Sonderveröffentlichung

Sanitär - Heizung - Klima Heizungstausch nur mit entsprechender Beratung

Nicht jede Heizungsanlage passt zu jedem Haus. Die professionelle Beratung von einem SHK-Fachbetrieb ist aus diesem Grund unbedingt zu empfehlen.

Beim Heizungseinbau muss alles passen. Darum ist bei Planung und Ausführung das Know-how des Profis der Innungsbetriebe gefragt, die mit ihrer Erfahrung und aktuellem Wissen punkten. Foto: Adobe.Stock.com/Karepa

27.07.2020

Immer wieder gibt es Neuerungen. Spätestens nachdem Ende des vergangenen Jahres das Klimapaket der Bundesregierung verabschiedet wurde, steht fest: Eine neue Ära der erneuerbaren Energien bricht an und mit ihr werden sich auch die Heizsysteme in deutschen Kellern verändern, denn. Zum einen müssen seit Jahresanfang viele Heizkessel, die älter als 30 Jahre sind, stillgelegt und gegen energiesparende Varianten ersetzt werden. Zum anderen sind Ölheizungen ab 2026 nur noch eingeschränkt förderfähig und der Investitionskostenzuschuss von 15 Prozent durch die KfW-Bank für die Anschaffung von reinen Öl-Brennwertgeräten entfällt bereits jetzt. Baufamilien und Eigenheimbesitzer werden sich also immer mehr nach Alternativen umsehen. Der Markt bietet glücklicherweise eine Vielzahl an in Frage kommenden Möglichkeiten. So kommen Pelletheizungen, Wärmepumpen und Solarthermie vollständig ohne fossile Brennstoffe aus und wer weiterhin auf fossile Brennstoffe wie Gas oder Öl setzen möchte, kann diese als sogenanntes Hybridsystem planen – zum Beispiel in Form einer Öl-Brennwertheizung, die mit einer solarthermischen Anlage zur Warmwassererzeugung gekoppelt ist. Dadurch lassen sich die CO2-Emissionen des Heizsystems deutlich reduzieren.

Die richtige Heizungsanlage auswählen

Es gibt viele Möglichkeiten, wie das neue Heizsystem aussehen kann.
Es gibt viele Möglichkeiten, wie das neue Heizsystem aussehen kann.

Fällt die Entscheidung zugunsten einer neuen Heizungsanlage, ist es ratsam, für die Auswahl und Installation einen SHK-Fachmann ins Boot zu holen. „Nicht jedes Heizungssystem ist auch für jedes Haus geeignet, sondern die Situation vor Ort muss immer individuell betrachtet werden“, weiß Walter Wallitschek von der Firma Klein in Ebersbach. Wichtig sei es unter anderem abzuklären, ob sich die Dachflächen für eine solarthermische Anlage eignen oder ob für Scheitholz oder Holzpellets auch genügend Lagerraum vorhanden ist. Wärmepumpen machen zudem vor allem dann Sinn, wenn das Gebäude gut gedämmt und Flächenheizungen wie Fußbodenheizungen vorhanden sind – die sich in vielen Fällen sogar noch nachträglich einbauen lassen. „Holt man rechtzeitig fachmännischen Rat ein, kann man sich eine Menge Ärger und unnötige Kosten ersparen.“


"Jedes Haus muss bei der Heizungsanlage individuell betrachtet werden."

Walter Wallitschek Geschäftsführer der Klein GmbH in Ebersbach


Von Fördermaßnahmen bestmöglich profitieren

Wer seine alte Ölheizung gegen ein neues System austauscht, das ohne fossile Brennstoffe auskommt, erhält derzeit bis zu 45 Prozent der Kosten erstattet. Und auch darüber hinaus gibt es für Baufamilien und Sanierer zahlreiche Möglichkeiten für eine finanzielle Unterstützung, wenn sie energetische Baumaßnahmen ergreifen. Dazu zählen die KfW-Programme „Energieeffizient Bauen“ oder „Energieeffizient Sanieren – Ergänzungskredit“.

Innungsbetriebe kennen sich aus

„Die Fachleute der Innung kennen sich im Dschungel der verschiedenen Fördermaßnahmen hervorragend aus und wissen auch, welche Voraussetzungen für eine Bewilligung erfüllt sein müssen“, erklärt Walter Wallitschek. „Dazu gehören unter anderem der Zeitpunkt der Antragstellung und auch, dass die Installation von einem Fachbetrieb vorgenommen werden muss. Will man also bestmöglich von den Förderprogrammen profitieren, ist es ratsam, sich so bald wie möglich an seinen SHK-Fachmann des Vertrauens zu wenden.“

Guten Tag

Lassen Sie sich vom Experten beraten

Hans-Georg Ehekircher.
Hans-Georg Ehekircher.

Nur wenigen Menschen ist bewusst, dass 40 Prozent der Primärenergie im Haushalt für Heizung und Warmwasser verbraucht wird. Mit einer modernen, effizienten Heizungsanlage lässt sich also richtig sparen. Wichtig dabei ist: Es gibt keine Standardlösung. Die persönliche Beratung von einem Fachmann ist unabdingbar – vor allem weil es sich bei einer solchen energetischen Baumaßnahme nicht selten um eine größere Investition geht. Hier spielt auch Vertrauen eine große Rolle. Die Experten der Innungsbetriebe beraten Kunden seit vielen Jahren in allen Fragen rund um die Heizung und kümmern sich außerdem um eine ordnungsgemäße Installation, so dass man sich keine Sorgen machen muss.

Hans-Georg Ehekircher, Obermeister der SHK-Innung Göppingen

Innung

Sanierungsnavi fürs Smartphone

Göppingen. Hauseigentümer können mit Hilfe einer neuen App den energetischen Zustand ihrer Immobilie künftig ganz einfach selbst einschätzen: Die App wertet dazu Gebäude- und Verbrauchsdaten aus und überschlägt das Einsparpotenzial des Hauses. Die Plattform ist eine Entwicklung von Zukunft Altbau, dem vom Umweltministerium Baden-Württemberg geförderten Informationsprogramm. Wer ein Gebäude im Land besitzt, hat darüber hinaus die Möglichkeit, direkt via App Energieberater in der Nähe zu suchen. Die Anwendung ist kostenfrei in den App-Stores von Apple und Google verfügbar.

www.shk-goeppingen.de

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