Heizen & Energie Ein guter Tipp: Stoßlüften statt kippen

17.11.2018
Wer richtig heizt, kann viel Geld sparen. Archiv
Wer richtig heizt, kann viel Geld sparen. Archiv

Wohnen: Heizung und Warmwasserbereitung verursachen rund 80 Prozent des gesamten Energieverbrauchs in Wohnhäusern. Dabei lassen sich auch mit einfachen Mitteln Heizkosten sparen.

Wussten Sie, dass bis zu 15 Prozent Wärme ungenutzt „verloren“ gehen können, wenn sich die Wärme staut, etwa bei Heizkörpern, die von Möbeln zugestellt oder von Gardinen verdeckt sind? Auch Fenster sollten nicht stundenlang gekippt sein, sonst kühlen die Wände aus. Als Folge erfordert das Aufheizen mehr Energie und dauert länger. Bis zu 200 Euro lassen sich laut dem Deutschen Mieterbund sparen, wenn statt gekippter Fenster morgens und abends bei ausgeschalteter Heizung stoßgelüftet wird.

Überschüssige Luft im Heizkörper kann auch ein Grund sein, wieso dieser sich nicht richtig aufheizt und Geräusche von sich gibt. Abhilfe schafft eine Entlüftung des Radiators.

Vorsicht Schimmel

Wer die Temperatur generell leicht herunterfährt, spart ebenso Geld. Experten empfehlen im Wohnzimmer eine Temperatur von etwa 21 Grad, für das Bad rund 23 Grad und im Schlafzimmer sowie der Küche zirka 18 Grad. Und jedes Grad weniger senkt die Heizkosten um sechs Prozent.

Jedoch sollten die Räume nicht auskühlen: Wer darauf achtet, beugt dadurch auch der Schimmelgefahr vor.

Lüften: So geht es am besten

Schlafräume

Fenster – wenn möglich und gewünscht – nachts angekippt oder ganz geöffnet halten. Das bringt den größten Luftaustausch. Allerdings ist das, insbesondere im Winter, nicht jedermanns Sache. Ansonsten: nach dem Aufstehen das Fenster kurz weit öffnen.

Wohnräume

Auch im Wohnzimmer ist regelmäßiges Lüften erforderlich, um die Feuchtigkeit zu entfernen. Befinden sich im Wohnzimmer sehr viele Pflanzen oder andere Feuchtequellen, sollten Sie besonderen Wert auf regelmäßiges Lüften legen.

Küche/Bad In diesen Räumen kann in kurzer Zeit sehr viel Feuchtigkeit anfallen (Duschen, Baden, Essenkochen). Diese „Feuchtespitzen“ sollten unmittelbar durch intensive Fensterlüftung entfernt werden. Im Bad sollte, insbesondere bei eingeschränkter Lüftungsmöglichkeit, nach dem Duschen das Wasser von Wänden und Boden entfernt werden. Textile Vorhänge sollten im Bad vermieden werden

Kellerräume

In Kellerräumen sind die Außenwände oftmals relativ kalt. In solchen Räumen kann sich im Sommer, wenn warme Luft in den Keller gelangt, Luftfeuchtigkeit an der kalten Kellerwand niederschlagen. Dadurch kann es zu Schimmelpilzwachstum kommen. In den Sommermonaten sollten in Kellerräumen daher nicht am Tag, sondern vorzugsweise nachts beziehungsweise in den frühen Morgenstunden gelüftet werden. Selbstverständlich ist auch im Winter in Kellerräumen Lüftung sinnvoll. Im Winter kann sie zu jeder Tageszeit erfolgen. UBA
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