Sonderveröffentlichung

Kindergarten Ottendorf Gut gerüstet für die Zukunft

Der Kindergarten in Ottendorf freut sich über sein vergrößertes und grundsaniertes Domizil.

Nach dem Umzug in die neue Heimat erhielt die Leiterin des Kindergartens in Ottendorf, Erika Packi (Zweite von rechts), von Bürgermeister Frank Zimmermann, Architektin Margit Munz (links) und Claudia Hohloch von der städtischen Kindergartenleitung einen symbolischen Schlüssel. Foto: Hans Buchhofer

12.11.2020

Jahren langsam, aber stetig. Insbesondere freut sich Bürgermeister Frank Zimmermann über hohe Geburtszahlen. Dabei hat auch der Teilort Ottendorf durch das Neubaugebiet in der Gerhard-Taxis-Straße viele neue Einwohner mit Nachwuchs gewonnen. Daher war der dortige Kindergarten zu klein geworden.
   

Aus diesem Grund hat sich die Stadt dafür entschieden, die Einrichtung zu vergrößern, heißt es in einer Pressemitteilung. Nach acht Monaten Bauzeit war es dann soweit: Die Kindergartenkinder, die übergangsweise im evangelischen Gemeindehaus untergebracht waren, durften Anfang November ihr neues Zuhause beziehen.
    

Am Freitag ist Bürgermeister Frank Zimmermann in die Einrichtung gekommen, um der Leiterin Erika Packi und ihrem Team einen symbolischen Schlüssel in Kuchenform zu überreichen. Mit dabei waren auch die Architektin Margit Munz, Annika Schall vom Hauptamt sowie Claudia Hohloch und Annette Petker von der städtischen Kindergartenleitung.
    

Neue U3-Betreuung

„Kinder sind unsere Zukunft. Und eine gute Betreuung ist für die Eltern sowie unsere örtliche Wirtschaft von größter Bedeutung“, betont Rathauschef Zimmermann. Für die Sprösslinge gab es viel zu entdecken: Ihr Domizil wurde gründlich saniert und um 220 Quadratmeter erweitert. Mit dem Neubau wurden ein weiterer Gruppenraum mit einem Nebenzimmer und Sanitäranlagen geschaffen. Er bietet Platz für eine altersgemischte Gruppe bestehend aus fünf Kindern unter drei Jahren und zwölf älteren Kindergartenkameraden. Somit können sich Eltern nun über eine Versorgung ihrer Jüngsten freuen, denn die sogenannte U3-Betreuung gab es bisher noch nicht. Sie ist für Kinder ab zwei Jahren möglich.
    

Im Verbindungsflur zum Altbau, in dem zwei Gruppen beheimatet sind, befinden sich jetzt der neue Eingang mit Garderobe sowie ein Büro. Die Räume sind lichtdurchflutet, hell und einladend. „Die Kinder sollen sich hier wohlfühlen. Und ich glaube, das ist gelungen“, sagt die Architektin Margit Munz. Darüber hinaus gibt es auch im Außenbereich neue Spielgeräte. So steht nun ein Piratenschiff im Garten.

Die Baumaßnahmen haben insgesamt mehr als eine Million Euro gekostet. Die Stadt hat jedoch durch das Sonderprogramm „Soziale Integration im Quartier“ im Rahmen der Städtebauförderung eine finanzielle Unterstützung von rund 470 000 Euro von Bund und Land erhalten. Ein weiterer Zuschuss kommt ebenfalls vom Land – wenn auch in deutlich geringerem Umfang.

Weitere Kindergärten im Fokus

Daher handelt es sich um eine hohe Summe, die aus dem städtischen Säckel geholt werden musste, heißt es in der Mitteilung. Doch für Bürgermeister Frank Zimmermann sei es selbstverständlich, viel Geld für den Nachwuchs zu investieren. Schließlich sei die Sicherstellung der Kinderbetreuung eine der wichtigsten Aufgaben der Stadt. Deswegen werden in den kommenden Jahren auch die Einrichtungen in der Kernstadt auf Vordermann gebracht und erweitert. Denn nicht zuletzt gebe es auch bei der Betreuung von unter Dreijährigen noch Luft nach oben. Aber Zimmermann zeigt sich zuversichtlich: „Schritt für Schritt bauen wir unsere Kapazitäten an Räumen und Personal aus, um den Kindern eine rundum gute Betreuung bieten zu können.“ pm