Sonderveröffentlichung

Neue Bauplätze für Hörschwag Erschließung Wiesenäcker hat begonnen

Infrastruktur: Storz Verkehrswegebau ist dieser Tage mächtig am Baggern und Verlegen.

Neun neue Plätze sind in den Hörschwager Wiesenäckern vorgesehen, fünf werden zunächst erschlossen. Bei entsprechender Nachfrage wären auch die restlichen vier schnell bebaubar. Das Planungsbüro Lutz und Storz Wegebau machen’s möglich. Foto: Leibold

23.11.2020
Lutz Ingenieure

Die Erschließung des Hörschwager Wohngebietes Wiesenäcker hat begonnen. Die Baumaschinen der Firma Storz Verkehrswegebau, Niederlassung Sigmaringen, sind vorgefahren, seit Tagen geht es zügig voran. Zuständig für Planung und Ausschreibung waren das Gammertinger Ingenieurbüro Lutz und das Stadtbauamt Burladingen.

Die Erweiterung des Baugebietes Wiesenäcker, die beim Hörschwager Ortschaftsrat schon seit vielen Jahren oberste Priorität besaß, erschließt neun Plätze. In einem ersten Bauabschnitt werden fünf Plätze zwischen 585 und 880 Quadratmeter geschaffen. Die neuen Baugrundstücke reihen sich in der Verlängerung Wiesenäckerstraße bis zur Withalde in einer Ringstraße aneinander. Eine weitere Erschließungsstraße wird als Stichstraße angelegt. Sie erhält einen Gehweg sowie mehrere Parkplätze mit Betonsteinpflaster.

J. Friedrich Storz Verkehrswegebau GmbH & Co.KG

Die neuen Abwasserkanäle werden nach wie vor als Mischsystem hergestellt und an die bestehende Kanalisation angeschlossen. Jeder Bauplatz erhält wie bisher einen Hauskontrollschacht. Neu ist hingegen, dass jeder Platz mit einer Retentionszisterne zum Rückhalt und zur Speicherung von Regenwasser ausgestattet ist.

Diese Zisternen mit einem Volumen von rund 12,5 Kubikmeter haben ein Volumen von bis zu vier Kubikmeter und ein Nutzvolumen von etwa 8,5 Kubikmeter Regenwasser aus den Dachflächen. Die Hausbesitzer können es als Brauchwasser nutzen.

Neben der Straßenbeleuchtung und der Stromversorgung werden Leerrohre für die Breitbandversorgung mitverlegt. Weiter werden die Albstadtwerke die Ring-Wasserleitung mit zwei Hydrantenschächten ausstatten. Die Arbeiten sind voraussichtlich Ende Mai abgeschlossen – sofern das Wetter mitspielt. Eugen Leibold
     

Allgemeine Zufriedenheit 
        

Heimat: Da in Vergangenheit nicht wenige Hörschwager weggezogen sind, weil es an Bauplätzen fehlte, sind Ortsvorsteherin Monika Spallinger-Rieder und der Ortschaftsrat froh, dass nun Bauland für junge Familien zur Verfügung steht. Sollte die Nachfrage entsprechend groß sein – und davon geht man aus – könnten die restlichen vier Plätze ebenfalls in kürzester Zeit erschlossen werden.