Rund ums Kind Wenn Kinder spielen

Kinder müssen sich auch mal austoben dürfen. Foto: dpa
Kinder müssen sich auch mal austoben dürfen. Foto: dpa
05.11.2018

Erziehung - Spielen ist für die motorische, kognitive, sprachliche und soziale Entwicklung des Kindes zentral. Wichtig ist dabei auch der Austausch mit Gleichaltrigen.

Spielen unterstützt die motorische, kognitive, sprachliche und soziale Entwicklung“, sagt ganz klar Prof. Dr. Ingeborg Krägeloh-Mann, Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e.V. (DGKJ). Es unterstützt insbesondere auch die Ausbildung von Kompetenzen, die wichtig sind für sogenannte Exekutivfunktionen, das heißt Funktionen der Selbstregulation und Selbstkontrolle. Spielen bedeutet Imitieren, Ausprobieren, Austauschen, Teilen, gemeinsam Agieren und auch sich Behaupten – schon früh nicht nur mit erwachsenen Bezugspersonen, sondern mit anderen Kindern.

Es ist gut bekannt, dass Lernangebote in der frühkindlichen Entwicklung besonders wichtig sind in ihrem Potenzial für die Zukunft eines Menschen: „was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr“. Dieser lapidare Satz fasst zusammen, dass Lernen während der Entwicklungsphase des Gehirns erfolgreicher abläuft. Und Kinder lernen spielerisch und nicht in Trainingseinheiten.

Freies und gemeinsames Spielen ist wichtig, auch Eltern sollen sich dafür Zeit nehmen beziehungsweise ihren Kindern dafür Zeit lassen.

Dr. Engelfried & Kollegen
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