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„Einfach elektrisierend“ Neue Effizienzklassen auf Energielabels

Von A bis G reichen die neuen Energieeffizienzklassen. Die Umstellung auf die neuen Werte verläuft schrittweise bis 2030. Unter anderem für Leuchtmittel gilt sie jetzt schon.
Von A bis G reichen die neuen Energieeffizienzklassen. Die Umstellung auf die neuen Werte verläuft schrittweise bis 2030. Unter anderem für Leuchtmittel gilt sie jetzt schon.

Neue Kennzeichnung: Den Wert „A+++“ gibt es bald nicht mehr. Die Effizienztabelle wird geändert und reicht künftig von A bis G.

Eine EU-Rahmenverordnung zur Energieverbrauchskennzeichnung (2017/1369) ist seit 1. August in Kraft. Sie legt, wie der Name schon sagt, einen Rahmen für die Energieverbrauchskennzeichnung fest. Wesentliche Ausführungsvorschriften sind in speziellen Produktverordnungen geregelt. Für Leuchten und Leuchtmittel regelt zum Beispiel die EU-Verordnung 874/2012 alle Details. Diese Verordnung gilt weiterhin, bis die Nachfolgeverordnung veröffentlicht wird. Dies soll alsbald der Fall sein. Hersteller sowie Händler haben danach zwölf Monate Zeit für die Umstellung. Die Verordnung bildet den Rechtsrahmen, um das bisherige EU-Label mit den verwirrenden A+++-Klassen schrittweise wieder auf die leichter verständliche A bis G-Skala umzustellen. Damit soll die Beurteilung der Energieeffizienz für den Verbraucher erleichtert werden. Allerdings wird die Einführung für die verschiedenen Geräte zeitlich versetzt sein.

Woran sind energieeffiziente Leuchtmittel erkennbar?

Am Energielabel und an dem meist auf der Verpackung angegebenen Lichtstrom. Denn um die Effizienz bei Leuchtmitteln zu beschreiben, gibt es eine einfache Einteilung. Je mehr Lumen pro Watt Leistung ein Leuchtmittel abstrahlt, desto effizienter wandelt es die aufgenommene Energie in sichtbares Licht um.


"Die Einführung wird zeitlich versetzt sein."


Wichtig dabei ist: Die durchschnittliche Lebensdauer, der Verbrauch des Leuchtmittels in Watt oder der Lichtstrom des Leuchtmittels in Lumen (lm) müssen nicht zwangsweise auf dem Label direkt mit abgedruckt sein. Sie können sich auch an anderer Stelle der Verpackung finden. Werbemittel müssen bei einem Produkt die Effizienzklasse und zum Vergleich auch das Spektrum der auf dem Etikett dargestellten Effizienzklassen angeben.


Speidel GmbH & Co. KG

So erreichen Sie die Elektro-Innung

Hinweis der Elektro-Innung Göppingen:
Durch technische Störungen war die Notrufnummer jüngst nicht erreichbar. Wir bitten dies zu entschuldigen!
Sie erreichen die Innung wie folgt:
Telefon (07161) 500506 – Notdienst
Telefon (07161) 500503 – Geschäftsstelle
Fax (07161) 500504
info@elektroinnung-goeppingen.de
www.elektroinnung-goeppingen.de

Geräte und Haustechnik regelmäßig prüfen

Der E-Check gibt Gewissheit, dass Geräte und die Installation im Haus geprüft und sicher sind. Die Experten der Elektro-Innung führen diese Prüfungen durch.

Der Fachmann macht den E-Check. Foto: Innung
Der Fachmann macht den E-Check. Foto: Innung

Kreis Göppingen. Um die Familie optimal zu schützen und den Wohnbereich bestmöglich abzusichern, gibt es eine anerkannte und normengerechte Prüfung aller elektrischen Anlagen und Geräte im Haus und der Wohnung: den E-Check des Elektro-Handwerks.

Der E-Check gibt Gewissheit, dass die geprüfte Elektroinstallation und die geprüften Elektrogeräte allen Sicherheitsaspekten genügen. Nach einem festgelegten Prüfkatalog dokumentiert der Fachhandwerker mit dem E-Check den ordnungsgemäßen Zustand des Stromkreises. So ermöglicht der E-Check die Erkennung von Gefahren, bevor ein Schaden entstehen kann. Fehler in der Elektroinstallation können Überspannung oder Kurzschluss verursachen und nicht nur teure Schäden auslösen, sondern auch lebensgefährliche Folgen für Menschen und Haustiere haben – zum Beispiel durch einen Brandfall. Gerade auch nach einem Blitzeinschlag oder Unwetter – auch nach einem Hochwasser – sollte man seine Elektroinstallation durch den Fachmann prüfen lassen.

Risiko von Schäden durch Überspannung minimieren

Neue Effizienzklassen auf Energielabels Image 1

Der E-Check hilft, das von Blitzschlägen ausgehende Risiko von Überspannungsschäden einzuschränken. Der erste Schritt ist dabei eine Sichtprüfung: Ein beschädigtes Kabel, ein maroder Stecker oder eine falsche Sicherung können so leicht entdeckt und ausgebessert werden. Ansonsten drohen im Ernstfall Folgen wie die Beschädigung eines Elektrogeräts und Brandgefahr. Es lohnt sich, insbesondere Endgeräte speziell zu schützen. Endgeräteschutz ist heute wichtiger denn je. Denn überall stehen elektronische Geräte: Fernseher, Stereo- und SAT-Receiver, PCs und Notebooks. Aber auch Mikrowelle, Kühlschrank, Spül- und Waschmaschine, Alarmanlagen und die Heizungssteuerung tragen elektronische Bauteile in sich, die sehr empfindlich sind. Sie alle können durch Überspannung auf einen Schlag großen Schaden nehmen.

Regelmäßige Kontrolle wichtig

„Mit dem regelmäßig durchgeführten E-Check kann man sich sicher sein, dass die Geräte unbedenklich betrieben werden können – denn Materialermüdung gibt es immer wieder“, sagt der Obermeister der Elektro-Innung Göppingen, Jürgen Taxis.

Darum sei es wichtig, Leitungen und Geräte immer wieder von einem Fachbetrieb der Innung überprüfen zu lassen. Einen Fachbetrieb in der Region finden Sie in einer Übersicht auf www.elektrofachbetriebe.org im Internet. Auch unter www.e-check.de gibt es weitere Informationen zum Thema und die verschiedenen Varianten des E-Checks – zum Beispiel auch für Photovoltaikanlagen oder Gewerberäume und Industrieanlagen.

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