Weihnachts- und Neujahrsglückwünsche Tischdecken wie ein Profi

FOTO: FLORIAN SCHUH/DPA-MAG
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27.12.2018

Ein festlich gedeckter Tisch gehört dazu, wenn es richtig schick werden soll. Hier die besten Profi-Tricks für zuhause.

Von Tom Nebe, dpa 

In der Gastronomie gibt es für das Eindecken eines festlichen Tischs viele Regeln – so manche kann man auch zu Hause gut befolgen. Etwa, in welcher Reihenfolge das Besteck liegen sollte oder wo die Gläser drapiert werden.Ganz wichtig: Wer es korrekt machen möchte, sollte akkurat arbeiten. Fachleute raten, sich rechtzeitig vor dem Dinner Gedanken über das Eindecken zu machen und als Ungeübter Zeit einzuplanen – etwa 45 Minuten einschließlich der Dekoration. Ein paar Ideen, wie man leicht eine stilvolle Wirkung erzielt:

Gerade statt rund: Es sei viel einfacher, einen geraden statt eines runden Tischs einzudecken, sagt Dennis Hubrig, Restaurantfachmann im Hotel H+ in Niedernhausen bei Wiesbaden. Die Stühle befinden sich jeweils direkt gegenüber, so wird auch eingedeckt. An einem runden Tisch ist hingegen Augenmaß für eine schöne Harmonie gefragt. Damit es nicht zu eng wird, sollte der Abstand von der Gabel bis zum Messer des Tischnachbarn mindestens 40 Zentimeter betragen.

Der kleine Finger: „Beim Eindecken des Geschirrs werden als Erstes die Platzteller hingestellt“, erklärt Hubrig. Sie werden vor der Mitte des Stuhls platziert, und zwar mit einem Abstand von einem kleinen Finger bis zur Tischkante.

Die EC-Karten-Regel: Diese Regel ist etwas für diejenigen, die es zu feierlichen Anlässen ganz genau nehmen wollen. Das Besteck für den Hauptgang wird rechts und links vom Teller gelegt, daneben folgt das Besteck für die Vorspeise. So kann es der Gast von außen nach innen nutzen. „Der Abstand sollte so sein, dass man eine aufgestellte EC-Karte noch durchziehen könnte“, rät Hubrig. Restaurantleiter Domogoj Grabar von der Villa Kennedy in Frankfurt empfiehlt, die Gabeln versetzt zu legen. Sind es drei, liegen die beiden äußeren mit dem Ende des Griffs auf derselben Höhe wie der Platzteller. Die mittlere Gabel wird ein wenig höher platziert. Lehrbuchmäßig sieht es aus, wenn das untere Ende ihrer Zinken gleichauf mit den oberen Zinken der beiden äußeren Gabeln liegt.

Weingläser am Messer orientieren: Ein Rotweinglas kommt über das große Messer für den Hauptgang, das Weißweinglas über das Vorspeisenmesser. Das Wasserglas ist das kleinste von allen. Es sollte daher vor die anderen Gläser gestellt werden. Schließlich sollen die Gäste keine akrobatischen Übungen vollziehen müssen, um an das Glas zu gelangen. Biergläser kommen umgedreht rechts neben die Weingläser. Es sollten höchstens vier Gläser pro Gast auf dem Tisch stehen.

Die Extras: Ein Dessertlöffel gehört über den Platzteller. Anschließend wird links neben dem Platzteller auf gerader Linie ein Brotteller gestellt. Das dazugehörige Buttermesser liegt auf der rechten Seite des Tellers, die Schneide zeigt dabei nach links. Anna Jarosch vom Deutschen Knigge-Rat rät, auf die Besonderheiten der Gäste einzugehen. Für Linkshänder sollten die Bestecke umgelegt werden. An der Platzierung der Gläser ändert man nichts.

Liebe Leserinnen und Leser,

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wieder ist ein Jahr vorüber und wir feiern heute den Heiligen Abend. Dann sitzen Sie mit Ihren Lieben unter dem festlich geschmückten Christbaum. Vorher waren Sie beim Gottesdienst, später packen Sie die Geschenke aus, singen gemeinsam Weihnachtslieder und genießen die Zeit mit der Familie.

Die meist hektische Vorweihnachtszeit ist vorbei und endlich haben wir Zeit für Familie, Freunde und Nachbarn. Zeit, um gemeinsam zu feiern und glücklich zu sein. Die anstehenden Feiertage bieten aber auch die Gelegenheit, auf die vielen schönen Momente zurückzublicken, die wir in diesem Jahr erlebt haben. Weihnachten ist ein Fest des Friedens, aber auch der Freude und der Dankbarkeit.

Im Namen der NWZ wünsche ich Ihnen in diesem Sinne glückliche und besinnliche Weihnachtsfeiertage und einen guten Start in das neue Jahr 2019 – das hoffentlich ebenfalls wieder viele schöne Momente für uns alle bereithält.

Frohes Fest und einen guten Rutsch!

Ihr Mario Bayer
Verlagsleiter der NWZ

Kartoffelsalat ist König

Umfrage: Das sind die Lieblingsgerichte der Deutschen an Heiligabend.

© VERTMEDIA MARTIN R./FOTOLIA.COM
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Wie keine andere Zeit ist Weihnachten von Traditionen geprägt – das gilt nicht zuletzt auch für das Essen: An Heiligabend kommt in vielen Haushalten alle Jahre wieder das gleiche Gericht auf den Tisch. Was aber sind aktuell die Favoriten der Deutschen? Dieser Frage sind die Meinungsforscher von Harris Interactive nachgegangen. Bei der Umfrage gab es einen eindeutigen Sieger.

Kartoffelsalat liegt vorne

In 25 Prozent der Haushalte wird an Heiligabend Kartoffelsalat serviert, ob mit Würstchen, Fleischkückle oder auch vegan. Damit ist dies das unangefochtene Lieblingsgericht der Deutschen. Erst auf Rang zwei mit 17 Prozent folgt die Gans, ebenfalls ein klassisches Weihnachtsgericht, andere Geflügelsorten wie Ente oder Pute wurden dabei mitgezählt. Auf einen deftigen Schweine-, Rinder-, Wild- oder Lammbraten wollen 14 Prozent am 24. Dezember nicht verzichten, der Braten ist damit das drittliebste Gericht. Zu den Top fünf zählen dann noch Raclette mit 12 und Fisch oder Meeresfrüchte mit 7 Prozent. pm

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