Sonderveröffentlichung

Kraftfahrzeug und Verkehr „Sie haben den richtigen Beruf gewählt“

Abteilungsleiter Serdal Sahin und Schulleiter Jürgen Wittlinger (Gewerbliche Schule) sowie Innungsobermeister Ludger Wendeler (v.l.) haben die Berufsfachschüler in Göppingen begrüßt. Fotos: Constantin Fetzer
Abteilungsleiter Serdal Sahin und Schulleiter Jürgen Wittlinger (Gewerbliche Schule) sowie Innungsobermeister Ludger Wendeler (v.l.) haben die Berufsfachschüler in Göppingen begrüßt. Fotos: Constantin Fetzer

56 Berufsfachschüler wurden jüngst feierlich an der Gewerblichen Schule in Göppingen begrüßt – in einer gemeinsamen Veranstaltung mit der Kfz-Innung.

Die Perspektiven im Beruf sind ausgezeichnet“, ist sich Ludger Wendeler, Obermeister der Kfz-Innung, sicher. In den vergangenen Jahren hat die Automobilbranche einen technischen Wandel erlebt, der noch nicht zu Ende ist. Mit welchen Antrieben man künftig unterwegs sein wird, könne man heute nicht mit Sicherheit sagen. Eines aber sei sicher: „Die Fahrzeuge werden in den Fachwerkstätten der Kfz-Betriebe gewartet und repariert“, so Ludger Wendeler.  


1178 Neufahrzeuge wurden im Juli im Landkreis Göppingen zugelassen (Juni: 971). Davon waren 13 Elektrofahrzeuge (13), 69 Hybridfahrzeuge (54) und davon 11 Plugin-Hybridautos (4).


Sehr gute Perspektive

Darum sei die Perspektive für die Berufsfachschüler, die nun ein Jahr lang an der Gewerblichen Schule in Göppingen mit dem Basiswissen auf ihre Ausbildung vorbereitet werden, sehr gut. „Sie haben den richtigen Beruf gewählt“, ruft Obermeister Ludger Wendeler den Schülern zu, von denen viele mit der Familie und Freunden zur Begrüßungsveranstaltung in das Berufschulzentrum gekommen waren. In einem Rundgang haben die Fachlehrer einen Einblick in die Ausbildungsthemen gegeben und die Innung hat in den Werkstätten zu einem kleinen Imbiss eingeladen. Die angehenden Kfz-Mechatroniker lernen an den modernsten Geräten und jenen Werkzeugen, mit denen auch in den Betrieben gearbeitet wird. „Die Zusammenarbeit von Schule und der Innung, stellvertretend für die Betriebe, ist sehr eng“, betont Ludger Wendeler, der den Fachlehrern für ihren engagierten und kompetenten Unterricht dankt.  

Nach der feierlichen Begrüßung konnten sich die Berufsfachschüler in den Werkstätten der Schule umschauen.
Nach der feierlichen Begrüßung konnten sich die Berufsfachschüler in den Werkstätten der Schule umschauen.

Enger Dialog

Diese Kooperation unterstreicht auch Schulleiter Jürgen Wittlinger in seinem Grußwort: „Wir tauschen uns regelmäßig aus. Sowohl in positiven Dingen, aber auch, wenn etwas nicht ganz rund läuft während der Ausbildungszeit.“ Man habe immer ein offenes Ohr für die Anliegen der Schüler und unterstütze bei Bedarf individuell. Dieser Dialog finde auf vielen Ebenen statt, auch was die Lerninhalte angeht. Schließlich wolle man die jungen Leute bestens auf die Arbeit im Betrieb vorbereiten.  


3100 Gebrauchtwagen, die im Juli zugelassen wurden, zählt das Landratsamt Göppingen (Juni: 2074).


Der Start in den attraktiven Kfz-Beruf

Ludger Wendeler.
Ludger Wendeler.

Es ist immer wieder schön, wenn wir an der Gewerblichen Schule in Göppingen die Berufsfachschüler begrüßen können, die sich bewusst für eine Ausbildung als Kfz-Mechatroniker entschieden haben. Das zeigt uns, dass der Beruf nach wie vor zu den attraktivsten im Handwerk gehört. Und das nicht ohne Grund, denn er ist auch einer der modernsten überhaupt. In den vergangenen Jahren hat sich die Technik rasant weiter entwickelt – und wird es mit Sicherheit auch weiterhin tun. Und selbst wenn die Branche zurzeit mit den unterschiedlichsten Herausforderungen zu kämpfen hat, so sind wir uns dennoch sicher, dass der Beruf des Kfz-Handwerkers auch in Zukunft sehr gefragt ist, da er sich natürlich immer weiter wandelt.

Die Berufsfachschule, die nach den Sommerferien startet, ist der erste Schritt in die Welt der Fahrzeuge – gefolgt von der eigentlichen Ausbildung im Betrieb.

Später dann stehen den jungen Leuten alle Türen und Möglichkeiten offen – Meisterschule, Teamleiter, Betriebsinhaber. Alles ist möglich. Das Lernen ist nach der Ausbildung nicht vorbei – aber genau das macht den Beruf so attraktiv. Darum können wir den jungen Leuten nur raten: Bleibt am Ball, seid mit Interesse in der Schule und in den Betrieben und bleibt neugierig auf das Neue. Mit dem richtigen Ehrgeiz und Engagement kann man viel erreichen – versprochen.

Ludger Wendeler,
Obermeister der Kfz-Innung Göppingen


Das Kühlmittel ist nicht nur im Sommer wichtig

Den Füllstand sollte man regelmäßig überprüfen lassen, um einen Motorschaden zu vermeiden.

Das Befüllen des Kühlmittels sollte man dem Profi in der Fachwerkstatt überlassen. Fotos: T. Volz
Das Befüllen des Kühlmittels sollte man dem Profi in der Fachwerkstatt überlassen. Fotos: T. Volz

Kreis Göppingen. Das Kühlwasser im Auto wird kaum beachtet. Bis eine Lampe angeht. Spätestens dann sollte jeder Autofahrer wissen, welche Sorte er nachfüllen darf. Dabei verdient die Wasserkühlung durchaus mehr Beachtung. Denn setzt die Kühlung des Motors doch einmal aus, kann es nur wenige Sekunden bis zu einem teuren Motorschaden dauern. Deshalb ist es ratsam, neben dem Reifendruck auch den Kühlwasserstand regelmäßig zu prüfen. Dazu genügt heute meist ein Blick unter die Haube auf einen transparenten Behälter.

Regelmäßig prüfen

Steht der Kühlmittel-Pegel oberhalb der Minimum-Marke, ist alles in Ordnung. Liegt es darunter, heißt es die Ursache festzustellen. Das kann eine angerostete Schelle an einem Schlauch sein, die an Spannkraft verloren hat, ein Steinschlag im Kühler oder eine undicht werdende Wasserpumpe. Das sollte sich die Werkstatt möglichst sofort ansehen. Im Alltagsverkehr gehen zunächst zwar nur wenige Tropfen verloren. Doch irgendwann später, auf der Autobahn, bei warmem Wetter und heißem Motor, wird aus dem Tröpfeln ein Springbrunnen.

Das ist ab und zu im Urlaubsverkehr bei den Autos auf der Standspur zu sehen, von denen ein Rinnsal über die Straße läuft.

Spezieller Betriebsstoff vom Werkstatt-Profi

Doch auch wer nur geringen Verlust auffüllen möchte, muss aufpassen. Denn ähnlich wie Motoröl hat sich auch Kühlmittel immer mehr zu einem ganz speziellen Betriebsstoff entwickelt.

Gab es früher nur gelbes und grünes Kühlmittel, finden sich heute zusätzlich alle möglichen Schattierungen – von Rot über Pink bis Orange. Und das Schlimmste: Die wenigsten dürfen miteinander vermischt werden. Der Griff zum falschen Behälter kann also teure Folgen haben, wenn sich anschließend Klümpchen im Kühlsystem bilden, die Wärmetauscher verstopfen und die Pumpe zerstören. Deshalb ist beim Kühlmittel die Werkstatt der richtige Ansprechpartner. Sie weiß, welche Sorte für jedes Fahrzeug die richtige ist und welche rückwirkend ältere ersetzen. Außerdem verfügt sie über das richtige Instrument, um den Gefrierpunkt des Wassers und damit den Kühlmittelgehalt festzustellen. Denn zu viel ist auch nicht gut, bei mehr als 60 Prozent sinken Kühl- und Gefrierschutz wieder.
  

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