Sonderveröffentlichung

Sanieren & Modernisieren Endlich durchatmen

Luftqualität: Winzige Feinstaub-Partikel, gasförmige Stoffe, die sich oftmals aus Baustoffen oder Möbeln lösen, können – ebenso wie Viren – in der Raumluft „gefangen“ sein.

Die Luft in unseren Wohnräumen ist bis zu fünfmal stärker mit Schadstoffen belastet als die Außenluft. Filter in Wohnraumlüftungen reinigen die Atemluft wirksam und lassen uns befreit durchatmen. Foto: djd/BDH/PheelingsMedia - stock.adobe.com

24.07.2020

Die Luft, die wir täglich in unserem Zuhause oder im Büro einatmen, ist schmutziger als gedacht: Nach Angaben der Europäischen Lungen Stiftung (European Lung Foundation – ELF) ist die Innenraumluft bis zu fünfmal stärker mit Schadstoffen belastet als die Außenluft. Dies kann auch negative Auswirkungen auf unsere Gesundheit haben und beispielsweise Kopfschmerzen, Müdigkeit, Schlafstörungen oder auch Allergien auslösen.
     

Innenluftverschmutzung



Viele Schadstoffe in der Raumluft sind mit bloßem Auge nicht zu erkennen. Winzige Feinstaub-Partikel, gasförmige Stoffe, die sich oftmals aus Baustoffen oder Möbeln lösen und in der Raumluft anreichern, oder Viren sind in der Raumluft „gefangen“ und können bei schlechter Belüftung nicht nach draußen entweichen. Manuelles Lüften verbessert die Luftqualität nur bedingt, denn auch von außen dringen Schadstoffe in die Wohn- und Arbeitsräume ein. Die Fachleute der ELF sprechen sogar von einer sogenannten Innenluftverschmutzung (Indoor Air Pollution).

Bislang wurden über 900 verschiedene Schadstoffe in Wohnungen, Schulen und öffentlichen Verkehrsmitteln definiert. Manche davon in zwei- bis fünffach höheren Konzentrationen als in der Außenluft. Mit intelligenter Haustechnik lässt sich jedoch endlich wieder in Innenräumen befreit durchatmen. Eine Wohnraumlüftung beispielsweise sorgt automatisch für einen effizienten Luftaustausch zum Entfernen der Schadstoffe – gerade bei der modernen, dichten Bauweise ist dies notwendig. Unter www.wohnungs-lueftung.de informiert die Initiative „Gute Luft“ über solche Lüftungsanlagen. Dort gibt es auch wertvolle Hinweise zu Förderungen – beispielsweise durch die Kfw.

Automatisch frische Luft

Der neueste Trend sind integrierte Sensoren, die Schadstoffe in der Raumluft erkennen und exakt den benötigten Luftaustausch steuern. Zusätzlich bleibt die Luftfeuchtigkeit auf Idealwert – auch bei Abwesenheit der Bewohner oder geschlossenem Fenster. Die frische Luft wird durch einen Filter im Lüftungsgerät geführt und dadurch gereinigt.

Es gibt bereits spezielle Feinstaub- und Pollenfilter für Lüftungsanlagen, die kleinste Partikel abfangen können. Zur Reinigung können die Bewohner die Filtereinheit ganz einfach herausnehmen und mit einem Staubsauger absaugen. So herrscht jederzeit ein gesundes Wohlfühlklima im eigenen Zuhause. djd
   


Das Öl der Zukunft ist grün

Gut zu wissen: Öl-Brennwertheizungen dürfen auch ab 2026 noch eingebaut werden.

Die Ölheizung darf auch zukünftig weiter installiert werden. In Zukunft wird Heizöl CO2 neutral produziert.

Ab 2026 tritt die anteilige Nutzung von Erneuerbaren Energien beim Einbau einer Ölbrennwertheizung für alle Bundesländer in Kraft. Dies wurde bisher nur in Baden- Württemberg gefordert.

Die Kosten für eine Ölbrennwertheizung in Kombination mit einer Solaranlage zur Warmwasserbereitung betragen 16 000-Euro. Diese Anlagenkombination wird vom Staat gefördert. Es werden auch gleich die Anforderungen des Erneuerbare-Wärme- Gesetz Baden-Württemberg (EWärmeG BW), sprich: 15 Prozent Anteilspflicht Erneuerbare Energien, erfüllt.

Alternativ kann der Einbau einer Ölbrennwertheizung ohne Solaranlage mit Kosten von 10 000 Euro erfolgen, wobei die Anforderungen des EWärmeG BW über den Bezug von Bio-Heizöl und die Erstellung eines Sanierungsfahrplanes realisiert werden.

Zusammen mit Ihrem gefüllten Öltank und der Ölbrennwertheizung bleiben Sie unabhängig von leitungsgebundenen Versorgungsnetzen. Zudem profitieren Sie durch den Austausch Ihrer alten Ölheizung und der Kombination mit erneuerbaren Energien von bis zu 40 Prozent geringeren Heizkosten. Aktuell ist Heizöl mehr als 30 Prozent preisgünstiger als Erdgas.
Info
Das Erneuerbare-Wärme-Gesetz (EWärmeG) soll dazu beitragen, dass sich der Anteil erneuerbarer Energien an der Wärmeversorgung deutlich erhöht und damit der Kohlendioxid-Ausstoß sinkt.
   

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