Sonderveröffentlichung

Brotlokal Bopp in Amstetten Beim Einkauf dem Bäcker über die Schulter schauen Designmöbel zu Schnäppchen-Preisen

Markus und Thorsten Bopp bieten mit ihrem Brotlokal eine innovative Verbindung von Bäckerhandwerk und Gastronomie.


30.11.2020

Ein Brotlokal hat mit lokalem Brot zu tun, bezieht im Namen aber auch ein Speiselokal mit ein“, erklären die Brüder Markus und Thorsten Bopp. Die beiden haben sich in Amstetten einen Traum erfüllt, der schon immer in Richtung „Bäckergastronomie“ ging. Noch geben sie „Vollgas mit den Handwerkern“, aber am 1. Dezember werden sie ihr Geschäft eröffnen. Auch dann, wenn wegen den Corona-Bedingungen das Lokal noch geschlossen bleiben muss. „Dann kann man erst einmal nur einkaufen wie in jedem anderen Bäckerladen“, meint Thorsten Bopp. An der B 10 in Amstetten hat sich über ein Jahr hinweg ein futuristisch anmutendes Gebäude aus Holz entwickelt. So sehr sich der atypische Baukörper aus Holz von seinem Vorgänger, einer gewöhnlichen Fahrzeughalle aus Beton-Fertigteilen, unterscheidet, so neu wird auch das Konzept eines „Brotlokals“, mit dem die Bopp-Brüder ihre Kundschaft verwöhnen wollen.

Die große Fensterfront ist bewusst noch verhüllt, denn ein bisschen Überraschung soll bis zur Eröffnung bleiben. Erste Reaktionen derer, die bereits einen Blick ins Gebäude werfen durften, reichen von „unglaublich“ bis „großartig“. Die fast fertigen 400 Quadratmeter Herstellungs-, Verkaufs- und Gastronomiefläche werden durchweg in Superlativen bestaunt.

Vom Eingang an der Hauptstraße gelangen die Kunden zur Verkaufstheke, die dem Kunden durch eine Glasfront hinter den Brot-Regalen direkten Einblick in das Geschehen in der Backstube eröffnet. Rechts davon präsentiert sich die schlicht gehaltene Schoko-Manufaktur. Thorsten Bopp hat sich zwei Jahre lang in der Schweiz nur mit der Herstellung und Verfeinerung von Schokolade-Produkten beschäftigt. Hier dürfen die Kunstwerke süßer wie herber Versuchung nicht nur erworben werden: Auch dieser in schwarz-weiß gehaltene Raum ermöglicht einen gläsernen Blick in die Herstellung von Pralinen und feinster Bruchschokolade.

Ein paar Meter weiter können sich die Gäste auf 80 Sitzplätzen verwöhnen lassen. Ob Café oder Snacks, Kuchen oder Schokolade – auch eine Zapfanlage für Bier und Kaltgetränke ist vorhanden, um Angebot und Aufenthalt bei Bedarf bis in die Abendstunden erweitern zu können. Von den insgesamt 1500 Quadratmetern Grundfläche entfallen 400 Quadratmeter auf den Innenraum mit 80 Sitzgelegenheiten. Im Außenbereich gibt es neben Parkplätzen weitere 40 Sitzplätze. Was Bäcker-Gastronomie alles bieten kann, sollen Gäste in geschmackvoll gestalteten Bereichen zwischen Schindeln und Tuffsteinen, hohen Lounge-Sesseln mit Blick nach draußen oder Pflanzen-Hochregalen mit Wasserscheiben erleben können, sobald die Corona-Pandemie eingedämmt ist.

Neben der Transparenz zwischen Einkauf, Handwerk, Aufenthalt und To-Go-Angeboten planen die Bopp-Brüder immer wieder neue Attraktionen wie zum Beispiel große Frühstücksbüfetts, die auf dicken Eichentischen angerichtet werden. „Wir wollten eine gute Kombination von einem bodenständigem Blickwinkel aus bieten“, bringt es Thorsten Bopp auf den Punkt.

Mit aktuell 65 fest angestellten Mitarbeitern und weiteren 35 Minijobbern in derzeit zehn Filialen wollen die Bopps „auf keinen Fall noch größer werden“. Denn echtes Handwerk, gute Qualität und die zu schmeckende Freude an der Bäckerkunst soll täglich spürbar bleiben. Von Brigitte Scheiffele