Sonderveröffentlichung

Digitale Nacht der Ausbildung Virtuelle Suche nach dem Traumjob

Der Startschuss für die digitale Nacht der Ausbildung ist gefallen: Die Betriebe stellen sich ab dem heutigen Donnerstag, 17. September, auf der Website www.wj-nda.de vor. In viele Firmen können die Schüler am Finaltag, 1. Oktober, von 17 bis 22 Uhr per Video hineinschnuppern.

Ob zusammen mit Freunden oder alleine: Bei der digitalen Nacht der Ausbildung haben die Schulabgänger die Möglichkeit, sich bequem und sicher von zu Hause aus über die Karrieremöglichkeiten in der Region zu informieren. Foto: Wirtschaftsjunioren Heilbronn-Franken

17.09.2020
Stadtverwaltung Crailsheim

„Hop On – Hop Off“ lautet normalerweise das Motto der Nacht der Ausbildung. Nun heißt es in diesem Jahr „digital durchstarten“. Denn die Wirtschaftsjunioren Heilbronn-Franken haben wegen Covid-19 beschlossen, keine vollen Busse zu den verschiedenen Unternehmen in der Region rollen zu lassen, sondern ihre Messe sicherheitshalber ins Internet zu verlegen. Daher laden die vier Regionalgruppen Schwäbisch Hall-Crailsheim, Hohenlohe, Heilbronn und Main-Tauber zu ihrer ersten gemeinsamen Online-Ausgabe ein. Sie startet bereits am heutigen Donnerstag, 17. September, und gipfelt am Donnerstag, 1. Oktober, mit einem Video-Talk.
    

Unterstützung für Betriebe

Patrick Gündisch, einer der vier Projektleiter der diesjährigen Nacht der Ausbildung, erläutert die Entscheidung: „Wir haben uns für dieses Format entschieden, da es alle Vorgaben zur aktuellen Corona-Krise erfüllt. Zudem können wir auf diese Weise weiterhin die Unternehmen dabei unterstützen, die zukünftigen Fach- und Führungskräfte zu finden.“

Für die nunmehr siebte Auflage der Veranstaltung, die von der Regionalgruppe Schwäbisch Hall-Crailsheim organisiert wird, haben sich im gesamten Verbreitungsgebiet 67 Betriebe angemeldet. Darunter befinden sich 24 Firmen aus Hall, Crailsheim und Gaildorf. Im Jahr 2019 waren es noch 42.
       

Stadtwerke Schwäbisch Hall GmbH

Die Wirtschaftsjunioren Heilbronn-Franken vermuten, dass dieser Rückgang mit den finanziellen Auswirkungen der Corona-Pandemie zusammenhängt. Schließlich sei es eine Frage des jeweiligen Budgets, ob Auszubildende eingestellt werden können. Zudem gibt es je nach gebuchtem Paket für die Betriebe eine Teilnahmegebühr von 399 beziehungsweise 499 Euro.


"Wir sammeln jetzt erstmal Erfahrung und schauen, wie das Online-Format ankommt."

Patrick Gündisch
Co-Projektleiter


Firmen-Seiten ab heute online

Die Schüler haben zwar bei diesem rein digitalen Event nicht die Möglichkeit, einfach mit dem Bus zu einer teilnehmenden Firma ihrer Wahl zu fahren. Stattdessen können sie sich aber gefahrenfrei und bequem von zu Hause aus ausgiebig im Internet über die Unternehmen und deren Ausbildungs- und Studienangebote informieren. Das Konzept für die virtuelle Messe ist simpel: Die teilnehmenden Firmen werden sortiert nach Region auf der Website www.wj-nda.de eingebunden. Jedes Unternehmen wird sich und seine Karrieremöglichkeiten auf einer eigenen „Landing-Page“ vorstellen; wenn vorhanden, auch mit einem Image-Film. Diese Info-Seiten gehen bereits am heutigen Donnerstag, 17. September, für zwei Wochen online.

Höhepunkt der Veranstaltung ist der Donnerstag, 1. Oktober: An diesem Finaltag können die Jugendlichen von 17 bis 22 Uhr per Video-Talk mit den Unternehmen in Kontakt treten. Für die Firmenvertreter und Personalverantwortlichen ist das eine Chance, um mit Präsentationen oder Führungen für sich zu werben. Rund die Hälfte der Betriebe hat dieses ergänzende Live-Angebot gebucht. Die Wirtschaftsjunioren stellen für die Online-Messe die digitale Infrastruktur und einen Leitfaden zur Verfügung. Die Schüler können sich ohne Login umsehen und per Chatfunktion Fragen stellen. Je nach Resonanz soll das neue Format in Zukunft zusätzlich zur physischen Nacht der Ausbildung angeboten werden. „Wir sammeln jetzt erstmal Erfahrung und schauen, wie die digitale Nacht der Ausbildung ankommt“, sagt Patrick Gündisch.

Doch schon jetzt sei die Resonanz äußerst positiv. „Bei der digitalen Variante haben sich zum Beispiel gerade Unternehmen gemeldet, die außerhalb der üblichen Busstrecke liegen“, freut sich der Co-Projektleiter. pm/hap
   

24 Unternehmen aus der Region Hall, Crailsheim und Gaildorf sind dabei

Schwäbisch Hall
Aluca
Baden-Württembergische
Bank
Deutsche Rentenversicherung Baden-Württemberg
Klafs
Landratsamt Schwäbisch
Hall
Sparkasse Schwäbisch
Hall-Crailsheim
Stadt Schwäbisch Hall
Stadtwerke Schwäbisch
Hall
Stego Elektrotechnik
VR Bank Schwäbisch
Hall-Crailsheim
Windmüller

Crailsheim
Autohaus Bruno Widmann
Groninger
Hosta – Werk für Schokoladen-Spezialitäten
IT-Schmidt.net Business
Software
Kurz-Gruppe
Leonhard Weiss
Lorenz Hoffmann
Stadtverwaltung Crailsheim

Gaildorf
Bott
Fertighaus Weiss
Mahle Ventiltrieb
Rommelag
VMS-Maschinenbau