Sonderveröffentlichung

Kraftfahrzeug und Verkehr Fahrzeug vor dem Sommerurlaub checken lassen

Vor der Fahrt in den Urlaub sollte das Auto in der Werkstatt fit gemacht werden. Fotos: T. Volz
Vor der Fahrt in den Urlaub sollte das Auto in der Werkstatt fit gemacht werden. Fotos: T. Volz

Sicherheit geht vor: Damit man auf der Fahrt in den Urlaub nicht mit einer Panne liegen bleibt, sollte man sein Auto vorab in der Fachwerkstatt prüfen lassen.

Die Sommerferien stehen vor der Türe – und fast jeder zweite fährt mit Auto oder Wohnmobil in die Ferien, im vergangenen Jahr 45 Prozent. Eine gute Wahl. Kein anderes Verkehrsmittel bietet mehr Reisefreiheit. Für die Reise sollte man das Auto aber fit machen. „Man sollte vorab einen Sicherheitscheck in der Werkstatt machen. Dort wird das Fahrzeug in Top-Form gebracht, und notwendige Reparaturen können dann noch rechtzeitig erledigt werden“, weiß Ludger Wendeler, Obermeister der Kfz-Innung Göppingen.

Sicher fahren

Fahrwerk und Bremsen kommen im Urlaub an ihre Stress-Grenzen. Also rauf auf den Bremsenprüfstand und anschließend auf die Hebebühne. So wird schnell klar, wie es um die Bremsen steht, und ob Stoßdämpfer, Gelenke und Federn auch in naher Zukunft keinen Ärger machen. Motoröl, Brems- und Kühlflüssigkeit halten alles am Laufen und werden aufgefüllt, Reserve-Einheiten an Bord verstaut.

Reifendruck prüfen

Der Druck in den Reifen wird entsprechend der Ladung erhöht. Dabei das Reserverad, wenn vorhanden, nicht vergessen. Die Werte stehen in der Bedienungsanleitung, am Tankdeckel oder Türholmen. Wer mit Pannenset unterwegs ist, prüft das Verfallsdatum.

Rund sollte es beim Reifenzustand rollen. Alter, Beschädigungen, Profil – all das kommt auf den Prüfstand. Reifen altern schon ab sechs Jahren, die Profiltiefe sollte drei Millimeter nicht unterschreiten.


974 Neufahrzeuge wurden im Juni im Landkreis Göppingen zugelassen (Mai: 1071). Davon waren 13 Elektrofahrzeuge (22), 54 Hybridfahrzeuge (63) und davon 4 Plugin-Hybridautos (13).


Perfektes Licht und Sicht

Leuchten und Blinker müssen korrekt funktionieren und sauber sein. Die Scheinwerferhöheneinstellung wird da, wo sie nicht automatisch funktioniert, dem voll beladenen Fahrzeug angepasst Für klare Sicht sorgen funktionierende Scheibenwischergummis und penibel von außen und innen geputzte Scheiben. Wenn nötig, wird noch das Scheibenwischwasser komplett aufgefüllt.

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Cool bleiben

Mit einem kühlen Kopf fährt es sich konzentrierter. Die Werkstatt prüft Luft- und Pollenfilter, reinigt Lamellen und Düsen. Die Klimaanlagen-Wartung steht beim Urlaubscheck nicht auf der Agenda, wird als Extra-Auftrag aber durchgeführt – und macht durchaus Sinn, wenn die Anlage im Sommer gefordert wird.

Richtig laden

Das Fahrzeug überladen geht schnell. Noch dazu, wenn Fahrräder mitreisen. In der Werkstatt geht die Montage der Träger im Handumdrehen. Bleibt für die Autofahrer die Kontrolle während der Fahrt – nach wenigen Kilometern und danach regelmäßig. Autofahrer sollten nicht nur die Gewichte kennen, sondern auch wissen, wohin was gehört: Schweres Gepäck nach unten und bestenfalls Kofferraum und Rücksitzbank mit einem Gitter trennen. Nichts darf beim Bremsen durchs Auto fliegen.

Sicherheit fährt mit

Das, was laut Straßen-Verkehrsordnung unbedingt an Bord gehört, fällt weniger ins Gewicht: Warnwesten für alle, aktueller Verbandkasten, Warndreieck.


2074 Gebrauchtwagen, die im Juni zugelassen wurden, zählt das Landratsamt Göppingen (Mai: 2873).


Wir wünschen eine schöne Ferienzeit

Ludger Wendeler.
Ludger Wendeler.

Nur noch wenige Tage, dann beginnen die Sommerferien – und viele starten dann in den wohlverdienten Sommerurlaub. Die Kfz-Innung Göppingen und ihre Mitglieder wünschen Ihnen eine schöne Ferienzeit, viel Sonne und Entspannung. Damit die Fahrt in den Urlaub entspannt wird, haben wir einige Tipps für Sie zusammengestellt – vor allem, wenn Sie mit Kindern unterwegs sind. Damit auch das Fahrzeug – egal ob Pkw oder Wohnmobil – fit für die lange Fahrt ist, empfehlen wir Ihnen, es in die Innungswerkstatt Ihres Vertrauens zu bringen. Vor allem Wohnmobile, die vielleicht nur wenige Male im Jahr bewegt werden, tut ein solcher Check gut. Dabei geht es vor allem darum, sicherheitsrelevante Dinge zu prüfen, damit man mit gutem Gewissen unterwegs sein kann – seinen Mitfahrern gegenüber und auch den anderen Teilnehmern im Straßenverkehr.

Nutzen Sie auch hier die Kompetenz der Experten in den Werkstätten, die Sie fachkundig und mit aktuellem Know-how beraten und sich um Ihr Fahrzeug kümmern.

Ludger Wendeler,
Obermeister der Kfz-Innung Göppingen


Mit Kindern in den Urlaub fahren: So klappt es

Wann sind wir da? Für Eltern und Kids kann die Fahrt in die Ferien anstrengend sein.

Kinder wollen bei der Fahrt in den Urlaub unterhalten werden. Foto: T. Volz
Kinder wollen bei der Fahrt in den Urlaub unterhalten werden. Foto: T. Volz

Nach der Fahrt in den Urlaub mit Kindern ist man oft wirklich urlaubsreif. Viele Kilometer und im Stau können die Reise mit Kindern im Auto zu einer Herausforderung machen. Abhilfe schaffen sechs Tipps für gute Laune auf den Rück- und Vordersitzen.

Sicher und komfortabel reisen

Dass der Nachwuchs unter 150 Zentimetern Körpergröße oder zwölf Jahren im richtigen Kindersitz mitreist, ist sonnenklar. Weil die Tour aber oft stundenlang dauert, sollte der auch komfortabel sein: gut ausgepolstert und zum Schlafen geeignet. Wenn dann noch das Lieblingskissen oder Kuscheltier mitreist, wird aus Heimweh schnell Reiselust.

Richtiger Reisezeitpunkt

Vor allem Kleinkinder brauchen feste Schlaf- und Essendzeiten. Darum herum sollte man die Reise gut planen. Warum also nicht die Nacht durchfahren ohne Gluthitze und volle Autobahnen? Keine schlechte Idee, allerdings nicht am Abend des letzten Arbeitstages. Und auch einen Tag später fallen Fahrer und Beifahrer in der Nacht schnell in ein Konditionstief. Hier helfen bei den geringsten Anzeichen von Müdigkeit Pausen. Generell günstig sind Tage und Tageszeiten, an denen nicht alle in die Ferien starten.

Pausen machen

Spätestens nach einer Stunde haben die Kleinen kein Sitzfleisch mehr. Sie brauchen Bewegung. Raststätten und mittlerweile viele Autohöfe bieten Kinderspielplätze. Ein Ball oder das gute alte Federballspiel tun es aber auch. Und warum nicht mal den Abstecher zum Saurierpark oder einen Spielplatz einplanen? Clever auch, wenn die kleinen Beifahrer vorher ein Mitspracherecht bekommen. Unterm Strich sollten nicht mehr als 500 Kilometer am Tag unter die Räder genommen werden.

Proviant mitnehmen

Die Regel: Vor der Fahrt nicht üppig, aber eine Kleinigkeit essen, während der Fahrt geschnittenes Obst, Zwieback oder fettarme Kekse. Das belastet den Kreislauf weniger. An Bord gehören ausreichend Wasser, Tee oder Obstsäfte aus einer wiederverschließbaren Flasche.

Mit Spielen bei Laune halten

Tablet, Spielekonsole, Smartphone, Kopfhörer – das Board-Entertainment sichert ruhige Stunden. Sind die Kids darüber eingenickt, das Spielzeug schnellstmöglich sicherstellen. Sonst schießt es beim nächsten Bremsen ungesichert durchs Auto. Vor allem die Kleinen wollen bespaßt werden. Wie wäre es mit den altbewährten Spielen: Nummernschilder-Raten, Satzschlange, Stadt-Land-Fluss, „Ich sehe was, was du nicht siehst“? Kinder suchen das Zusammensein – und darum geht es doch im Familienurlaub, oder? Das gemeinsame Spielen ist ein guter Start in die gemeinsame Zeit in den Ferien.

Auf Übelkeit vorbereitet sein

Entweder verträgt der kleine Magen das Essen nicht oder den steten Blick durch die Seitenscheiben in die Landschaft. Auch darauf sollten sich Eltern einstellen – mit Spuckbeuteln.

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