Sonderveröffentlichung

Viel Licht und genügend Platz

Auch in einem Schlauchbad lässt sich mit ein paar Tricks mehr Platz schaffen. Die Firma Stübler aus Eislingen hat dazu eine schöne Idee umgesetzt. Das Schlauchbad ist nun barrierefrei und hat mit einer fast bodengleichen Dusche mit Sitz- und Haltemöglichkeiten auch gute Voraussetzungen für das altersgerechte Wohnen. Der in der Wand eingelassene Spiegelschrank sorgt nicht nur für Stauraum, sondern setzt mit der Beleuchtung auch einen schönen Akzent und lässt den Raum optisch größer wirken. Fotos: Stübler
Auch in einem Schlauchbad lässt sich mit ein paar Tricks mehr Platz schaffen. Die Firma Stübler aus Eislingen hat dazu eine schöne Idee umgesetzt. Das Schlauchbad ist nun barrierefrei und hat mit einer fast bodengleichen Dusche mit Sitz- und Haltemöglichkeiten auch gute Voraussetzungen für das altersgerechte Wohnen. Der in der Wand eingelassene Spiegelschrank sorgt nicht nur für Stauraum, sondern setzt mit der Beleuchtung auch einen schönen Akzent und lässt den Raum optisch größer wirken. Fotos: Stübler
24.02.2018

Serie zur Badplanung - In einem Schlauchbad ist es manchmal schwierig alle Möbelstücke platzsparend unterzubringen. Doch mit dem ein oder anderen Trick klappt auch das.

Eine Idee für ein optimal ausgenutztes Schlauchbad kommt von der Firma Stübler in Eislingen. „Das Badezimmer hat nur fünf Quadratmeter und sollte möglichst barrierefrei gestaltet werden“, sagt Badfachberater Stefan Geyer. Zunächst musste an einer Seite eine raumhohe Vorwand eingezogen werden, damit das Abflusssystem sowie Spülkasten und Technik in der Wand verschwinden konnten. Den Bauherren war es wichtig, dass es möglichst keine Ecken oder Vorsprünge gibt, also war eine Vorwand die ideale Lösung. Zunächst musste der Kunde jedoch davon überzeugt werden, dass die circa 24 Zentimeter dicke Wand dafür nötig ist, um dem Badezimmer mehr Platz zu geben. „Wir mussten also erst durch die Vorwand Platz nehmen, um so mehr Platz schaffen zu können“, so Geyer.
Viel Licht auf kleinem Raum

„Den Bauherren war eine gute Ausleuchtung im Badezimmer sehr wichtig, also haben wir dafür gesorgt, dass sowohl der Raum an sich hell ist als auch der Spiegelschrank“, so Geyer. Der Spiegelschrank ist ebenfalls in die Vorwand eingesetzt und so kann auf engem Raum weiter Platz gespart werden und man hat dennoch Stauraum. Ebenfalls wichtig war es, dass die Badewanne durch eine große Dusche ersetzt wird. „Eine bodengleiche Dusche war leider nicht realisierbar, da es eine Altbauwohnung ist und sich das Badezimmer im ersten Stock befindet. Darum mussten wir einen kleinen Sockel bilden, was wiederum zum Nachteil hatte, dass es für den Badumbau keine Fördermöglichkeiten gab“, erklärt der Badfachberater. Dennoch ist der gesamte Raum nun deutlich barrierefreier und auch die Dusche ist einfacher zugänglich. Zusätzlich gibt es Sitz- und Haltemöglichkeiten, was besonders für körperlich eingeschränkte oder auch ältere Menschen sehr hilfreich ist.

Platz schaffen

In einem Schlauchbad kommt es darauf an, den vorhandenen Platz möglichst effizient zu nutzen und kleine Tricks einzusetzen, um alle benötigen Möbelstücke und Utensilien unterbringen zu können. So sorgt beispielsweise der flache Heizkörper an der Wand nicht nur für wohlige Wärme, sondern hat zusätzlich eine Handtuchhalterung für warme und schnell trocknende Handtücher. Auch der Waschtisch ist platzsparend gewählt worden. Er bietet ausreichend Stauraum und ist dennoch so schmal, dass er in dem engen Schlauchbad nicht zu viel Platz einnimmt. „Wir haben eben versucht, alle Wünsche der Bauherren zu berücksichtigen und eine Wohlfühloase auf wenig Raum zu schaffen“, sagt Stefan Geyer. Durch die Glasscheiben an der Dusche wirkt der Raum offen und hell und lässt auch noch ausreichend natürliches Licht durch das Fenster ins Badezimmer. Durch die Fliesen bis unter die Decke ist der Raum auch pflegeleicht und lässt sich leicht reinigen. „Wir finden für jeden Grundriss die passenden Lösungen“, sagt der Badfachberater.

DIESES BEISPIELPROJEKT

Badezimmer für 2 Personen ca. 5 m2

Wünsche der Bauherren

gute Ausleuchtung
große Dusche mit Sitz- und Haltemöglichkeiten
Badewanne raus
Barrierefreiheit

Investitionsniveau des Beispiels €€€€€

Es gab keine Fördermöglichkeiten

DIE SERIE BADSANIERUNG UND -GESTALTUNG

In der Serie stellen wir die verschiedenen Umbaumöglichkeiten von Badgrundrissen dar – an konkreten Beispielen und mit erfahrenen Badplanern.

23. Dezember 2017:
Das Bad mit Dachschräge
Dieses Badezimmer wirkt auf den ersten Blick sehr geräumig. Es gibt zwei Waschbecken, Badewanne und Dusche sind separat und man hat auch in der Mitte noch ausreichend Platz, um sich zu bewegen. Doch hier gibt es im hinteren Teil eine Dachschräge, die dem Zimmer Platz nimmt. Wie nutzt man eigentlich eine solche Dachschräge optimal?

27. Januar 2018:
Quadratischer Grundriss
Das Motto hier: „quadratisch, praktisch, gut.“ Dieses Badezimmer ist sehr platzsparend eingeräumt, man hat hier auch versucht, Dusche und Badewanne zu trennen. Es steht nicht viel Platz für Möbel zur Verfügung, so dass man auf eine clevere Einteilung achten muss. Wie man entsprechend plant und optimiert, haben wir hier verraten.

Heute:
Das „Schlauchbad“
Ein echter Klassiker: das „Schlauchbad“. Es gibt nur eine Badewanne, die gleichzeitig auch zum Duschen genutzt wird, und diese steht parallel zur Tür unter dem Fenster. Wäre es denn bei diesem geringen Platz nicht besser, die Badewanne durch eine großzügige Dusche zu ersetzen? Wie kann man viel Platz auf wenig Raum schaffen? Diese und andere Fragen beantworten die Experten heute.

Häfele Bad & Wärme
Stübler
Wissner
SHK
Friedrich GmbH
Kautz
EVF
Klein GmbH
Grupp
Rudi Roidl
Aigner
Maier
Sanitär Schäuffele
zurück zur Übersicht Geislingen
Datenschutz