Sonderveröffentlichung

Herbstzauber Von Rasen, Früchten und Blättern

Der Herbst hat begonnen. Nun wird zurückgeschnitten, gepflanzt und geputzt – und natürlich auch genossen.

Der Herbstgarten hat seinen ganz eigenen Reiz. Fotos: Aleksandra H. Kossowska/Shutterstock.com, M. Cornelius/Shutterstock.com, Karl-Josef Hildenbrand/dpa

14.09.2020

Der September ist der erste Herbstmonat. Doch das bedeutet natürlich nicht, dass man seinem Garten jetzt den Rücken kehren kann. Ganz im Gegenteil – jetzt geht es erst so richtig los mit der Gartenarbeit. Und mal ehrlich: Bei der klaren Luft im Herbst und dem zauberhaften Farbenspiel fällt das doch ohnehin leicht.
   

An den nächsten Frühling denken

Nach dem Gartenjahr ist vor dem Gartenjahr. Wer die Zahl seiner Stauden für das kommende Jahr vermehren möchte, der kann diese ab Mitte September teilen und am neuen Standort einpflanzen. Auch für immergrüne Gehölze ist dieser Monat eine gute Pflanzzeit. Etwas Aufmerksamkeit sollte man auch dem Rasen schenken. Braune Stellen, die zu viel Sonne und zu wenig Wasser abbekommen haben, lassen sich jetzt gut ausbessern. Dazu die Schadstelle einfach abstechen und die Erde darunter lockern. Dann Rasensamen einstreuen, andrücken, gut einwässern und die Stelle in den nächsten Wochen feucht halten. Während des Herbstes sollte man zudem immer wieder das Laub vom Rasen entfernen. Bleibt das Laub liegen, können sich darunter braune Verfärbungen oder sogar Schimmel bilden. Es empfiehlt sich, Rasenflächen sowie Terrasse und Gartenwege gründlich vom Herbstlaub zu befreien. Wer es sammelt und in einer Ecke des Gartens anhäuft, schafft dort sogar ein ideales Winterquartier für Igel.


14 Grad Celsius ist die Temperaturgrenze für die Tomatenreife. Sinken die Temperaturen darunter, erreichen die Früchte im Freiland nicht mehr ihren vollen Reifegrad.


Nach Ende der Gartensaison sollte man Gartengeräte nicht einfach in die Hütte, die Garage oder den Keller stellen. Damit die Geräte auch im nächsten Frühjahr einwandfrei funktionieren, sollten sie gründlich gereinigt werden. Bei Bedarf ist jetzt die Gelegenheit, Messer von Mähern und Heckenscheren oder Sägeketten nachschärfen zu lassen. Wichtig für die Überwinterung ist ein trockener, durchlüfteter Aufbewahrungsort. Den Akku bewahrt man am besten separat und bei Temperaturen von mindestens fünf Grad Celsius auf.
      

Schutz vor Frost

Wer Kübelpflanzen im Garten oder auf dem Balkon hat, sollte jetzt schon an deren Winterschutz denken. Denn der erste Nachtfrost kann plötzlich kommen. Immergrüne Kübelpflanzen überwintert man am besten im Haus. Die meisten fühlen sich im kühlen Keller oder Treppenhaus bei Temperaturen zwischen fünf und zehn Grad Celsius wohl. Je kühler die Überwinterungstemperatur ist, desto dunkler kann auch der Raum sein. Laubwerfende Kübelpflanzen wie Fuchsien kann man auch in ganz dunklen Räumen überwintern. Für Kübelpflanzen wie Hibiskus, Schönmalve oder Zier-Banane endet die Freiluftsaison, sobald die Temperaturen unter zehn Grad fallen. Sie vertragen beim Überwintern etwas mehr Wärme und freuen sich über Licht. Aber bitte nicht direkt an die Heizung stellen. Denn die trockene und heiße Luft begünstigt den Schädlingsbefall. am/djd