Sonderveröffentlichung

Tage des Kachelofens Aus Alt mach Neu

Moderne, emissionsarme Feuerstätten halten alle Grenzwerte ein und erfüllen damit die aktuellen gesetzlichen Anforderungen. Foto: djd/AdK/www.kachelofenwelt.de
Moderne, emissionsarme Feuerstätten halten alle Grenzwerte ein und erfüllen damit die aktuellen gesetzlichen Anforderungen. Foto: djd/AdK/www.kachelofenwelt.de

Wohnen: Während der Kachelofentage bis 12. Oktober kann man sich bei den Fachleuten in der Region umfassend über moderne Kachelofentechnologien informieren. 
               

Sie haben immer mehr Fans: Kachelöfen und Kaminöfen sind der Hingucker in jedem Raum und sorgen für eine wohlige Wärme. In jedem vierten deutschen Haushalt steht heute ein Kamin- oder Kachelofen – das ergibt etwa zehn bis elf Millionen mit Holz betriebene Feuerstätten.

Als CO2-neutrales Heizsystem leisten moderne Geräte, die den neuesten Umweltstandards entsprechen, einen wichtigen Beitrag zur Energiewende und zum Klimaschutz. Denn der erneuerbare Energieträger Holz reduziert CO2-Emissionen und spart fossile Brennstoffe.

Fachleute in der Region

Die Kachelofentage 2019 bis 12. Oktober bieten Gelegenheit, sich umfassend über moderne Kachelofentechnologien zu informieren. Ansprechpartner findet man auch in der Region, welche das sind, ist im Internet zu erfahren unter www.kachelofenwelt.de, dem Infoportal der Arbeitsgemeinschaft der deutschen Kachelofenwirtschaft (AdK).

Neue Holzfeuerungen verursachen bis zu 85 Prozent weniger Emissionen als viele Geräte aus dem vergangenen Jahrhundert. Dank moderner Verbrennungstechnik arbeiten sie effizienter und verbrauchen weniger Brennholz. Um die Umwelt zu entlasten, schreibt der Gesetzgeber vor, alte Holzfeuerstätten, die nicht mehr den heutigen Wirkungsgraden gerecht werden und aktuelle Grenzwerte einhalten, in mehrstufigen Übergangsfristen auszutauschen, nachzurüsten oder stillzulegen.

Seit 1. Januar 2015 gilt für neue und bestehende Einzelraumfeuerstätten die zweite Stufe der 1. Bundes-Immissionsschutzverordnung mit verschärften Emissionsgrenzwerten für Staub und Kohlenmonoxid sowie Mindestwirkungsgraden. Im Rahmen der mehrstufigen Übergangsregelung endet die nächste Austauschfrist bereits Ende des kommenden Jahres, also Dezember 2020.

Bis zu diesem Termin müssen Öfen, die vor dem 1. Januar 1995 in Betrieb genommen wurden, ausgetauscht oder entsprechend nachgerüstet werden. Handlungsbedarf besteht im Regelfall dann, wenn auf dem Typschild des Ofens ein Baujahr zwischen Anfang 1985 bis Ende 1994 verzeichnet ist.

Verschärfte Anforderungen

Über die Online-Datenbank des Industrieverbandes Haus-, Heiz- und Küchentechnik (HKI) unter cert.hki-online.de/geraete kann man sich informieren, ob die eigene Feuerstätte alle gesetzlichen Emissions- und Wirkungsgrad-Anforderungen einhält.

Besitzer älterer Öfen sollten sich frühzeitig von einem Ofen- und Luftheizungsbauer beraten lassen. Es muss nicht immer der gesamte Ofen ersetzt werden. In manchen Fällen kommen beispielsweise Austausch - Heizeinsätze infrage. Besitzer einer neueren, emissionsarmen Feuerstätte, die nach dem 1. Januar 2015 im Haus oder Wohnung eingebaut wurde, müssen nichts tun, denn sie erfüllt die aktuellen, verschärften Anforderungen. djd

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