Hören und Sehen Gutes Hören ist in jedem Alter wichtig

11.03.2019
Hörprobleme können in jedem Alter einsetzen.
Hörprobleme können in jedem Alter einsetzen.

Gesundheit: Hörakustiker bieten Hilfe bei Hörproblemen und informieren über Vorsorge.

Hörprobleme kommen mit dem Alter? Nicht nur. Auch Dauerlärm oder ein Knall können das Gehör schädigen. Weil gutes Hören so wichtig ist, hatte man den 3. März zum Welttag des Hörens erklärt. Das war ein guter Anlass, um sich rund ums Hören zu informieren – über Möglichkeiten der Vorsorge beispielsweise und die Versorgung von Groß und Klein bis hin zum Gehörschutz für Beruf und Freizeit. „Eine Hörminderung kann in jedem Alter einsetzen und kommt oft schleichend“, erklärt Marianne Frickel, Präsidentin der Bundesinnung der Hörakustiker (biha). „Manchmal wird sie sogar von Angehörigen schneller erkannt als vom Betroffenen selbst. Deshalb raten wir bei ersten Anzeichen zu einem kostenlosen Hörtest beim Hörakustiker.“

Deutschlandweit bieten über 6600 Hörakustiker-Betriebe professionelle Hörtests an – unkompliziert, in der Regel auch ohne Termin und kostenfrei. So können Hörprobleme schnell erkannt und mögliche Lösungen frühzeitig gefunden werden. Denn was nur die wenigsten wissen: Ein geschädigtes Gehör ist irreparabel.

Woran man eine verminderte Hörfähigkeit erkennt, welche Folgen sie haben kann und wie Hörakustiker helfen, erfährt man unter www.richtig- gut-hoeren.de, der Informationsplattform der biha, rund um das Thema Hören, Hörbeeinträchtigung und Hörsystemversorgung. ots

Vorsorge kann helfen

Augenlicht: Nachlassende Sehschärfe, Wahrnehmung und Reaktionsvermögen: Folgen können übel sein.

Rechtzeitige Vorsorge kann im Alter die Sehkraft bewahren.
Rechtzeitige Vorsorge kann im Alter die Sehkraft bewahren.
Die ersten Jahre sind für Kinderaugen von entscheidender Bedeutung: „Die Nervenverbindungen für das Sehen entwickeln sich bis zum siebten Lebensjahr. Passiert das nicht, werden sie folglich auch später nicht zustande kommen. Kinder mit unentdeckten Sehschwächen lernen aus diesem Grund nie richtig sehen“, erläutert Dr. Wolfgang Wesemann, ehemaliger Direktor der Höheren Fachschule für Augenoptik in Köln. Deshalb sollten die Kleinen spätestens bis zum dritten Lebensjahr einmal dem Augenarzt vorgestellt werden, bei bekannten Augenproblemen in der Familie bereits zwischen dem sechsten und zwölftem Lebensmonat.

Gerade die gefährlichen Augenkrankheiten der späteren Lebensjahre bleiben lange Zeit beschwerdefrei. Glaukom, diabetische Retinopathie und Altersbedingte Makuladegeneration sind in Deutschland mit die häufigsten Gründe für den Bezug von Blindengeld. Je früher diese „Volkskrankheiten“ erkannt werden, desto besser sind die Chancen für eine erfolgreiche Behandlung. Deshalb sollten die Augen ab Vierzig alle zwei Jahre, später in kürzeren Intervallen, augenärztlich untersucht werden.

Schlechtes Sehen im Alter bedeutet Verlust an Lebensqualität. Betroffene verlieren ihre Selbstständigkeit, ihr Aktionsradius schrumpft, sie ziehen sich zurück und landen oft in sozialer Isolation. Eine US-Studie zeigt, dass Senioren mit Sehstörungen erhöhte Depressionssymptome oder sogar Suizidgedanken aufweisen. Das muss nicht sein.

Mittlerweile gibt es die Möglichkeit, selbst kleinste Reste an Sehvermögen zu verstärken. Unter bestimmten Voraussetzungen zahlen die Krankenkassen einen Zuschuss zur Sehhilfe. Klarheit bringen hier ein jährlicher Sehtest und die Beratung beim spezialisierten Augenoptiker oder Optometristen.
Akermann Hören und Sehen GmbH & Co. KG
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