Sonderveröffentlichung

Gemeinschaftsschule Vordere Alb Schon heute eine Einrichtung der Zukunft

Schule der Zukunft: Der Neubau besticht durch Architektur und Ausstattung. Fotos: Thomas Kiehl
Schule der Zukunft: Der Neubau besticht durch Architektur und Ausstattung. Fotos: Thomas Kiehl

Bildung: Mit der Sanierung und dem Neubau kann das Konzept der Gemeinschaftsschule am Standort in Böhringen nun auch räumlich perfekt umgesetzt werden. Davon kann man sich am Samstag, 20. Juli, beim Tag der offenen Tür überzeugen.

Von Marie-Christin Jurke

Ausbildung kostet, das weiß jeder. Aber es lohnt sich auch, diese Kosten zu tragen und in die Zukunftschancen junger Menschen zu investieren. So wie man das in Römerstein getan hat, als Gemeinde und Gemeinderat beschlossen, die Gemeinschaftsschule Vordere Alb in Böhringen für über vier Millionen Euro zu sanieren und durch einen Neubau zu vergrößern.

Nun sind die seit fast zwei Jahren laufenden Bauarbeiten abgeschlossen, und alle Beteiligten sind sich einig: Die Entscheidung war richtig und hat sich gelohnt. Denn die Schule ist nicht nur in der Zukunft angekommen, sie ist auch für die sich ständig wandelnden Anforderungen der Zeit bestens gerüstet. Noch dazu ist sie architektonisch, was Brandschutz und was Ausstattung allgemein betrifft absolut top. Und: Dank Umbau und Erweiterung kann das Konzept einer Gemeinschaftsschule auch räumlich perfekt umgesetzt werden.

Wobei die Böhringer Bildungseinrichtung zuvor auch schon gut dastand und einen hervorragenden Ruf genoss. Zunächst Volks- und Hauptschule, wurde sie im Zuge der Schulreformen zur Werkrealschule umgewandelt. Seit 2016 ist sie Gemeinschaftsschule, auch das eine Entscheidung, die man nicht bereut hat, ließ sich so der Schulstandort doch erhalten. Und: Die Schule bietet den Kindern und Jugendlichen gute Bildungschancen, neben dem Hauptschulabschluss ist hier auch der Realschulabschluss sowie der Übergang zum Gymnasium nach der zehnten Klasse möglich.


Ingenieurbüro Class Elektrotechnik Ingenieurgesellschaft mbH

Die Lernateliers sind hell und luftig. Hier können sich die Schüler zum individuellen Lernen zurückziehen.   Fotos: Thomas Kiehl
Die Lernateliers sind hell und luftig. Hier können sich die Schüler zum individuellen Lernen zurückziehen. Fotos: Thomas Kiehl

Dieses „Lernen auf drei Niveaustufen“ ist Teil des Schulkonzeptes und beinhaltet, dass sich die Schüler nicht nur im Klassenverband Wissen aneignen, sondern sich Lehrinhalte auch allein, eigenverantwortlich und in kleinen Gruppen erarbeiten. Wofür es Platz braucht. Und Räumlichkeiten, die sich flexibel und je nach Bedarf verwandeln lassen.

Und genau über beides verfügt die Gemeinschaftsschule Vordere Alb nach der Sanierung. Wobei dem Gebäudekomplex von der Straße aus fast keine Veränderung anzusehen ist. Im Inneren der beiden Bestandsbauten aus den 50er und 80er Jahren aber setzt er dann ein: der Überraschungseffekt. Denn den Verantwortlichen vom Architekturbüro Ott aus Laichingen ist es gelungen, auch die älteren Gebäudeteile ins Hier und Jetzt zu holen, alles ist hell, luftig und modern. Was erst recht für den Neubau gilt, der hinter dem Flachdachbau sozusagen auf der grünen Wiese entstand. Insgesamt verfügt die Schule nach der Sanierung über acht vollwertige Klassenzimmer, im Neubau, auch Werkstattbau genannt, befinden sich die Fachräume für die naturwissenschaftlichen Fächer, inklusive Vorbereitungsräumen, zu denen nur die Lehrer Zutritt haben.

Alles ist technisch und in Sachen Multimedia auf dem neuesten Stand. Mobiliar und Ausstattung hat sich die Gemeinde einiges kosten lassen. Auffallend: Die technischen Arbeitsplätze im Chemie- und Physikraum sind an der Wand montiert, so dass die Mitte des Raumes sich variabel mit Stühlen und Tischen einrichten lässt. Was sich in der Praxis schon gut bewährt hat, wie Schulleiter Jörg Bizer berichtet. Denn die Räume im Neubau stehen schon seit rund einem Jahr zur Verfügung. Schließlich war dies der erste Bauabschnitt von vieren und somit als erster fertiggestellt.


Ott Architekten

Die Umbauten und Sanierungsarbeiten in den anderen Gebäuden folgten nach und nach. Jüngste Maßnahme: der Einbau der Mensa. Eine Besonderheit sind die mit Glasflächen transparent gehaltenen Lernateliers im Flachdachbau, in die sich die Schüler zum Lernen zurückziehen können. Die passenden Lehrmittel alle direkt in Griffweite in den Regalen und Boxen. Und besonders beliebt: die so genannte „Chill-Out-Area“ mit Sitzsäcken und Kissen, wo es sich zwischendurch auch einmal entspannen lässt. Mehr Platz, mehr Fläche, mehr Räume: Das kommt auch den Lehrern zugute. Sie verfügen nun über zwei Lehrerzimmer, eines ausgestattet mit vielen Arbeitsplätzen, das andere ist eher für die Pausen gedacht.


Wer jetzt neugierig geworden ist: An diesem Samstag, 20. Juli, können alle Interessierten ab 11.30 Uhr einen Blick ins Schulhaus werfen, denn dann wird zum Tag der offenen Tür mit buntem Programm geladen. Bereits zuvor ab 11 Uhr ist offizielle Eröffnung mit geladenen Gästen und vielen am Bau Beteiligten. „Gelegenheit, Danke zu sagen, denn die Zusammenarbeit mit allen war sehr gut“, betont Bürgermeister Matthias Winter: „Bei diesem großen Projekt konnte man Woche für Woche sehen, wie es vorangeht.“ Und noch ein Lob des Schultes: „Die Baukosten und Bauzeit blieben im Rahmen.“


Eine Schule, zwei Standorte

Die Gemeinschaftsschule Vordere Alb besuchen aktuell 214 Schüler, unterrichtet von 23 Lehrern. Die Schule ist auf zwei Standorte aufgeteilt: In Hülben werden die Schüler der Klassen 5 und 6 unterrichtet, die Klassen 7 bis 10 sind in Böhringen untergebracht. Die Schule ist zweizügig.


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