Sanitär - Heizung - Klima Betriebe helfen im Notfall

27.12.2018
Bevor man mit Jacke und Ohrschützer in der Wohnung sitzt, sollte man den Fachmann anrufen. Foto: Fotolia.de/Iordani
Bevor man mit Jacke und Ohrschützer in der Wohnung sitzt, sollte man den Fachmann anrufen. Foto: Fotolia.de/Iordani

Wenn in den nächsten Tagen die Heizung streikt und man in der kalten Wohnung sitzen müsste, helfen die Innungsbetriebe des Vertrauens.

Wenn in den nächsten Tagen die Familie zusammensitzt und die einzige Wärme von den Kerzen am Christbaum kommt und die Heizung streikt, dann wird es ungemütlich und die Nerven liegen blank. Was tun, wenn die Anlage ausgerechnet an den Feiertagen nicht mehr heizt und einen Defekt hat? „Am besten ruft man den SHK-Fachmann seines Vertrauens an“, sagt Obermeister Hans-Georg Ehekircher. Der Betrieb, der auch sonst die Heizung betreut, kennt sich am besten aus und kann rasch helfen.

"Am besten man ruft den Fachmann an, der die Anlage bereits kennt."

Hans-Georg Ehekircher Obermeister

Notfalldienst an den Feiertagen

Die Betriebe haben an Feiertagen und am Wochenende einen Anrufbeantworter geschaltet, auf dem eine Notfallnummer angegeben ist. Auch wenn es ein anderes Problem im Sanitäroder Heizungsbereich gibt, kann man sich dort melden. Je genauer man sein Problem beschreibt, desto besser kann man als Handwerker helfen – und es kann die Dringlichkeit eingeschätzt werden. Ist „nur“ das Gästezimmer nicht ganz warm, in dem der Opa, der zu Besuch ist, eigentlich schlafen sollte? Oder ist es tatsächlich die ganze Anlage, die einen Fehler hat? Einen Tipp haben die Experten der Innung: Überprüfen Sie auch die Heizkörper in Nebenräumen regelmäßig – und nicht erst an Heilig Abend, wenn diese genutzt werden sollen. Und: Beobachten Sie das Wetter. Gibt es zum Beispiel einen Kälteeinbruch, dann ist es ratsam, das Fenster im Ölkeller zu schließen, da sonst das Öl in Mitleidenschaft gezogen wird und die Anlage schädigen kann. Das ist vermeidbar – darum am besten das Kellerfenster checken. Bei Wetterumschwüngen gibt es immer wieder Probleme. Übrigens: Mieter sollten bei einem größeren Heizungsdefekt den Vermieter anrufen, der sich um eine Lösung kümmern muss. Nur wenn dieser nicht erreichbar ist oder ein Notfall wie ein Wasserrohrbruch eintritt, wird dem Mieter empfohlen, selbst einen Handwerker zu rufen.

Vielen Dank für Ihr Vertrauen

GUTEN TAG

Hans-Georg Ehekircher.
Hans-Georg Ehekircher.
Es werden immer weniger Kalenderblätter in diesem Jahr – nur noch wenige Tage, dann ist 2018 vorüber. Für das SHK-Handwerk war es erneut ein gutes Jahr und wir danken allen unseren Kunden, dass sie uns bei vielen Projekten ihr Vertrauen geschenkt haben. Auch dann, wenn es etwas gedauert hat, bis ein Fachmann der Innung den Auftrag umsetzen konnte. Die Kolleginnen und Kollegen haben ihr Möglichstes getan, um so schnell wie möglich zu arbeiten.

Danken möchte ich an dieser Stelle unserem Team aus der Innung, das diese Doppelseite in Ihrer Tageszeitung regelmäßig gestaltet: Rainer Häfele, Walter Wallitschek sowie Alessia De Razza. Mein Dank gilt zudem Michael Herrlinger, der sich hier ebenfalls sehr für die Innung engagiert.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen im Namen der gesamten Innung ein ruhiges Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2019.

Hans-Georg Ehekircher, Obermeister der SHK-Innung

Auch als Mieter für ausreichend Wärme sorgen

Als Verbraucher kann man selbst die Heizung checken, bevor man den Fachmann anruft. Ein Blick in den Heizungskeller lohnt sich oft, um große Probleme ausschließen oder lösen zu können.

Wenn die Heizung nicht funktioniert wie sie soll, kann man auch selbst zunächst grob nachschauen. Foto: Fotolia.de/Marcinski
Wenn die Heizung nicht funktioniert wie sie soll, kann man auch selbst zunächst grob nachschauen. 
Foto: Fotolia.de/Marcinski
Kreis Göppingen. Mieter haben nicht nur während der Heizperiode ein Anrecht auf eine warme Wohnung. Eine Heizpflicht besteht auch dann, wenn die Raumtemperatur für länger als zwei Tage unter 18 Grad fällt. Die optimale Temperatur in Wohnräumen beträgt 20 Grad, in Küche und Schlafzimmer genügen in der Regel 18 Grad. Im Badezimmer werden um die 23 Grad als angenehm empfunden. Nicht nur der Vermieter steht in punkto Wärme in der Pflicht, auch der Mieter hat während der kalten Jahreszeit durch ausreichendes Heizen dafür Sorge zu tragen, dass die Wohnung keinen Schaden nimmt.

Doch dazu muss die Heizanlage störungsfrei funktionieren. Tut sie das nicht, kann der Verbraucher vor dem Anruf beim Heizungsinstallateur meist selbst einige Fehlerquellen überprüfen. Durch einen Blick auf die Anzeige des Heizkessels lässt sich feststellen, ob dieser auf Störung geschaltet hat. Wird ein Code angezeigt, sollte man sich diesen notieren. Manchmal hilft es, den Kessel kurz aus- und wieder anzuschalten oder gegebenenfalls den Entstörknopf zu drücken. Zudem gilt es zu prüfen, ob genug Brennstoff vorhanden ist: Bei einer Ölbrennwertheizung sollte auf den Füllstandanzeiger des Öltanks geschaut, bei einer Gasheizanlage die Stellung des Gashahns gecheckt werden.

"Die SHK-Betriebe helfen so schnell wie möglich."

Gelangt die Wärme nicht bis zu den Heizkörpern, kann eine defekte Umwälzpumpe schuld sein oder Wassermangel im Heizsystem. Letzteres lässt sich durch das Prüfen des Wasserdruckes feststellen. Dazu ist am Heizkessel eine Manometer-Anzeige montiert. Darüber hinaus können festsitzende Thermostatventile an den Heizkörpern oder im System eingeschlossene Luft ursächlich sein.

Sind all diese Fehlerquellen überprüft und kommt die Heizung trotzdem nicht in Gang, helfen die Innungsfachbetriebe. Trotz einer derzeitigen Auftragslage mit Wartezeiten, lassen die SHK-Experten ihre Kunden nicht im Kalten sitzen, sondern helfen so schnell wie möglich.

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