Sonderveröffentlichung

Sanitär - Heizung - Klima Heizungsarten kombiniert: Wärmepumpe und Gas

Die Hybridlösung aus Gasheizung und Wärmepumpe ist besonders effizient und schont die Umwelt. Vor allem für Bestandsbauten lohnt sich die Investition.

Die Kombination aus Gasheizung und Wärmepumpe schont das Klima und sorgt jederzeit für wohlige Temperaturen. 

24.08.2020

Wird für den Neubau eine Heizung benötigt oder muss die vorhandene Heizungsanlage dringend einer Modernisierung unterzogen werden, können Eigentümer aus einer Vielzahl von Möglichkeiten wählen. Wichtig dabei: Effizient soll die Heizung sein und dabei nicht nur Klima und Umwelt schonen, sondern auch den Geldbeutel. Vor allem bei Neubauten beliebt ist der Einsatz von Wärmepumpen. Die sind nicht nur platzsparend und umweltfreundlich, sondern durch die regenerative Energie erfüllen Eigentümer mit dieser Heizungsart auch gleich die Energieeinsparverordnung.

Was aber, wenn sich das Haus für den Betrieb einer Wärmepumpe nicht komplett eignet, zum Beispiel weil die energetischen Voraussetzungen nicht zu hundert Prozent gegeben sind? „Wärmepumpen lohnen sich nur, wenn das Haus gut gedämmt ist und eine Fußbodenheizung oder Heizkörper vorhanden sind, die mit Vorlauftemperaturen von weniger als 50 Grad auskommen“, weiß Rainer Häfele, Geschäftsführer der Häfele Haustechnik GmbH in Göppingen. „Ist dies nicht der Fall, wie bei vielen Altbauten, ist der Energieverbrauch der Wärmepumpe zu hoch, um effizient arbeiten zu können.“

Hybridlösung spart Ressourcen und Kosten

Trotzdem muss in einem solchen Fall nicht grundsätzlich auf den Einsatz einer Wärmepumpe verzichtet werden. Möglich ist unter anderem ein Betrieb in Kombination mit anderen Heizungsarten – darunter Gas. Rainer Häfele erklärt: „Die Hybridlösung ist zum Beispiel sinnvoll, wenn eine bestehende Gasheizung erweitert werden soll, sofern dies möglich ist, oder auch beim kompletten Austausch einer alten Anlage. Im Sommer, in der Übergangszeit und im Winter, wenn die Außentemperaturen im Plusbereich liegen und sich mit weniger Energieaufwand auf die benötigten Temperaturen für die Heizung bringen lassen, wird dann auf die Wärmepumpe zurückgegriffen. Bei Minusgraden stammt die Wärme aus der Gasheizungsanlage.“ Auf diese Art lässt sich der Gasverbrauch senken und obwohl etwas mehr Strom für den Betrieb der Wärmepumpe benötigt wird, sind bei den Betriebskosten insgesamt deutliche Einsparungen von 15 bis 30 Prozent möglich. „Verfügt das Haus über eine Photovoltaikanlage, die darauf ausgelegt ist, Strom für den Eigenverbrauch zu produzieren, lässt sich die Wärmepumpe auch daran anschließen. 


"Die Investition in eine Gashybridheizung lohnt sich oft schon nach wenigen Jahren."

Rainer Häfele Geschäftsführer


Sie nutzt dann die überschüssige Energie, womit sich die Stromkosten für ihren Betrieb wiederum reduzieren“, sagt Rainer Häfele und fährt fort: „Berücksichtigt man diese Einsparpotenziale und nutzt die derzeitigen Fördermöglichkeiten, lohnt sich die Investition bereits nach wenigen Jahren.“

Geringer Platzbedarf

Rainer Häfele Geschäftsführer Häfele Haustechnik GmbH, Göppingen 
Rainer Häfele Geschäftsführer Häfele Haustechnik GmbH, Göppingen 

Ein weiterer Vorteil der Kombination aus Gasheizung und Wärmepumpe: Es ist ein sehr platzsparendes System und eignet sich insofern ideal für Bauten, die keine Lagermöglichkeiten für Holz oder Pellets bieten. „Aber auch wenn man den Raum, in dem bisher beispielsweise das Öl gelagert wurde, nicht mehr als Lagerfläche, sondern als zusätzlichen Wohnraum nutzen will, bietet sich die Gas-Wärmepumpen-Kombination an“, sagt Rainer Häfele.


Effizient heizen und das Klima schonen

Guten Tag

Hans-Georg Ehekircher
Hans-Georg Ehekircher

Was den Energiewandel betrifft, steht unsere Branche an erster Stelle: Es gibt für Hausbesitzer sehr viele Möglichkeiten, Veränderungen im Bereich Heizung und Warmwasser vorzunehmen, mit denen sich Energie und damit Ressourcen einsparen lassen. Den Anfang macht dabei eine effiziente Heizungsanlage – insbesondere wenn sie mit erneuerbaren Energien betrieben wird. Aber auch neue Öl- und Gasheizungen können sehr effizient sein. Vor allem für letztere gibt es manchmal keine sinnvollen Alternativen. Lassen Sie sich für Ihre richtige und nachhaltige Variante am besten von einem der Fachbetriebe unserer Innung beraten.

Hans-Georg Ehekircher, Obermeister der SHK-Innung Göppingen

www.shk-goeppingen.de


Badinstallation und Handwerkskunst

Badinstallation und Handwerkskunst

Rudolf Langer (links) und Michael Hinkelmann präsentieren stolz ihr neues Innungsschild. Foto: Daniela Strohmaier
Rudolf Langer (links) und Michael Hinkelmann präsentieren stolz ihr neues Innungsschild. Foto: Daniela Strohmaier

Serie: Wasser, Wärme, Luft

Göppingen.
Warum engagieren sich die Betriebe in der SHK-Innung? Das haben wir nachgefragt und stellen die Unternehmen künftig an dieser Stelle vor. Den Beginn macht die Firma Hinkelmann & Langer aus Göppingen, die seit Juni dieses Jahres Mitglied ist. „Wir haben schon länger mit dem Gedanken gespielt, der SHK-Innung beizutreten, und freuen uns, dass es jetzt geklappt hat“, sagt Geschäftsführer Michael Hinkelmann und führt aus: „Die Innung hat hohe Ansprüche an ihre Mitglieder und die Innungsbetriebe sind dafür bekannt, hervorragende Arbeit zu leisten. Wir wollen unseren Kunden mit der Mitgliedschaft zeigen, dass wir ihren hohen Anforderungen stets gerecht werden – sowohl als Installateur als auch als Ansprechpartner in allen Fragen rund um die Themen Design und Inneneinrichtung.“ Tatsächlich liegt die Stärke des Unternehmens in der Planung und präzisen Ausführung einzigartiger Bäder sowie von Wohn- und Gastronomie-Einrichtung. Bei Bedarf werden Waschbecken, Lichtlösungen und andere Produkte auch individuell designt und selbst hergestellt – echte Handwerkskunst eben. Michael Hinkelmann erklärt: „Wir wollen Außergewöhnliches schaffen und für unsere Kunden durch kreative Ideen und handwerkliches Geschick Lebensräume schaffen, die sie mit allen Sinnen genießen können.“ Auch hier zahle sich die Mitgliedschaft in der SHK-Innung aus, denn: „Die Innung informiert laufend über aktuelle Entwicklungen, zum Beispiel in Bezug auf Förderungen für den altersgerechten Umbau, und bietet auch zahlreiche Weiterbildungen an, an denen wir gerne teilnehmen. Davon profitieren nicht nur wir, sondern letztendlich auch unsere Kunden.“

Info

In unserer Serie erklären SHK-Betriebe aus der Region, warum es ihnen wichtig ist, in der Innung zu sein. Eine Übersicht, welche Betriebe Mitglied sind, gibt es auf der Webseite www.shk-goeppingen.de.