Sonderveröffentlichung

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Lockdown: Es ist eine Frage des Inzidenz-Wertes: In Sachen Termin-Shopping öffnen sich dieser Tage die Türen für die Kunden in vielen Geschäften.

Nun möglich: Mit Termin shoppen und so ein ganz exklusives Einkaufserlebnis genießen.  

15.03.2021

Der lange Lockdown, der ja noch nicht wirklich beendet ist: Für viele Geschäftsinhaber, Handwerker und Dienstleister bedeutete er, bedeuteten die zurückliegenden Wochen und Monate eine wahre Durststrecke. Sie durften ihre Türen nicht zum Einkauf öffnen, ihre Dienstleistungen, ihren Service nicht anbieten.


Seit 8. März aber gibt es erste Lockerungen in Baden-Württemberg – und die Menschen atmen auf. Zum einen weil man sich jetzt – unter gegebenen Umständen – wieder mit anderen treffen darf, zum anderen, weil es, ebenfalls an die Gegebenheiten angepasst, wieder möglich ist, direkt vor Ort in Geschäften einzukaufen.

Der Hintergrund: Mit der geänderten Corona-Verordnung ist es von der Sieben-Tage-Inzidenz im eigenen Landkreis abhängig, mit wie vielen anderen Personen man Kontakt haben darf. So sollen sich in Kreisen mit einer Inzidenz unter dem 100er-Wert wieder bis zu fünf Menschen aus nicht mehr als zwei Haushalten treffen können. Kinder der beiden Haushalte bis einschließlich 14 Jahre zählen dabei nicht mit. Steigt die kreisweite Inzidenz allerdings wieder über 100 an, treten erweiterte Kontaktbeschränkungen in Kraft.

Wie viel Freiheit(en) es in Sachen Einkauf gibt, hängt teilweise auch von der Inzidenz im Landkreis ab. Darüber hinaus wurde es aber bestimmten Branchen dieser Tage nun erlaubt, unabhängig davon zu öffnen. Natürlich stets unter strengster Einhaltung der aktuellen Hygiene-Maßnahmen.

Nur mit Maske

Die ersten, die sich freuen durften, endlich wieder Kunden in ihren Salons begrüßen zu dürfen, waren die Friseure, die seit Anfang März wieder schneiden, waschen, tönen und fönen. Voraussetzung: Es muss ein Termin vereinbart worden sein, zudem müssen sowohl die Coiffeure als auch die Kunden während der Behandlung und im Salon eine medizinische oder FFP2-Maske tragen.

Seit 8. März wieder für ihre Kunden da sind Buchhandlungen – unter Einhaltung der Hygieneauflagen für den Einzelhandel –, dasselbe gilt für Gärtnereien, Blumenläden, Baumschulen, Garten-, Bau- und Raiffeisenmärkte. Und auch körpernahe Dienstleistungen sind wieder erlaubt: Dazu zählen Kosmetik-, Nagel-, Massage-, Tattoo-, Sonnen- und Piercingstudios sowie Fußpflegeeinrichtungen.

Ähnlich wie bei den Friseuren gilt auch hier, dass Kunden sowie Beschäftigte während der Behandlung eine medizinische oder FFP2-Maske tragen müssen. Sollte dies aus bestimmten Gründen nicht möglich sein, müssen die Kunden einen tagesaktuellen negativen Schnelltest haben, für die Mitarbeiter braucht es ein spezielles Testkonzept. Und wichtig: Steigt die kreisweite Inzidenz über die 100-er-Marke, müssen die genannten Betriebe erneut schließen.

„Click & Meet“-Konzept

Der Inzidenzwert unter 100 – das ist sozusagen das „Sesam öffne dich“ für Geschäfte und Dienstleister. Denn liegt der Wert darunter, so wie dies mit 61,3 im Augenblick im Landkreis Reutlingen der Fall ist, dann dürfen die Geschäfte das so genannte „Click & Meet“-Konzept anwenden. Das bedeutet: Kunden dürfen nach Terminvergabe direkt vor Ort shoppen – und haben somit exklusiven Zugang, können sich im ausgewählten Geschäft beraten lassen, die Produkte und Waren direkt aussuchen und das ganz persönliche Einkaufserlebnis genießen. Mit Abstand und Maske versteht sich.

Doch es geht sogar noch besser: Liegt die kreisweite Inzidenz stabil unter dem 50er-Wert, so wie das momentan im Landkreis Tübingen der Fall ist, dürfen Einzelhandel, Ladengeschäfte und Märkte unter den für diesen Bereich geltenden Hygienemaßnahmen wieder komplett öffnen. Allerdings mit Auflagen: Die Kundenzahl ist dann auf einen Kunden pro zehn Quadratmeter für die ersten 800 Quadratmeter Verkaufsfläche und einen weiteren Kunden für jede weiteren 20 Quadratmeter Verkaufsfläche begrenzt. pm/mcj