Sonderveröffentlichung

„Einfach elektrisierend“ Mehr Platz für komplexe Planungsarbeit

Elektro-Heldele Göppingen realisiert moderne und anspruchsvolle Lösungen der Elektro-, Kommunikations-, Netzwerk- und Datentechnik. Nun vergrößert sich das Unternehmen und baut ein neues Bürogebäude.

Mehr Platz für die Planungsabteilung gibt es bei Elektro-Heldele nach Fertigstellung des Erweiterungsbaus. Fotos: Elektro-Heldele

7.09.2020

Wie vielfältig und anspruchsvoll die Einsatzbereiche der Elektrobranche sind, zeigt die Elektro-Heldele GmbH aus Göppingen. Das Unternehmen hat sich darauf spezialisiert, maßgeschneiderte und intelligente Lösungen der Elektro-, Kommunikations-, Netzwerk- und Datentechnik zu realisieren. „Die Bedeutung von Vernetzung und Automatisierung in Gebäuden nimmt immer weiter zu“, weiß Frank Scheible, Geschäftsführer bei Elektro-Heldele, „ob es sich um die automatisierte Beschattung, tageslichtabhängige Lichtsteuerung oder die busbasierende Steuerung von Klima- und Heizungsanlagen handelt. Aus diesem Grund haben wir einen starken Fokus auf den Einsatz von neuen Entwicklungen und Technologien und bilden unsere erfahrenen und kompetenten Mitarbeiter dahingehend fortlaufend weiter. So ist es uns möglich, für unsere Kunden immer die beste Lösung zu finden und umzusetzen – ganz individuell auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten und natürlich herstellerneutral.“

Hohe Anforderungen im Krankenhausbereich

So soll der Standort von Elektro-Heldele in Zukunft aussehen: rechts der Erweiterungsbau, links das modernisierte Bestandsgebäude.
So soll der Standort von Elektro-Heldele in Zukunft aussehen: rechts der Erweiterungsbau, links das modernisierte Bestandsgebäude.

Besonders stark ist das mittelständische Unternehmen auch in den Bereichen Krankenhaus, Altenpflege und betreutes Wohnen. „Die Anforderungen, die hier gestellt werden, sind natürlich besonders hoch“, erklärt Frank Scheible, „schließlich wäre es fatal, wenn im OP plötzlich das Licht ausgeht. Die Vorgaben und Regelwerke sind sehr streng und anspruchsvoll und müssen ausnahmslos erfüllt werden.“ Dafür steht bei Elektro-Heldele hochqualifiziertes Fachpersonal bereit, das regelmäßig geschult wird – sowohl im Umgang mit modernster Technik als auch im Bezug auf aktuelle Vorgaben und Richtlinien. Doch nicht nur im Projektgeschäft werden komplexe Aufgaben gestellt, sondern auch im Bereich der vorbeugenden Instandhaltung. Frank Scheible führt aus: „Wir sind unter anderem für die Planung und Wartung von Lichtrufanlagen, wie sie in den meisten Gesundheitseinrichtungen zu finden sind, zertifiziert. Um unseren Kunden ein Höchstmaß an Betriebssicherheit ihrer Anlagen zu gewährleisten, kommt es aber nicht nur auf das nötige Fachwissen an. Die Instandhaltung erfordert auch eine große Flexibilität seitens Unternehmen und Mitarbeitern, weil Arbeiten generell überwiegend nur zu Schwachlastzeiten ausgeführt werden können, abends also oder am Wochenende.“
    

Erweiterungsbau sorgt für neue Möglichkeiten

Hochkomplexe Aufgaben und Projekte erfordern eine gründliche Planung und Dokumentation – damit Arbeiten termingerecht ausgeführt werden können und die Kunden jederzeit über Verlauf und Fortschritt informiert sind. Um Projektleitern, Planern und Entwicklern genügend Raum zur Verfügung stellen zu können, erweitert und modernisiert Elektro-Heldele nun sein Bestandsgebäude in der Heilbronner Straße.


"Vernetzung und Automatisierung werden weiter zunehmen."

Frank Scheible, Geschäftsführer


„Über die letzten Jahre hinweg ist das bestehende Gebäude einfach zu klein für unsere 85 Mitarbeiter geworden. Aus diesem Grund haben wir nun direkt im Anschluss an das Haus eine Erweiterung mit 1100 Quadratmetern geplant. Insgesamt werden uns nach Ende der Baumaßnahmen 1650 Quadratmeter Bürofläche für unsere derzeitigen, aber auch für neue Mitarbeiter zur Verfügung stehen“, freut sich Frank Scheible. Die Arbeitsplätze werden zeitgemäß ausgestattet und über die bestmögliche Infrastruktur verfügen, so dass sich die Mitarbeiter voll auf ihre Aufgaben und Projekte konzentrieren können. Neben den neuen, großzügigen Büros wird es im Untergeschoss des vierstöckigen Erweiterungsbaus einen modernen Schulungsraum für interne Zwecke geben. „Wir legen auch großen Wert darauf, dass sich unsere Mitarbeiter wohlfühlen. Damit sie sich zwischendurch erholen und den Kopf freikriegen können, legen wir eine Dachterrasse an, die wir auch für Events und Betriebsfeiern nutzen können.“

Der Baubeginn ist für Februar 2021 angesetzt, im Mai des darauffolgenden Jahres soll der Bau bezugsfertig sein. Frank Scheible freut sich schon jetzt auf die Fertigstellung des Projekts. „Die großzügige Erweiterung des Bestandsgebäudes ist aber nicht nur notwendig und ein Zeichen für unsere Expansionspläne, sondern auch ein klares Bekenntnis zum Standort Göppingen.“

Aus der Innung
   

Asbesterkundung vor Sanierungsarbeiten bringt Sicherheit für alle Beteiligten  
  

Asbest – in Altbauten oft eine versteckte Gefahr. Foto: Adobe
Asbest – in Altbauten oft eine versteckte Gefahr. Foto: Adobe

Kreis Göppingen. Asbestfasern reizen die Lunge und können langfristig zu Vernarbungen und Krebserkrankungen führen. Aus diesem Grund ist die Verwendung von Asbest und asbesthaltigen Produkten seit 1993 in Deutschland verboten. In vielen älteren Gebäuden und Bauwerken muss jedoch noch mit asbesthaltigen Bauprodukten gerechnet werden. Solange diese keine Beschädigungen aufweisen, geht keine Gefahr von ihnen aus. Kritisch wird es jedoch, wenn sie bearbeitet oder zerstört werden, zum Beispiel wenn im Zuge einer Sanierung neue Elektroleitungen im Haus verlegt werden sollen. „Alle Personen, die Abbruch-, Sanierungsoder Instandhaltungsarbeiten an älteren Bauwerken beauftragen, sind deswegen verpflichtet, eine Asbesterkundung zu veranlassen“, weiß Jürgen Taxis, Obermeister der Elektro-Innung Göppingen. „Diese gewährleistet, dass die Gesundheit von beteiligten Handwerkern, Auftraggebern und Nachbarn geschützt ist und sorgt obendrein für Rechts-, Planungs- und Kostensicherheit.“