Attraktive Alleskönner
Sonderveröffentlichung

Haustüren und Fenster Attraktive Alleskönner

Haustür und Fenster prägen maßgeblich die Optik eines Gebäudes. Doch sie können noch viel mehr und werden dabei immer besser.

Für Wärme und Sicherheit sorgen moderne Fenster und Türen. Foto: djd/www.pu-schaum.center/Panther Media/Alla Serebrina

06.05.2022

Die Haustür ist die Visitenkarte eines Gebäudes. Im Trend liegen schlichte, geradlinige, natürliche Designs. Viele Menschen wollen auch, dass reichlich Tageslicht durch die Haustür ins Innere der Wohnung gelangt. „Sehr beliebt sind deshalb großzügig dimensionierte Hauseingänge mit Ganzglasteilen“, weiß Frank Lange, Geschäftsführer des Verbands Fenster und Fassade. Mattierte Gläser schützen gleichzeitig die Privatsphäre. Apropos Glas: Fenster gibt es in allen erdenklichen Farben Formen und Materialien. Es gibt kaum ein Bauteil, bei dem sich die letzten Jahre so viel getan hat: von der Energieeffizienz über den Lärmschutz bis zur Sicherheit. Wer neu baut, sollte bedenken, dass die durchschnittliche Nutzungsdauer vier Jahrzehnte beträgt! Also am besten barrierefreie (Fenster-) Türen ohne Schwellen, Schiebetüren und automatisierte Elemente von vornherein miteinplanen! Smart Home-Technologien entwickeln sich ständig weiter: ,,Fenster zum Beispiel, die je nach Luftqualität und Raumtemperatur selbst öffnen und schließen, können in einem intelligenten Haus mit der Heizungssteuerung verbunden werden“, so Fensterexperte Lange.

Elnbrecher nutzen schlecht gesicherte Fenster und Türen

Nicht nur im Hinblick auf die steigenden Energiekosten ist es jetzt schlau, sich über den Austausch oder die Nachrüstung in die Jahre gekommener Fenster und Türen Gedanken zu machen. Die meisten Wohnungseinbrüche gelangen auch 2021 über schlecht gesicherte Fenster und Türen. Die gute Nachricht: laut polizeilicher Kriminalstatistik ist die Zahl der Wohnungseinbrüche im vergangenen Jahr erneut zurückgegangen. ,,Home-Office und Teillockdown gaben Einbrechern im vergangenen Jahr weniger Tatgelegenheiten“, so Kriminaloberrat Harald Schmidt, Geschäftsführer der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes.


,,48,7 Prozent der Einbruchsversuchscheiterten 2021." 


Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik


Die Zahl der gescheiteren Einbruchsversuche zeigt: Sicherheitstechnik und andere präventive Maßnahmen wirken. Bei Neu- und Umbauten empfehlen Experten geprüfte, einbruchhemmende Türen, Fenster und Fenstertüren (mindestens Widerstandsklasse RC2). ,,Alte" Fenster sollte man durch einbruchhemmende Fensterbeschläge, abschließbare Fenstergriffe und aufschraubbare Zusatzsicherungen nachrüsten. Auch Türen können z.B. durch Schlösser, Sperrbügel, und Schließbleche sicherer werden. Elektronische Sicherheitstechnik ist eine wichtige Ergänzung: Fingerprint-Systeme, motorisierte Fenster, Videosysteme, die dezent in den Türgriff integriert werden, Automatik-Verriegelungen - was im Einzelfall sinnvoll ist, sollte immer mit einem Spezialisten erörtert werden. Entscheidend ist zudem die fachgerechte Montage. Claudia Wohlhüter

Fördermittel bald beantragen

Unter bestimmten Voraussetzungen können Mieter und Hausbesitzer für Einbruchschutzmaßnahmen einen Zuschuss von bis zu 1600 Euro, alternativ einen zinsgünstigen Kredit bis zu 50 000 Euro, bei der der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) beantragen (Zuschuss 455E). Auch energetische Baumaßnahmen werden gefördert. Für diese Förderung ist eine Beratung durch einen Energieeffizenz-Experten erforderlich. In jedem Fall gilt: Den Antrag vor dem Umbau stellen! Es gibt das Geld nur, solange der Fördertopf gefüllt ist, also zeitnah beantragen! Mehr Infos unter www.kfw.de . pm