Sonderveröffentlichung

Internetadressen aus der Region Werbung in sozialen Netzwerken

Instagram, Twitter und Co. sind nur dazu da, sich mit anderen Menschen auszutauschen? Nicht so ganz. Für Unternehmen sind sie interessante Orte für Werbung.

Bei der Frage, welche sozialen Netzwerke ein Unternehmen für Werbung nutzen sollte, hilft manchmal nur ausprobieren. Foto: SFIO CRACHO/Shutterstock.com

8.01.2021

SMM: Diese drei Buchstaben stehen für „Social Media Marketing“ Darunter versteht man die Nutzung sozialer Netzwerke wie Twitter, Instagram, Facebook, Pinterest oder Youtube zu Marketingzwecken. SMM umfasst dabei sowohl taktische und als auch strategische Maßnahmen für die Kommunikation von Unternehmensbotschaften, Interaktion mit Nutzern und Generierung von Besuchern für die eigene Website.

Direkte Kommunikation

Seit gut 15 Jahren beeinflusst die wachsenden Bedeutung von sozialen Netzwerken und auch ihre ansteigenden Zahl die Kommunikationsweise von Unternehmen. Der besondere Unterschied zur klassischen Werbung: Beim SMM bewirbt ein Unternehmen nicht einfach sein Produkt, sondern tritt mit potentiellen Endkunden direkt in Kontakt. Das kann eine wertvolle Erfahrung für Entscheider sein. Denn so können Endkunden ihre Meinung und Erfahrung mit einem Produkt direkt an das Unternehmen kommunizieren. SMM bietet Unternehmen zudem die Möglichkeit, eine vielschichtiger Zahl an Kunden mit ihrer Werbung zu erreichen und somit neue Kundengruppen zu gewinnen. Man erhöht so also auch den Bekanntheitsgrad von Marken und Produkten.

Doch wie genau läuft SMM ab? Nun, es ist wie mit allem: Am Anfang steht die Strategie. Unternehmen sollten sich im ersten Schritt überlegen, welche Produkte sie konkret bewerben möchten und wer ihre Kunden sind und wen sie erreichen möchten. Danach kann die passende Methode innerhalb des SMM ausgewählt werden. Zum Beispiel Influencer-Marketing. Hierbei bindet ein Unternehmen Influencer, auf Deutsch Meinungsmacher oder Multiplikatoren, gezielt in ihre Markenkommunikation ein. Eine weitere Möglichkeit ist die des viralen Marketings. Dabei geht es darum, mit Hilfe einer ungewöhnlichen Nachricht, die sofort ins Auge fällt, auf ein Produkt oder eine Marke hinzuweisen. Besonders gut funktioniert das mit Video, welche dann „im Netz viral gehen“, die also von vielen Menschen gesehen und geteilt werden.

Kreativität ist gefragt

Besonders in der aktuellen Zeit, in der alle mehr Zuhause sind und damit mehr Zeit vor dem Rechner verbringen, bieten sich auch Veranstaltungen in sozialen Netzwerken an. So kann man zu einem Fotowettbewerb, einer Online-Verkostung oder einer Geschichten-Challenge aufrufen. Oder wie wäre es mit einem abendlichen Quiz? Eine weitere Möglichkeit, Interessenten im Netz für seine Produkte zu begeistern und Bekanntheit zu erlangen, ist sich den Ruf eines Experten zu erarbeiten. Man spricht dann vom Expertentum-Aufbau. So gibt es zum Beispiel in eigentlich jedem Bereich Fachbegriffe. Warum also nicht wöchentlich ein kleines Video drehen, in dem einer der Begriffe für Laien verständlich erklärt wird und das Video anschließend nicht nur auf der eigenen Homepage veröffentlichen, sondern auch in den sozialen Netzwerken. Von Anne Meßmer

Datensicherheit im Homeoffice

Beschäftigte im Homeoffice sollten die Einstellungen ihres Rechners aus Sicherheitsgründen so belassen, wie sie von der Unternehmens-IT vorgenommen wurden. Darauf weist die Expertenorganisation Dekra hin. Änderungen sollte generell nur der Firmen-Support durchführen.

Vorsicht bei Mail-Anhängen

Selbst wenn manchmal andere Wege einfacher wären, sollten Beschäftigte zum Schutz vor Hackern immer nur den zugelassenen Rechner und die freigegebenen Zugänge nutzen. Darüber hinaus können etwa E-Mails eine Möglichkeit für Cyber-Angriffe sein. Kennt man den Absender einer Mail nicht, sollte man daher keinesfalls unüberlegt Anhänge öffnen oder auf Links klicken. So kommen womöglich Trojaner oder Viren auf den Rechner. Am besten fragt man sich: Warum bekomme ich diese Mail? Ist man beim Absender Kunde, hat man dort vielleicht etwas gekauft oder bereits Kontakt gehabt? Im Zweifel holen sich Beschäftigte lieber IT-Hilfe. Zudem raten die Fachleute, sich E-Mails im sogenannten Plain-Text anzeigen zu lassen. Das sieht nicht schön aus, zeige aber ob ein Link zur gewünschten Seite oder zu einer fragwürdigen Webadresse führt. dpa