Sonderveröffentlichung

Gemeinsam etwas bewegen

Gerhard Winkler ist bereits seit dem Jahr 2002 Mitglied im Göppinger SHK-Vorstand. Fotos: Marie Zepf
Gerhard Winkler ist bereits seit dem Jahr 2002 Mitglied im Göppinger SHK-Vorstand. Fotos: Marie Zepf
24.02.2018

Gerhard Winkler und Andreas Hiller sind seit vielen Jahren Mitglieder im Göppinger SHK-Vorstand und engagieren sich gerne.

Gerhard Winkler ist seit über 15 Jahren Mitglied im Göppinger SHK-Vorstand. Er ist Fachgruppenleiter Klempnerei und geht unter anderem zu regelmäßigen Tagungen der Klempnerei-Landesfachklasse, um über Neuerungen auf dem Laufenden zu bleiben. „Die Ergebnisse aus den Tagungen habe ich dann immer an die anderen Innungsmitglieder weitergegeben“, sagt Winkler. Seit vergangenem Jahr ist Gerhard Winkler nun stellvertretender Schriftführer. „Ich bin gerne Vorstandsmitglied. Man erfährt frühzeitig von Änderungen oder technischen Neuerungen in der Branche und kann selber auch etwas bewegen. Das ist auf jeden Fall ein Vorteil“, sagt er. Auch das tolle Miteinander innerhalb des Vorstandes habe ihm die Entscheidung leicht gemacht, weiterhin Vorstandsmitglied zu sein.

Austausch unter Gleichgesinnten


Auch Andreas Hiller findet, dass im SHK-Vorstand eine optimale Zusammenarbeit herrscht: „Der Austausch unter Gleichgesinnten ist super und bei Problemen wird sich gegenseitig geholfen.“ Hiller ist seit 2002 Vorstandsmitglied. Zunächst war er im Gesellenprüfungsausschuss tätig, später dann übernahm er das Amt des stellvertretenden Fachgruppenleiters der Klempnerei.
Andreas Hiller ist für die Organisation von Veranstaltungen zuständig und ebenfalls seit 2002 Vorstandsmitglied.
Andreas Hiller ist für die Organisation von Veranstaltungen zuständig und ebenfalls seit 2002 Vorstandsmitglied.
„Jetzt bin ich hauptsächlich für die Organisation von Veranstaltungen zuständig“, sagt Andreas Hiller. So plant er beispielsweise den SHK-Familienabend, eine Abendveranstaltung der Innung für die Betriebe und deren mitarbeitede Angehörige, aber auch gemeinsame Reisen der Innungsmitglieder oder andere Innungsveranstaltungen. „Es ist ein tolles Gefühl, wenn die Veranstaltung dann positiv bei den Teilnehmern in Erinnerung bleibt. Dafür lohnt sich das Engagement auf jeden Fall“, sagt Hiller. Für eine gelungene Veranstaltung braucht es auch eine gut funktionierende Kommunikation unter den einzelnen Mitgliedern. „Das funktioniert bei uns im Vorstand gut, alle Mitglieder sind sehr engagiert und dann macht die Arbeit auch Spaß“, sagt Andreas Hiller. Gemeinsam werden in der SHK-Innung auch Lösungen für aktuelle Probleme gesucht oder Strategien besprochen, wie beispielsweise mehr Nachwuchs generiert werden kann. „Azubis und Nachwuchskräfte liegen uns in der Innung besonders am Herzen, denn das sind die Fachkräfte von morgen“, weiß auch Gerhard Winkler.

GUTEN TAG

Ausbildung als Basis

Walter Wallitschek.
Walter Wallitschek.
Eine gute Ausbildung ist die Basis für eine erfolgreiche Karriere im Handwerk. Das wissen auch die knapp 30 Prüflinge, die in dieser Woche ihre Gesellenprüfung abgelegt haben. Insgesamt vier Tage lang wurde das Wissen aus allen Ausbildungsjahren abgefragt und getestet und ich bin zuversichtlich, dass wir wieder viele gute Noten vergeben dürfen. Unsere Innungsbetriebe engagieren sich stark für den Nachwuchs und setzen sich stets für eine gute und fachgerechte Ausbildung ein. Dass regelmäßig Gesellenprüfungen mit guten Ergebnissen absolviert werden, zeigt, dass die Betriebe eine gute Ausbildungsarbeit machen.

Walter Wallitschek, Vorsitzender des SHK-Prüfungsausschusses und Vorstandsmitglied der SHK-Innung Göppingen.

AUSBILDUNG UND KARRIERE

Ein Quereinstieg ins Handwerk – gute Idee

Nicht immer ist die erste Ausbildung die richtige Entscheidung. Tobias Bernecker hat das erlebt und schult nun um. Ab September macht er eine Ausbildung zum Anlagenmechaniker.

Tobias Bernecker hört immer gut zu, wenn Walter Wallitschek ihm etwas Neues erklärt. Fotos: Marie Zepf
Tobias Bernecker hört immer gut zu, wenn Walter Wallitschek ihm etwas Neues erklärt. Fotos: Marie Zepf

Mit 29 Jahren noch eine Ausbildung in einer völlig neuen Branche machen – für viele ist das nicht vorstellbar. Tobias Bernecker macht genau das. „Ich habe damals eine Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann gemacht und war dann in einer Sandstrahlfirma tätig“, sagt er. Seine Arbeit beschränkte sich jedoch größtenteils auf Bürotätigkeiten und jeder Tag war vorbestimmt, er wusste morgens bereits ganz genau, was der Tag ihm bringen wird. „Das war in gewisser Hinsicht eintönig und hat mich nach ein paar Jahren einfach nicht mehr gereizt“, sagt Bernecker. Dann wurde bekannt, dass seine Firma schließen wird und so war er beinahe schon gezwungen, sich nach einem anderen Beruf umzusehen. Doch eines war ihm sofort klar: „Ich wollte auf keinen Fall in der gleichen Branche bleiben.“ Also musste etwas Neues her, mit mehr Abwechslung und vor allem viel praktischer Arbeit. Doch diese Aufgabe schien anfangs gar nicht so leicht zu sein. Tobias Bernecker kann nicht ohne Weiteres wieder auf ein Ausbildungsgehalt fallen, denn er hat eine kleine Familie zu Hause, die er versorgen muss. „Mein Schwiegervater kennt Walter Wallitschek schon lange und so bin ich mal mit ihm ins Gespräch gekommen“, erklärt er, „Hier ist mir dann erst so richtig bewusst geworden, wie vielseitig das SHK-Handwerk ist.“

Handwerk hat Zukunft


Tobias Bernecker war dann für ein paar Tage zum Probearbeiten bei der Firma Klein in Ebersbach und hat dabei erste Einblicke in den Alltag bekommen. „Es ist ein sehr spannender Beruf. Kein Tag ist wie der andere und die Aufgaben sind sehr vielfältig“, sagt er. Besonders gut gefalle ihm, dass man am Ende des Tages sieht, was man gearbeitet hat. „Es ist ein tolles Gefühl, wenn man etwas selber mit den eigenen Händen machen kann. Das hat mir in den Jahren Bürotätigkeit gefehlt“, so Bernecker. Dazu kommt, dass er einen Job mit sicherer Zukunft und Perspektive haben möchte, denn er ist vor kurzem Vater geworden und möchte seiner Familie etwas bieten können. „Es heißt ja immer, dass das Handwerk einen goldenen Boden hat. Das stimmt auch, denn es wird wohl immer Badezimmer und Heizungen geben. Also gibt es hier auch immer Arbeit“, erklärt der 29-Jährige.

Finanzielle Unterstützung vom Arbeitsamt

Damit Tobias Bernecker nicht mit fast 30 Jahren wieder ein Ausbildungsgehalt bekommt, gibt es vom Arbeitsamt für Umschulungen eine finanzielle Unterstützung, wie auch Walter Wallitschek weiß: „Das Arbeitsamt zahlt seinen Lohn mit, sodass er mehr als ein normaler Auszubildender hat.“ Im September startet Tobias Bernecker dann mit der Ausbildung zum Anlagenmechaniker, bis dahin ist er bei der Firma Klein als Helfer eingestellt. „Das ist super, denn so kann ich vorab bereits viel Erfahrung sammeln. Ich freue mich auf meine Ausbildung und auf die kommenden Herausforderungen“, sagt Tobias Bernecker voller Vorfreude.

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