Sonderveröffentlichung

Sanitär - Heizung - Klima Barrierefrei und altersgerecht bauen – wenn sich Funktionalität und Komfort ideal ergänzen

Im Alter kommt der Sicherheit im Badezimmer eine immer größere Bedeutung zu. Wer altersgerecht sanieren möchte und vorausschauend plant, hat bei der Gestaltung freie Hand.

Im alten Bad wurde durch die Badewanne und die separate Dusche mit jeweils hohen Einstiegen viel Platz verschenkt. Nach der Sanierung überzeugt das Bad mit einer barrierefreien Dusche, die viel Bewegungsfreiheit bietet, und einer modernen Optik. Zusätzlich wurde viel wertvoller Stauraum gewonnen. Fotos: Maier Sanitärtechnik

21.12.2020

Mit zunehmendem Alter werden hohe Einstiege, nasse Fliesen und fehlende Haltemöglichkeiten im Badezimmer nicht nur immer unbequemer, sondern können auch ein echtes Risiko darstellen. Die Lösung: Eine Voll- oder Teilsanierung nach altersgerechten Kriterien. Die steigert nicht nur die Sicherheit im Badezimmer, sondern auch den Komfort. Je nach Bedarf gibt es viele Möglichkeiten, das Badezimmer an die veränderten Bedürfnisse anzupassen. So bieten bodengleiche Duschen, die derzeit auch bei jüngeren Bau- oder Sanierungswilligen äußerst beliebt sind, einen barrierefreien Einstieg.
 

An den Bedarf angepasste oder sogar höhenverstellbare Toiletten vereinfachen das Aufstehen. Sitzgelegenheiten in der Dusche und Haltegriffe bieten Sicherheit, genauso wie rutschhemmende Fliesen.

 „Bei diesen ist es jedoch wichtig, sie auch im Falle einer Teilsanierung im ganzen Badezimmer zu verlegen, damit sie ihren Zweck erfüllen“, weiß Andreas Hiller vom Innungsbetrieb Maier Sanitärtechnik aus Wäschenbeuren. „Dann sind sie jedoch sehr sinnvoll und erhöhen wie die anderen Maßnahmen auch die Sicherheit im Badezimmer – und damit in vielen Fällen die Lebensqualität.“ Die barrierefreie Dusche ist oft das Herzstück vieler Sanierungsprojekte. Meist ersetzt sie die Badewanne, die durch ihren hohen Einstieg nicht nur die Gefahr von Stürzen erhöht, sondern die auch viel Platz beansprucht. „Solche Duschen sind oft echte Raumwunder. Sie ermöglichen auch in kleinen Badezimmern große Bewegungsfreiheit. Das ist zum Beispiel dann ein Vorteil, wenn zur Unterstützung jemand aus dem Familienkreis oder eine Pflegekraft benötigt wird“, erklärt Andreas Hiller.
 

Förderungen voraussichtlich ab 2021 wieder möglich

Ab 2021 wird der Topf für die KfW-Förderungen für das altersgerechte Sanieren voraussichtlich wieder aufgefüllt werden. „Zum Jahresende hin sind die Fördergelder meist aufgebraucht. Wer sich aber informiert und den Antrag rechtzeitig stellt, kann richtig profitieren“, betont Andreas Hiller. Ein regelmäßiger Blick auf die Website der KfW oder eine Beratung beim Fachmann lohnt sich also allemal. Generell empfiehlt es sich, für die Planung und Umsetzung eines Umbaus einen SHK-Profi ins Boot zu holen. Nur so ist eine fachgerechte und sichere Installation gewährleistet. „Nicht zuletzt raten wir dringend dazu, sich mit dem altersgerechten Umbau des Badezimmers frühzeitig und nicht erst im hohen Alter auseinanderzusetzen. Zum einen hat man dann länger etwas davon, und wer ausreichend Zeit für die Planung und Produktauswahl hat und Entscheidungen bei der Gestaltung nicht aus der Not heraus treffen muss, hat gleichzeitig auch mehr Freude daran.“

Aus der Innung - Fachbetriebe im SHK-Notfall auch an den Feiertagen da

Wenn an Heiligabend die Heizung plötzlich aussetzt, wissen sich viele erstmal nicht zu helfen. Die Fachbetriebe der Innung stehen für schnelle Hilfe an den Weihnachtstagen gerne bereit.

Wenn die Heizung an den Feiertagen plötzlich kalt bleibt, hilft ein Anruf beim Fachbetrieb des Vertrauens. FOTO: STOCK.ADOBE.COM / GOFFKEIN
Wenn die Heizung an den Feiertagen plötzlich kalt bleibt, hilft ein Anruf beim Fachbetrieb des Vertrauens. FOTO: STOCK.ADOBE.COM / GOFFKEIN

Landkreis Göppingen. Ein Ausfall der Heizung ist immer ärgerlich – wenn ein Defekt aber ausgerechnet an den Feiertagen auftritt und es immer kälter in den vier Wänden wird, liegen die Nerven schnell blank. Was tun, wenn die Anlage zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt nicht mehr heizt? Ein Anruf beim Fachmann schafft Abhilfe. Am besten vesucht man es erst einmal beim Betrieb, der auch sonst die Heizung betreut. Der kennt sich am besten mit der Anlage aus und kann rasch helfen. „Aber auch falls der Innungsbetrieb des Vertrauens nicht erreichbar sein sollte, lassen wir natürlich niemanden allein – ganz egal ob es sich um ein Problem mit der Heizung oder um einen anderen SHK-Notfall handelt“, klärt Obermeister Walter Wallitschek auf. „Die Betriebe haben über die Feiertage einen Anrufbeantworter geschaltet, auf dem eine Telefonnummer für den Notfall angegeben ist.“

Damit der Handwerker dem Problem auf den Grund gehen kann und schnellstmöglich eine Lösung dafür findet, ist es hilfreich, es so gut wie möglich zu beschreiben. Bleibt nur das selten genutzte Gästezimmer kalt oder scheint es tatsächlich die ganze Anlage zu sein, die einen Fehler hat? Auch wenn ein plötzliches Versagen der Heizungsanlage nie ganz ausgeschlossen werden kann, haben die Experten der Innung noch einen Tipp, um böse Überraschungen möglichst zu vermeiden: Die Heizungskörper in Nebenzimmern sollten regelmäßig überprüft werden und nicht erst bei ihrer Nutzung. Außerdem ist es hilfreich, das Wetter zu beobachten, denn bei Umschwüngen kann es immer wieder zu Problemen kommen.

Übrigens: Mieter sollten bei einem Heizungsdefekt erstmal den Vermieter anrufen, der sich um eine Lösung kümmern muss. Nur wenn dieser nicht erreichbar ist oder ein besonderer Notfall wie ein Wasserrohrbruch eintritt, wird Mietern empfohlen, selbst einen Handwerker zu rufen.


25 Jahre - Mitarbeiter feiern Jubiläum

Sahin Yilmaz (l.) und Uwe Weber Foto: Ehekircher
Sahin Yilmaz (l.) und Uwe Weber Foto: Ehekircher

Geislingen. Sahin Yilmaz und Uwe Weber feiern ihre 25-jährige Betriebszugehörigkeit zum Unternehmen Ehekircher Sanitär – Heizung – Flaschnerei aus Geislingen. Inhaber Hans-Georg Ehekircher und die SHK-Innung Göppingen gratulieren den Jubilaren und danken ihnen für ihr langjähriges Engagement.