutzbar ist, eine Überdachung mit Glas und beweglichen Seitenwänden oder möchte ich doch ein verstellbares Lamellendach und vielleicht noch seitliche Markisen gegen die tieferstehende Sonne? Bei Markisen unterscheidet man zwischen Rollmarkisen, Faltmarkisen und Festmarkisen, das Tuch ist meist aus Acryl, PVC oder Polyester, denn es sollte licht- und wetterbeständig sein. Geht es um die Verglasung von Wintergärten oder Terrassendächern besteht die Möglichkeit zwischen einer Verglasung aus Echtglas oder aus besonderem Kunststoff zu wählen. Bei einem Vororttermin kann der Fachmann da mit Sicherheit weiterhelfen und bringt Ideen, Erfahrungswerte und Fachwissen mit ein, von denen man als Kunde profitieren kann. Den eins ist sicher: Für jedes sonnige Problemchen gibt es die passende Lösung. Zu dem sorgen die modernen Materialien nicht nur für Schatten, sondern schützen den Lieblingsplatz an der frischen Luft auch vor Regen oder Wind. Gerade mit Blick auf das kommende Frühjahr steht ja vielen der Sinn nach Anpacken, Bauen und Verändern. Wer da zum Beispiel über ein Auto verfügt, aber keine Möglichkeit hat, eine Garage zu errichten, der sollte sich mit den zahlreichen Varianten eines Carports auseinandersetzen.


3,6 Millionen Wintergärten gibt es in Deutschland. 2017 waren es noch 3,2 Millionen.

Quelle: Statista


Geschützt vor Wind und Wetter

Das Carport ist die Terrassenüberdachung fürs Auto. Es schützt im Sommer vor Hitze und verhindert im Winter, dass die Scheiben mit Eis überzogen werden. Das Gestell eines Carports lässt sich klassisch aus Holz, aber natürlich auch aus Metall anfertigen. Es gibt aber auch Varianten mit einem Kunststoffgerüst. Und je nachdem, wie groß die Dachfläche ist und in welche Himmelsrichtung sie ausgerichtet ist, kann man darauf sogar Solarplatten installieren und dadurch eigenen Strom produzieren. Ursprünglich haben Carports keine Seitenwände, mittlerweile werden auch Bausätze mit Seitenwänden angeboten. Von Anne Meßmer

Wann brauche ich eine Baugenehmigung?

Für eine Markise ist in der Regel keine Baugenehmigung erforderlich. Als Mieter sollte man sich aber vorher das Ok des Vermieters einholen.

Anders sieht es bei Wintergärten, Terrassenüberdachungen und Carports aus. Mancherorts braucht man ein Baugenehmigung, anderorts ist ein solcher Bau genehmigungsfrei. Was genau nötig ist, kann man durch einen Anruf bei der für den Wohnort zuständigen Baubehörde erfragen.

Einmal aufladen, bitte!

Umweltfreundliche Energie frei Haus: Mit einem Dach aus Photovoltaikelementen wird der Carport zur privaten E-Tankstelle.

Mit selbst gewonnenem Ökostrom wird die elektrische Mobilität auch finanziell noch attraktiver. Foto: anatoliy_gleb/Shutterstock.com
Mit selbst gewonnenem Ökostrom wird die elektrische Mobilität auch finanziell noch attraktiver. Foto: anatoliy_gleb/Shutterstock.com

Die mobile Zukunft setzt auf elektrische Antriebe, egal ob als reines Elektroauto oder als Plug-in- Hybrid mit Auflademöglichkeit. Schon aus Gründen des Umweltschutzes interessieren sich Autofahrer zunehmend für die alternativen Antriebsmodelle. Am Ende bleibt meist eine Frage offen: Wie und wo lässt sich die Fahrzeugbatterie wieder aufladen? Öffentliche Ladeplätze oder künftige beim Arbeitgeber sind eine Möglichkeit. Viel praktischer ist es auf Dauer, das E-Auto über Nacht zu Hause aufladen zu können. Am besten noch mit selbst gewonnenem Strom. Ein Carport mit einem Dach aus Photovoltaikelementen verbindet beide Vorteile miteinander.

Entlastung für die Haushaltskasse

Natürlich produzieren die Photovoltaikzellen nachts keinen Strom, um das Elektroauto mit frischer Energie zu versorgen. Doch der tagsüber erzeugte Strom lässt sich zwischenspeichern, um ihn im Haushalt oder fürs Auto zu verwenden. Das erhöht die Attraktivität der elektrischen Mobilität auch finanziell und sorgt für mehr Unabhängigkeit von öffentlichen Versorgungsnetzen.

Ein angenehmer Zusatzeffekt: Durch die Energieausbeute macht sich die Investition in einen neuen Carport mit der Zeit von alleine bezahlt.


20 Prozent der Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energie in Deutschland wird aus Photovoltaik gewonnen.

Quelle: Statista


Viele Flächen eignen sich für Solarpanele

Alternativ oder zusätzlich zum Carport lassen sich aber noch weitere Dachflächen rund ums Eigenheim für die umweltfreundliche Stromproduktion nutzen – vom Terrassendach über den Wintergarten bis zur Balkonverkleidung. Auf der Terrasse schützt das feste Dach über dem Kopf vor den Launen der Witterung und verlängert somit die Gartensaison. Gleichzeitig produziert die Bedachung grünen Strom, der im eigenen Haushalt genutzt werden kann. djd