Sonderveröffentlichung

Traumbäder - Gaildorf Zeit für mehr Entspannung

Matte Fliesen, gedimmtes Licht, ein natürlicher Holzboden und wohlige Wärme – willkommen im Badezimmer

Abtauchen in ein schönes Schaumbad – so geht Entspannung. Foto: Snowbelle/ Shutterstock.com

26.02.2021
rundumHandwerk

Am Morgen, die Sonne wirft das erste zarte Licht durch die Fenster, betritt man einen wohlig warmen Raum, indem kuschelige Handtücher und duftende Hautcreme warten: Das Badezimmer hat sich in den letzten Jahren vom reinen Funktionsraum immer mehr zur heimischen Wellnessoase gewandelt.

Warme und flauschige Handtücher

Und damit geht es auch in diesem Jahr weiter. Wer heute ein Bad gestaltet, der wünscht sich eine Kombination aus Funktionalität und Komfort.

Das fängt bei der Heizung an. Während eine Fußbodenheizung für eine angenehme und gleichmäßige Wärmeverteilung – und warme Füße – sorgt, wärmt ein beheizter Handtuchhalter die Dusch- und Handtücher vor und sorgt dafür, dass sie schnell wieder trocken werden. Bei den Farben sind Schwarz, Weiß und Grau nach wie vor besonders angesagt. Kombiniert werden diese gerne mit Ornamentik-Flächen, die vom Jugendstil oder dem asiatischen Raum inspiriert werden. Sowohl bei den Fliesen als auch bei der Möblierung sind matte Oberflächen angesagt und Holz hält Einzug ins Bad. Und zwar nicht nur bei den Möbeln. Auch Fliesen in Holzoptik erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Wer nicht nur Holzoptik, sondern auch Holzfeeling möchte: Holz und Feuchtigkeit funktionieren zusammen, wenn man das Holz entsprechend pflegt. Als Bodenbelag im Bad eignen sich Eiche, Nussbaum oder auch Lärche.

Bedürfnis nach Hygiene

Wer über viel Raum verfügt, der sollte sich für eine frei stehende Badewanne entscheiden – sie ist ein echter Hingucker. Da das Bad immer mehr zum Wohnraum wird, finden auch Sitzgelegenheiten dort ihren Platz. Für gemütliches Wohnraumambiente sorgt zudem dimmbares und indirektes Licht, das ganz nach Bedürfnis eingestellt werden kann: Morgens helles Licht für die Rasur oder das Make-up und beim abendlichen Schaumbad sanftes Stimmungslicht. In Zeiten wie diesen haben viele Menschen den Wunsch nach mehr Hygiene. Die Hersteller von Armaturen haben darauf reagiert und so findet man viele gestengesteuerte Armaturen im Angebot.

Sicher relaxen

Eine hohe Raumfeuchte und ein paar Spritzer Wasser können Fliesen im Bad schnell in gefährliche Rutschbahnen verwandeln – mit häufig schmerzhaften Folgen. Das bedeutet aber nicht, dass man sich bei der Wahl seiner Lieblingsfliesen einschränken muss. Nahezu jede keramische Bodenplatte lässt sich auch nachträglich rutschfest veredeln. So kann man ganz nach individuellem Geschmack die persönliche Lieblingsfliese auswählen und sie noch vor dem Verlegen behandeln lassen. Spezielle Mittel sorgen für eine sichere Oberfläche, ohne dabei die Optik des Bodenbelags zu verändern. Ein Antirutschmittel ist aber nicht nur für den Bodenbelag eine gute Entscheidung. Auch glatte Badewannen und Duschwannen lassen sich auf diese Weise dauerhaft sicherer machen. am/djd

Das Badezimmer in Zahlen
    

Digital im Bad? Das ist den Deutschen nicht so wichtig. Nur 15 Prozent sind der Ansicht, dass das Badezimmer digital auf dem neusten Stand sein muss.

Für 83 Prozent muss das Bad ein Ort zum Entspannen und Wohlfühlen sein – zeitgleich sollte der Raum aber auch funktional und praktisch sein.

Rund 40 Minuten verbringen die Deutschen durchschnittlich pro Tag im Bad. Männer kommen dabei auf 35 Minuten, Frauen auf 47 Minuten.

Auch die Qualität spielt eine Rolle: 76 Prozent sind der Ansicht, dass die Qualität von Möbeln und Armaturen hohe Standards erfüllen sollten.

In Deutschland gibt es rund 46,2 Millionen Badezimmer mit einer durchschnittlichen Größe von 9,1 Quadratmetern.

Für die Sanierung eines Familienbades mit Dusche, Badewanne, Waschtisch mit Unterschrank und moderner Heiztechnik fallen im Durchschnitt 22 000 Euro an. Für ein Minibad mit Dusche, Waschbecken und Fliesen im Standardformat sind es im Durchschnitt 11 000 Euro.

An die Steuer denken: Wer sein Bad sanieren lässt, kann 20 Prozent der Handwerkerleistungen steuerlich absetzen. Quellen: Statista, Das Haus