Sonderveröffentlichung

Gründerzentrum Uttenhofen Schöne neue Welt

Was ein Smart Home im Alltag alles kann, erleben die Besucher im gemütlichen Showroom von i-Buildings. Fotos: Beatrice Schnelle

Viele Menschen betrachten „selbstständig denkende“ Häuser noch mit Misstrauen. Dafür gebe es keinen Grund, wenn man das richtige System nutze, sagt IT-Fachmann Tobias Obenland.

Von Beatrice Schnelle

Zwei neue Firmen, die ab sofort in Uttenhofen ihre Leistungen anbieten, ergänzen sich ideal: Informatiker Tobias Obenland rüstet mit seinem Unternehmen „i-Buildings“ Wohnungen, Häuser und Unternehmen mit computergesteuerter Smart Home-Technik aus, Elektromeister Marcus Krauß übernimmt den fachgerechten Einbau der Systeme. Beide Unternehmen würden auch unabhängig voneinander arbeiten und jeweils eigene Kunden betreuen, erklären die zwei Firmengründer. „Wenn ein Privathaushalt oder eine Generalunternehmer eigene Elektriker einsetzen wollen, arbeiten wir selbstverständlich mit diesen zusammen“, sagt Obenland. Für die meisten Kunden sei es aber interessant, die Leistungen „aus einer Hand“ zu erhalten, da dies für einen besonders reibungslosen Ablauf sorge.

Das elegante GZU-Bürogebäude wurde von Nadine Obenland nach dem Prinzip des „Goldenen Schnitts“ geplant.  Fotos: Beatrice Schnelle
Das elegante GZU-Bürogebäude wurde von Nadine Obenland nach dem Prinzip des „Goldenen Schnitts“ geplant. Fotos: Beatrice Schnelle

Der Firmensitz als Designobjekt

Das Bürogebäude, das sich die Unternehmer teilen, ist äußerlich wie innerlich ein perfekt durchgestyltes Designobjekt. Der Entwurf für den Bau wurde nach den Regeln des Goldenen Schnitts von Nadine Obenland erstellt. Die Innenarchitektin war ebenso für die Innenausstattung verantwortlich und hat dabei nichts „von der Stange“ gekauft. Das Farbkonzept in Frühlingsgrün und Orange nimmt die Logos der beiden Firmen auf. Fertige Möbelteile, soweit sie überhaupt vorkommen, wurden mit individuell gestalteten Schreinerarbeiten aus Eiche ergänzt, die Tische im Tagungsraum sind ausgeklügelte Sonderanfertigungen, nach den edel-schlichten Stühlen hat die Architektin lange fahnden müssen, wie sie berichtet.

Wie es sich für einen IT-Betrieb gehört, verbergen sich hinter den Wänden und Decken sowie unter den Böden Unmengen an Kabelführungen. Alles, was ein Smart Home ausmacht, kann in den Räumen live erlebt werden. Der „Showroom“ stellt eine typische Wohnsituation mit Wohnund Schlafzimmer nach. „Wir präsentieren hier die neuste Smart Home-Technik und ihre enormen Möglichkeiten im Lebensalltag“, erläutert Tobias Obenland den Grund für die aufwendige Ausstattung.

Beleuchtung, Heizung, Rollläden, Lautsprecher, Schließsystem, Überwachungs- und Alarmanlage: In der schönen neuen Smart Home-Welt denkt die gesamte Gebäudetechnik selbstständig. Die Bedienung sei kinderleicht. „Ein Smart Home darf nicht kompliziert sein, das ist ein falscher Ansatz, der aber leider in vielen Köpfen drin ist“, so Obenlands Erfahrung. „Dieses Bild wollen wir hier korrigieren.“ Er verkaufe keine „Spielereien“, sondern ganzheitliche Systeme, die mit durchdachten Programmierungen detailgenau an die Bedürfnisse der Bewohner angepasst würden. Das Haus wisse dann beispielsweise, wann es die Jalousien öffnen oder schließen müsse: „Wo die Sonne steht, erkennt es an Datum und Uhrzeit, die Wetterstation misst Wind, Temperatur, Sonneneinstrahlung und Niederschlag.“


Zimmerei Mayer GmbH

In der Werkhalle des Elektrikerbetriebs gibt es auch eine Küche und einen Relax-Bereich mit Billard und Kicker.   Fotos: Beatrice Schnelle
In der Werkhalle des Elektrikerbetriebs gibt es auch eine Küche und einen Relax-Bereich mit Billard und Kicker. Fotos: Beatrice Schnelle

Beleuchtung, Heizung, Rollläden, Lautsprecher, Schließsystem, Überwachungs- und Alarmanlage: In der schönen neuen Smart Home-Welt denkt die gesamte Gebäudetechnik selbstständig. Die Bedienung sei kinderleicht. „Ein Smart Home darf nicht kompliziert sein, das ist ein falscher Ansatz, der aber leider in vielen Köpfen drin ist“, so Obenlands Erfahrung. „Dieses Bild wollen wir hier korrigieren.“ Er verkaufe keine „Spielereien“, sondern ganzheitliche Systeme, die mit durchdachten Programmierungen detailgenau an die Bedürfnisse der Bewohner angepasst würden. Das Haus wisse dann beispielsweise, wann es die Jalousien öffnen oder schließen müsse: „Wo die Sonne steht, erkennt es an Datum und Uhrzeit, die Wetterstation misst Wind, Temperatur, Sonneneinstrahlung und Niederschlag.“

Zeitungsberichte, in denen von vernetzten Toastern berichtet wird, über die Hacker in private IT-Systeme eindringen könnten, sind dem IT-Fachmann bekannt. Seine Kunden seien davon nicht betroffen: „Unsere Systeme können von außen schon deshalb nicht angegriffen werden, weil sie nicht auf irgendeinem amerikanischen Server laufen, sondern im Schaltschrank des jeweiligen Hausbesitzers.“

Traditioneller Elektrikerbetrieb

Bei der Installation eines Smart Home-Systems müsse man sehr genau wissen, was man tue, unterstreicht Marcus Krauß. Mit der üblichen Verkabelung komme man da nicht hin. Der Elektromeister hat schon etliche Planungen seines Schwagers praktisch umgesetzt. Überwiegend erledige er jedoch die traditionellen Aufgaben eines Elektrikerbetriebs. In der neuen, 300 Quadratmeter großen Halle könne er eine große Bandbreite an Materialen vorhalten: „Das bedeutet kurze Reaktionszeiten auf Kundenanfragen, weil wir unseren eigenen ‚kleinen Großhandel‘ hier haben und nicht erst umständliche Bestellungen tätigen müssen.“ Die Privatkunden, die nur ein kleines Anliegen haben, seien ihm genauso wichtig, wie die ortsansässigen Unternehmen, für die er tätig sei.


Gründerzentrum: Selbst die Sonne arbeitet mit

Den Strom für das Gründerzentrum Uttenhofen (GZU) erzeugt eine Photovoltaikanlage, und zwar in so großen Mengen, „dass wir unsere Gebäude dreimal damit versorgen könnten“, erklärt Volker Krauß. Die Beheizung erfolge über eine umweltfreundliche Wärmepumpe. Eine Stromtankstelle für Elektro-Autos sei in Planung und werde gebraucht, da der Fuhrpark der beiden Unternehmen mit der Zeit vollständig auf Elektro-Fahrzeuge umgestellt werden solle. cito


Metzger + Hülsmann
i-Buildings
Bayer GmbH
Schierle Malerbetrieb

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