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Die leckersten Seiten Italiens Pizza, Pasta und Pecorino

Neapel ist die Geburtsstätte des gebackenen Teigfladens. Montage: SWP, Foto: Bildagentur Zoonar GmbH/ Shutterstock.com
Neapel ist die Geburtsstätte des gebackenen Teigfladens. Montage: SWP, Foto: Bildagentur Zoonar GmbH/ Shutterstock.com

Que dolce vita! Der Geruch von gerösteten Pinienkernen, ein frisch gebackenes Ciabatta und der fruchtige Chianti-Wein aus der Toskana – da werden Urlaubserinnerungen wach.

Von Julia Haaga

Mit Italien verbinden wir nicht nur die schönsten Urlaubserinnerungen, sondern auch das leckere Essen, das unsere Gaumen frohlocken lässt. Unser Lieblingsurlaubsziel ist von Kochkünsten unterschiedlichster Art geprägt. So vielfältig die kulinarischen Regionen auch anmuten, eines verbindet ganz Italien: das gemeinsame Essen. Ein Ritual, bei dem Familie, Freunde und Nachbarn zusammenkommen.

Vier-Gänge-Menü auf Italienisch

Der Gaumen wird mit Antipasti auf weitere Geschmackserlebnisse vorbereitet. Dazu zählen kalte Köstlichkeiten, wie marinierte Artischocken, Oliven oder Pilze. Es folgen warme Antipasti wie Bruschetta oder gefüllte Zucchini.

Bei den Primi Piatti gibt es frische Pasta, Risotto und Suppen. Zu den Secondi Piatti folgen Fleisch- und Fischgerichte. Zuletzt setzt man mit den Dolci zum kulinarischen Finale an: Tiramisu und kleine Plätzchen, „biscotti“, sind ebenso begehrt wie Fruchtdesserts aus Birnen, Feigen oder Aprikosen. Limoncello, ein eisgekühlter Zitronenlikör, rundet den Genuss ab.

FOTO: VETRE/SHUTTERSTOCK.COM
FOTO: VETRE/SHUTTERSTOCK.COM

Pasta e basta!

Penne, Spaghetti, Tortellini, Tagliatelle: In Italien gibt es über 400 verschiedene Pastasorten. Hinzu kommen regionale Spezialitäten, wie etwa Stringozzi aus der Region Umbrien. Diese abgeflachten Nudeln werden zu deftigen Soßen und schwarzen Trüffeln gereicht. Auffällig ist ihre unregelmäßige Form. Stringozzi leitet sich von Stringhe ab, zu Deutsch „Schnürsenkel“. Italien steht mit einem jährlichen Nudelkonsum von rund 28 Kilogramm pro Kopf an der Spitze im weltweiten Vergleich. Deutschland liegt mit einem jährlichen Pro-Kopf-Verzehr von 5 Kilogramm Pasta wesentlich dahinter.

Wer hat die Nudel erfunden?

Der genaue Ursprung der Pasta ist bis heute ungeklärt. In Italien ist man sich sicher, Marco Polo habe die Teigwaren nach China verschifft. Im Land der Mitte hingegen vertritt man die umgekehrte Position: China habe die Nudel erfunden. Fakt ist: Die Herstellung von Pasta in Italien lässt sich bis ins 12. Jahrhundert zurückverfolgen.

„Al dente“, bissfest, muss sie sein. Man sollte die Nudeln nicht zu lange kochen und es empfiehlt sich einen großen Topf ohne Deckel zu verwenden. Keineswegs müsse man Olivenöl in das Kochwasser geben. Sizilianische Köche raten, die fertige Pasta mit einem Schuss Kochwasser zu vermengen anstatt die Nudeln nach dem Kochen kalt abzuschrecken.


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Typisch italienische Leckereien

 Früher galt Pizza als Sattmacher und Überlebensgrundlage. Pizza wurde daher als „Arme Leute-Essen“ betrachtet. 
 Früher galt Pizza als Sattmacher und Überlebensgrundlage. Pizza wurde daher als „Arme Leute-Essen“ betrachtet. 

Italien ist bekannt für seine Weine – Brunello, Bardolino und Montepulciano. Natürlich gibt es Alkoholisches auch in der prickelnden (Prosecco) und hochprozentigen (Grappa) Variante.

Wohl in kaum einem Land wird um den Kaffee so ein Aufwand zelebriert wie in Italien. Der „Barista“ zaubert wahre Kunstwerke aus Milchschaum und Kaffee.

Es gibt einen Grund, warum viele Eisdielen in Deutschland italienische Namen haben. Die Eiszubereitung hat hier eine lange Tradition. Das schmeckt man!


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