Sonderveröffentlichung

Sanitär - Heizung - Klima Praxis: In der Schule von Anfang an

Der „Heizungskeller“ kann in der Schulwerkstatt flexibel aufgebaut werden. Auch das Thema Smart Home gehört dazu (rechts). Fotos: Constantin Fetzer
Der „Heizungskeller“ kann in der Schulwerkstatt flexibel aufgebaut werden. Auch das Thema Smart Home gehört dazu (rechts). Fotos: Constantin Fetzer

Die angehenden Anlagenmechaniker im Sanitärhandwerk haben an der Gewerblichen Schule Geislingen Unterricht. Die Werkstätten dort sind sehr praxisnah ausgestattet.

Betriebe, Innung und Schule Hand in Hand: In der Berufsschule in Geislingen lernen die angehenden Anlagenmechaniker die theoretische Basis für ihren Beruf. „Aber nicht nur“, sagt Fachlehrer Karlheinz Stähle. Es sei auch die praktische Umsetzung der Lerninhalte, die durchaus im Fokus stehe, berichtet Stähle. Im Unterricht werden an flexiblen Modulen die unterschiedlichsten Aufgabenstellungen behandelt. Rohre, Pumpen und Co. müssen dann sauber und korrekt an einer Installationswand angebracht werden. Die Materialien liegen in den Schränken der Werkstatt an der Schule bereit. „Wir legen großen Wert darauf, dass alles sehr nah an der späteren Realität im Beruf umgesetzt wird“, sagt Karlheinz Stähle.

An flexibel aufbaubaren Übungsmodulen können die Schüler erste praktische Erfahrung sammeln. Fotos: Constantin Fetzer
An flexibel aufbaubaren Übungsmodulen können die Schüler erste praktische Erfahrung sammeln. Fotos: Constantin Fetzer

Industrie unterstützt

Unterstützt wird die Schule immer wieder von Herstellern und dem Großhandel. „Wir bekommen von namhaften Marken regelmäßig moderne Heizungsanlagen zur Verfügung gestellt“, berichtet Stähle – auch der lokale Großhandel wie die Herrlinger KG stellt immer wieder Material für den Unterricht oder die Prüfung bereit. „Damit können wir einen Unterricht auf aktuellem, hohem Niveau sicherstellen“, sagt auch Jürgen Riedinger, ebenfalls Fachlehrer in Geislingen. Die Werkzeuge und Maschinen sind die gleichen, die in den Handwerksbetrieben genutzt werden. Die Ausstattung sei sehr gut – weil der Landkreis Göppingen als Träger der Schule immer wieder in die Werkstätten investiert.

Landkreis investiert

Rund 120 000 Euro hat die Kreisverwaltung in den vergangenen fünf Jahren in Geislingen im Bereich der SHK-Werkstätten investiert. Durch die ergänzende Unterstützung der Industrie ist so eine moderne und sehr gute Ausbildung der Schüler möglich. Auch das Thema „Smart Home“ gehöre heute zum Lerninhalt. Fünf solcher Module hat die Schule angeschafft und das W-Lan-Netz in der Schule verbessert, um die Geräte nutzen zu können. „Wir wollen die Schüler natürlich damit vertraut machen“, sagt Karlheinz Stähle – wichtiger aber sei die Basis der Technik. „Man muss die Anlage dahinter verstehen – egal ob sie klassisch oder per Smart-Home-Modul gesteuert ist.“ Zudem stehen bei den Kunden vielfach ganz klassische Heizungssysteme, die gewartet werden sollen. Darum ist es das ganz grundsätzliche Wissen rund um Wassersysteme, Badeinrichtung, Heizanlagen und Co., das von den Auszubildenden beherrscht werden soll.

Angehende Anlagenmechaniker gehen vor ihrer eigentlichen Ausbildung ein Jahr lang in Vollzeit auf die Berufsfachschule, die die wichtigsten SHK-Themen vermittelt – dazu gehören auch die Blechbearbeitung sowie Kenntnisse im Elektrobereich, um zum Beispiel Pumpen oder Kessel anschließen zu können. Wer nach dieser Grundstufe die Prüfung erfolgreich schafft, steigt in die eigentliche duale Ausbildung im Handwerksbetrieb ein und wechselt zwischen Baustelle des Betriebs und Schule regelmäßig. Die Planung von Sanitärräumen und Anlagen mit entsprechender Software am Computer gehört ebenso zur Ausbildung. Und: „Das Thema Energiewende beschäftigt die Betriebe und somit auch die Schüler. Den Auszubildenden wird bei diesem Thema mehr abverlangt als früher“, weiß Karlheinz Stähle. Die moderne Technik, Erfahrung und Knowhow der Fachlehrer sowie die gute Zusammenarbeit mit der Innung sorgen so für eine hochwertige Ausbildung, von der am Ende die Handwerks-Kunden durch qualifizierte Facharbeiter profitieren. Constantin Fetzer


GUTEN TAG

Großes Engagement

Hans-Georg Ehekircher.
Hans-Georg Ehekircher.

Wer anpackt, der leistet was. Das gilt nirgendwo so deutlich wie im Handwerk. Darum passt die Teilnahme der Innung beim 24-Stunden-Rollstuhlrennen jüngst sehr gut. Hier haben viele angepackt, mitgemacht – mit dem Herz am rechten Fleck und Engagement. Allen, die daran beteiligt waren, gilt unser Dank – natürlich auch allen anderen, die sich rund um die Veranstaltung eingebracht haben.

Engagement braucht es auch in der Ausbildung unserer angehenden Anlagenmechaniker. Auf dieser Seite zeigen wir, wie wichtig die gute Zusammenarbeit der Innungsbetriebe und der Schule ist. Wir wissen, dass auch die Fachlehrer engagiert bei der Sache sind und mit großem Ehrgeiz für die Ausbildung unserer Lehrlinge jeden Tag das Beste geben. Zum Engagement für die Ausbildung und die Schule gehören aber auch die Industriepartner, die sich immer wieder mit Materialsponsorings einbringen und so den jungen Leuten gute Voraussetzungen bieten. Auch dafür will ich an dieser Stelle im Namen aller Betriebe meinen Dank aussprechen.

Hans-Georg Ehekircher, Obermeister der SHK-Innung Göppingen


www.shk-goeppingen.de
shk_innung_göppingen
shkinnunggoeppingen


Soccer-Turnier Jetzt anmelden

Human-Table-Soccer-Turnier Beim
Tag des Handwerks und der Energie am 22. September in Donzdorf ist die SHK-Innung ebenfalls mit dabei und veranstaltet vor Ort ein Human-Table-Soccer Turnier. Dafür können sich Teams mit jeweils sechs Leuten jetzt schon anmelden. Es wird jeweils nur kurz gespielt: Das Turnier dauert insgesamt zwei Stunden. Anmeldung und Infos direkt bei der Innung: info@shk-goeppingen.de.


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